
Semiprofis und Recording-Mobilisten schneidert Dangerous Music mit der D-Box ein analoges Frontend auf den Leib. Professional audio Magazin überprüft, wozu der Hybride aus Summierer und Monitoring-System in der Lage ist.
Bob Muller und Chris Muth betreiben seit 1992 das Dangerous Music Studio in New York. Im Studioalltag der 90er-Jahre erlebten die beiden Musiker und Toningenieure die Abkehr vieler angesagter Studios von den großen analogen Konsolen und Bandmaschinen. Mit großem Interesse, aber auch mit einer gewissen Skepsis verfolgten Muller und Muth damals die massive Hinwendung vieler Musikschaffender zu DAW-basierten Recording-Umgebungen. Die beiden Studioinhaber erkennen aber sehr schnell die neuen Anforderungen, die sich aus dem veränderten Workflow auch für sie selbst ergeben. Da sie ihren hohen Qualitätsanspruch aber keineswegs auf dem Altar der Digitaltechnik opfern wollten, entwickeln sie eigene analoge Spezialanfertigungen zur klanglichen Optimierung der digitalen Produktionen. „Da wir beide sowohl Musiker als auch Toningenieure sind, kennen wir die Belange auf beiden Seiten der Regie-Scheibe“, erklärt Muller dazu. Die Eigenentwicklungen finden mit der Zeit bei Kollegen so viel Anklang, dass die beiden Entwickler eines Tages entscheiden, diese Geräte künftig in Serie gehen zu lassen. Neun Jahre nach der Studiogründung ist dann das erste serienreife Produkt fertiggestellt. „Für uns fällt die offizielle Firmengründung in das Jahr 2001, als wir den Dangerous 2-Bus auf den Markt gebracht haben“, so Muller. Als Motto haben sich die Macher „Man hört den Unterschied“ auf die Fahnen geschrieben, zusammen mit dem Ziel, ausschließlich gut klingendes, ergonomisches Equipment zu entwickeln, das leistungsstark über Jahre hinweg dem harten Studioalltag trotzt. Die sich nach und nach entwickelnde Produktpalette lässt sich unter den Oberbegriffen Summing, Mastering und Monitoring einordnen. Das liegt nicht zuletzt auch an der beruflichen Vergangenheit von Chris Muth, der über 20 Jahre unter anderem als leitender technischer Direktor im renommierten New Yorker Mastering-Studio Sterling Sound und dem Aufnahmestudio Hit Factory arbeitete. Ein Blick auf die Referenzliste der Firma für analoges Studio-Equipment zeigt außerdem, dass nicht nur die Firmengründer, sondern auch renommierte Produzenten und Toningenieure rund um den Globus von der Qualität der Produkte überzeugt sind. Die hier getestete D-Box ist das jüngste Produkt von Dangerous Music und basiert auf einer intensiven Bedürfnis-Analyse in der anvisierten Zielgruppe. Heraus kam eine Kombination aus Monitor-Controller und analogem Summierer für acht Kanäle.
Abonnenten können ab hier weiterlesen - alle Artikel sind für sie freigeschaltet.
Für registrierte Extended-User sind MyPaM- HTML-Web-Artikel immer bis zur jeweils vorletzten Ausgabe freigeschaltet.
Noch keine Extended-User? Registrieren Sie sich kostenlos und unverbindlich hier. Und viel Spaß beim Lesen.
Zum Einloggen geben Sie in der MyPaM-Box im Header-Bereich unter "Name" Ihren Benutzernamen ein und unter "Passwort" das Passwort aus der Bestätigungsemail Ihres Abonnements/ Ihrer Extended User Anmeldung ein.