Test Firewire-Audio-Interface Phonic Firefly 808

Achtung Tiefflieger

Phonic lässt die Funken fliegen. Mit dem achtkanaligen Firewire Audio-Interface Firefly 808 zeigen die Taiwanesen was für kleines Geld machbar ist. Professional audio Magazin nimmt den Tiefflieger ins Visier.

Von Michael Nötges

Auch wenn es die Firma Phonic bereits seit 1977 gibt, trat der taiwanesische Hersteller erst seit 1995 mit eigenen Produkten an die Öffentlichkeit. Davor fertigte Phonic in China und Taiwan ausschließlich auf OEM-Basis für verschiedene Hersteller. Heute reicht die breite Produktpalette von Mischpulten über Signalprozessoren bis hin zu Monitoren und Audio-Interfaces für die Bereiche Recording, Beschallung, Post-Production und Broadcasting. Die jüngste Entwicklung ist das achtkanalige Firewire Audio-Interface Firefly 808. Als großer Bruder des Firefly 302 plus, das lediglich über drei Ein- und zwei Ausgänge verfügt, ist es mit acht analogen Kanälen (acht Mikrofon-, und Line, sowie zwei Instrumenteneingänge) ausgestattet, arbeitet mit Abtastraten bis zu 192 Kilohertz bei 24 Bit Wortbreite und ist zusätzlich mit digitalen ADAT-, S/PDIF, AES/EBU-, MIDI-, und Wordclock-Schnittstellen bestückt. Zu allem Überfluss bietet das Firefly 808 Effekt-Sends und Returns (Kanal eins und zwei), analoge Hauptausgänge und zwei Firewire-Schnittstellen. Es ist kompatibel mit Windows XP, Vista und Mac OSX, kommt aber durch den eigenen internen DSP auch ohne Computer im Stand-alone-Betrieb aus. Der üppige ausgestattete 808 geht für 510 Euro über die Ladentheke, im Lieferumfang ist neben der ausgezeichneten und informativ geschriebenen Bedienungsanleitung, die Mixer-Software nebst ASIO-Treiber auch eine Cubase-LE-Version der Firma Steinberg enthalten.

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