Workshop Cubase Folge 5

Cubase und der Rest der Welt

Cubase ist in der Lage, eine Vielzahl von Dateiformaten zu exportieren, um Teile eines Projekts in anderen Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Welche Möglichkeiten es dabei gibt und was Sie beachten sollten, zeigt diese Folge des Cubase-Workshops.

Von Dr. Andreas Polk

Bevor Sie Daten aus Cubase exportieren, empfehle ich Ihnen, sich zu informieren, welche Datenformate die Zielsoftware versteht, also die Software, die die aus Cubase exportierten Dateien importieren wird. Der Teufel steckt hier oft im Detail. Einige Datenformate kennen beispielsweise unterschiedliche Untertypen, beispielsweise das MIDI-Format (Typ 0/1) oder das OMF-Format (Version 1.0/2.0). Auch für Audiodaten gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Dateiformaten. Da fast alle Programme Wave- oder AIFF-Dateien importieren, sind Sie hiermit in der Regel auf der sicheren Seite. Beachtung verdienen aber spezifizierende Parameter, wie beispielsweise die Samplefrequenz oder die Bit-Tiefe. Im Zweifelsfalle sollten Sie sich ein kleines Testprojekt mit allen für Sie wichtigen Elementen erstellen und dieses aus Cubase ex- und in der anderen Anwendung importieren. So können Sie ohne Risiko das reibungslose Zusammenspiel beider Anwendungen testen.

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