Der britische Pro-Audio Hersteller Focusrite präsentiert mit dem Saffire PRO 40 das neue Top-Modell seiner Firewire-Audio-Interface Serie. Ausgestattet mit modernster Technik und markanten Features will es fortan den Markt erobern. Ob’s klappt, klärt der wie immer akribische Test.
Focusrite hat ordentlich Produktpflege betrieben und sein Angebot an -Audio-Interfaces überarbeitet. Die bisherigen Flaggschiffe der Saffire-Serie, die Interfaces Pro 26 I/O und Pro 10 I/O haben ausgedient und werden nicht mehr hergestellt. Stattdessen präsentiert das britische Unternehmen als jüngste Entwicklung das Saffire PRO 40, das sowohl von der Ausstattung, als auch im Preis sozusagen das Beste beider Vorgänger auf sich vereint und bislang einsam die Spitzenposition der Saffire-Familie einnimmt, demnächst jedoch vom jüngst auf der NAMM-Show präsentierten Liquid Saffire 56 vom Thron verdrängt wird. Für knapp 600 Euro offeriert das Saffire PRO 40 acht Mikrofon-Verstärker, die ihre Signale direkt per Firewire an den Computer schicken. Ausgangsseitig stehen zehn analoge Line-Ausgänge zur Verfügung, die von einer coaxialen (S/PDIF) und optischen Digital-Schnittstelle (Adat oder S/PDIF), MIDI In und Out sowie zwei Kopfhörer-Anschlüssen abgerundet werden. Die analogen und digitalen Ein- und Ausgänge lassen sich über einen integrierten, per DSP latenzfrei arbeitenden, 18/16-Mixer mannigfach miteinander verschalten. Dies wird über die mitgelieferte Saffire-Control-Software erledigt. Besonderer Clou: Der Saffire-Mixer verfügt über zwei Loopback-Kanäle, die das Senden und Empfangen von Signalen rein auf der Computer-Ebene ermöglicht. Sinn und Zweck: Signale lassen sich ohne Umweg zwischen verschiedenen Software-Anwendungen übertragen und empfangen, oder ein im Sequenzer erstellter Mix ist gleichzeitig im Arrangement aufnehmbar. Die Gesamtzahl an verfügbaren Ein- und Ausgängen erhöht sich damit auf jeweils 20 und macht aus dem Saffire PRO 40 eine mächtige Schaltzentrale. Der Anwender erhält also drei Geräte in Einem: Acht-kanal-Mikrofon-Preamp, Digital-Wandler und -Mixer. Damit nicht genug, will Focusrite Kaufinteressenten zusätzlich mit einem dicken Software-Paket locken, bestehend aus einer Sammlung an virtuellen Klangerzeugern, Loop-Libraries und dem Sequenzer Ableton Live Lite 6. Obendrein legt Focusrite noch eine Effekt-Plug-in-Suite aus eigener Herstellung bei, bestehend aus vier VST-/AU-Plug-ins, die übrigens demnächst auch als Bundle separat erhältlich sein werden.
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