Das einzigartige Konzept der Plug-in-Verwaltung Kore von Native Instruments ist in der zweiten Version deutlich verbessert und erweitert worden. Kore 2 ist jetzt zusätzlich zu einem waschechten virtuellen Instrument gereift. Doch das ist nur eine der vielen weiteren Überraschungen.
Vor knapp zwei Jahren, auf der Musikmesse 2006, feierte Kore von Native Instruments seine Weltpremiere. Damals überraschte das Berliner Unternehmen die Öffentlichkeit mit einer Produktkombination aus Soft- und Hardware, die so bislang kein anderer Hersteller anbot und die mit einem in der Tat einzigartigen Konzept aufwartete: Kore erlaubt als sogenanntes Subhost-Programm unabhängig von einem Sequenzer sämtliche, auf dem Computer installierten VST- und/oder AU-Effekt- und Instrumenten-Plug-ins, bequem zu spielen, zu verwalten, unter einer einheitlichen Bedienoberfläche zu editieren und gar zu mächtigen Kombinationen zu verknüpfen (Test in 7/2006). Statt als Stand-alone-Variante kann Kore auch als unabhängiges VST-, AU- und RTAS-Plug-in eingesetzt werden. Besonders diese Unabhängigkeit ist für Pro-Tools-User durchaus attraktiv, da diese so die Möglichkeit erhalten, Plug-ins, die nur in einer VST- oder AU-Version vorliegen – so etwas gibt es nach wie vor –, auch in ihrem Stammsequenzer einzusetzen. Innerhalb eines Sequenzers als Plug-in eingesetzt kann Kore 2 dies auf drei Arten tun: Als Insert- oder Send-Effekt zur Signalverarbeitung oder als Instrument wahlweise in einer Stereo- oder mehrkanaligen Variante, die über MIDI-Signale angesteuert wird. Augenfälligstes Merkmal an Kore war und ist der Hardware-Controller, der als Frontend optimal auf die Kore-Software angepasst ist. Außerdem lassen sich damit auch die komplexesten Plug-in-Kombinationen kinderleicht sowohl im Studio, als auch in Live-Situationen über jeweils acht Drehregler und Taster editieren. Unter dem Schlagwort „Universal Sound Platform“ wurde diese Kore-Version von dem Berliner Unternehmen nach eigenen Angaben sehr erfolgreich vermarktet. Doch man ruhte sich auf den Lorbeeren nicht aus. Bereits nach einem Jahr, auf der Musikmesse 2007, präsentierte man schon Kore 2, das neben einem Update der Software auch einen veränderten Hardware-Controller besitzt...
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