Das Internet-Radio, neudeutsch Podcast, erfreut sich wachsen-der Beliebtheit. Mit dem Podcast Studio Firewire präsentiert Behringer jetzt ein Geräte-Set, das Einsteigern und alten Hasen gleichermaßen die nötigen Produktionsmittel für Sendungen gibt. Was sich damit sonst noch anstellen lässt, erfahren Sie im Test.
Die Attraktivität von Podcasts – siehe Kasten – liegt auf der Hand: Sie lassen sich zumeist kostenlos im Internet downloa-den und jeder Mitteilsame kann sich als Programmdirektor fühlen und betätigen. Immer mehr Internet-Nutzer entdecken diese Form der Massenkommunikation für sich. Nebeneffekt: Zunehmend mehr Nichtmusiker interessieren sich für den Bereich Recording, was der einschlägigen Industrie zusätzliche Kunden beschert. Zwar genügen für erste Produktionen durchaus die Bordmittel eines Office-PCs, doch wenn die Ansprüche an Arbeitsbedingungen und Klang steigen, reicht das vorhandene Equipment nicht mehr. Für solche Fälle hat Behringer mit dem Podcast Studio Firewire ein Set aus vier Geräten zusammengestellt, mit dem sich ungleich komfortabler arbeiten und ein deutlich besserer Klang produzieren lässt.
Für den durchaus attraktiven Preis von knapp 240 Euro enthält das Set den achtkanaligen analogen Kompakt-Mixer Xenyx 802, das zweikanalige Firewire Audio-Interface FCA 202, den Kopfhörer HPS 3000 und mit dem C-1 sogar noch ein Großmembran Kondensatormikrofon. Vollprofis mögen bezüglich der Ausstattung die Nase über diese Geräte-Kombination rümpfen, aber für diese Klientel ist das Set auch nicht gedacht. Das Behringer Podcast Studio wendet sich – Nomen est Omen – an die Internet-Radioproduzenten, neudeutsch: Podder, aber auch an Einsteiger ins Homerecording, die damit ein Sprungbrett ins professionelle Recording erhalten. Der Preis des Gesamtpaketes ist dabei niedriger als beim Kauf der auch separat erhältlichen Komponenten. Die Attraktivität und das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis des Sets steigert sich noch bei Betrachtung des im Lieferumfang enthaltenen Zubehörs: Außer einem Tischstativ für das Mikrofon, enthält das Paket einen Mikrofonwindschutz, ein XLR-Kabel, vier symmetrische Klinken- und ein Firewire-Kabel, Handbücher zu den einzelnen Geräten, sowie ein Software-Paket zur Erstellung und zum Mixen von Aufnahmen. An Bord ist die Recording- und Editor-Software Audacity, sowie der einfach zu bedienende Audio-Sequenzer Kristal audio Engine, die beide in erster Linie die Podder interessieren dürften. Mit dem Sequenzer Live Lite 4 in der Behringer Edition des deutschen Herstellers Ableton ist sogar ein Sequenzer enthalten, der eher die Musiker anspricht. Absolute Einsteiger in den Podcast-Bereich erhalten mit einem vierseitigen Kurzeinstieg zum Thema Podcasting, sowie zur Inbetriebnahme und Verkabelung der Geräte einen ersten Ein-blick. Allerdings hätten die Ausführungen gerade zur verwendeten Technik des Podcastings durchaus detaillierter ausfallen dürfen. Spätestens an diesem Punkt bleibt dem ambitionierten Neuling nur die Recherche im Internet übrig. Doch bevor es zum Upload von Podcasts kommt, ist zunächst die Auseinandersetzung mit der Produktionstechnik notwendig.
Das Herzstück des Behringer Podcast Studios bilden der Mixer und das Audio-Interface. Beide Geräte überraschen nach dem Auspacken durch ihre kompakten Dimensionen, sie finden auf...