Test Mastering-Software IK Multimedia T-Racks 3 Deluxe

IK Multimedia T-Racks 3 Deluxe

Verbessertes Erfolgsrezept 

IK Multimedias All-in-One-Mastering-Software T-Racks geht seit der Erstveröffentlichung im Jahre 1999 nun in die dritte Runde und zeigt sich deutlich renoviert und erweitert. Ein Update lohnt in jedem Fall. 

Von Georg Berger

Wenn sich eine Software ohne nennenswerte Updates über Jahre hinweg erfolgreich am Markt etablieren und behaupten kann, dann ist das schon beachtlich. Die Rede ist von IK Multimedias Mastering-Software T-Racks, die sich dem hektischen Update-Wahn in weiten Teilen bislang entzogen hat und trotz dieses Umstands vergleichbaren Konkurrenz-Produkten bis heute ordentlich Paroli bietet. Grund: Die in der Paketlösung enthaltenen Effekte Equalizer, Röhren-Kompressor, Multiband- und Peak-Clipper sind gezielt fürs Mastering optimiert und produzieren in Kombination miteinander einen exzellenten Klang, der bei Bedarf sogar mit dem wieder allseits hoch geschätzten Röhrensound aufwartet. In der Stand-alone-Version sind sie überdies bequem unter einer einheitlichen Oberfläche zusammengefasst, was den Einsatz zusätzlicher Performance raubender Audio-Software dank integriertem Player erübrigt und quasi ein In-House-Mastering ermöglicht. IK Multimedia hat bei der Entwicklung von T-Racks also alles richtig gemacht und ein zeitlos modernes und vor allem exzellent klingendes Produkt mit einem stimmigen Konzept entwickelt.  Doch jetzt hat es den standhaften Mastering-Dinosaurier letztlich doch erwischt. In seiner nunmehr dritten Version präsentiert sich die Mastering-Suite nun in den Produktvarianten Standard und Deluxe, die mit einer neu gestalteten Oberfläche und zusätzlichen Features wie die Signalverarbeitung bis 64 Bit Fließkomma und 192 Kilohertz aufwarten, eine deutlich erweiterte Metering-Sektion enthalten und nunmehr auch eine kombinierte parallele und serielle Effektverknüpfung offerieren. Die rund 180 Euro teure Standard-Version enthält die vier Effekte der Vorversion, die ab sofort die Zusatzbezeichnung „Classic“ tragen. Im Unterschied dazu zeigt sich die Deluxe-Version mit einem deutlich erweiterten Arsenal an Effekten – in der Diktion von T-Racks Prozessoren genannt. Für attraktive 450 Euro finden sich, außer den Classic-Effekten, Emulationen von Studio-Legenden wie der Fairchild 670 Kompressor und der Pultec EQP-1A Equalizer sowie ein Opto-Kompressor, ein linearphasiger Equalizer und ein Brickwall-Limiter. Insgesamt erhält der Anwender dadurch noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten für den klanglichen Feinschliff von Mixen. Übrigens: Besitzer eines beliebigen IK Multimedia Produktes können für knapp 275 Euro auf die Deluxe-Version crossgraden.

Abonnenten können ab hier weiterlesen - alle Artikel sind für sie freigeschaltet.

 

Für registrierte Extended-User sind MyPaM- HTML-Web-Artikel immer bis zur jeweils vorletzten Ausgabe freigeschaltet.
Noch keine Extended-User? Registrieren Sie sich kostenlos und unverbindlich hier. Und viel Spaß beim Lesen.

Zum Einloggen geben Sie in der MyPaM-Box im Header-Bereich unter "Name" Ihren Benutzernamen ein und unter "Passwort" das Passwort aus der Bestätigungsemail Ihres Abonnements/ Ihrer Extended User Anmeldung ein.