Test dbx 386

Silver Convention

Die richtige Mischung macht’s. dbx kombiniert Röhren-, Solid-State- und clevere A/D-Wandler-Technik zum kostengünstigen Mikrofonvorverstärker dbx 386. Professional audio Magazin analysiert die Ingredienzien.

Von Michael Nötges

In der vorigen Ausgabe testete Professional audio Magazin den einkanaligen Channelstrip dbx 376. Sein Bruder, der zweikanalige Mikrofonvorverstärker, wie der 376 serienmäßig mit einem A/D-Wandler-Modul ausgestattet, ist Thema dieses Tests. Er verfügt in Analogie zu seinem Vorgänger, dem Modell 586 über eine Hybrid-Schaltung aus Halbleiter-Schaltkreisen und einer Röhren-Stufe zur Eingangsverstärkung. Diese ist mit einer Doppeltriode des Typs 12AU7 bestückt. Wartet der Channelstrip 376 standesgemäß mit Equalizer-, De-esser- und Kompressor-Sektion auf, so verzichtet das zweikanalige Familienmitglied darauf und bietet dafür volle Stereotauglichkeit. Ansonsten wartet der silberfarbene Flachmann mit Phantomspannung, Trittschallfilter (12 Dezibel pro Oktave bei 75 Hertz), Phasenumkehr- und PAD-Funktion (-20 Dezibel) auf und bietet alles, was man von einem gut ausgestatteten Pre-amp erwartet.

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