Wer von der zerknittert aussehenden Bassmembran auf klangliche Unordnung schließt, tut dem Fostex NX-5A völlig Unrecht, denn der zeigt im Test Monitorqualitäten, die sich hören lassen können.
Der japanische Pro-Audio-Hersteller Fostex ist in erster Linie bekannt für seine Multitracker und Stand-alone-Recorder, bietet aber auch schon seit längerem Abhörlautsprecher an. Zu nennen ist die PM-Serie, die es inzwischen auch in Klavierlackoptik gibt (Test von PM-05 und PM-08 in Ausgabe 7/2006) und die NX-Reihe. Wobei es eine „NX-Reihe“ eigentlich erst seit kurzem, offiziell seit der diesjährigen Musikmesse gibt – davor war der 2006 vorgestellte Fostex NX-6A noch ganz alleine. Jetzt gibt es den NX-5A, der aussieht wie ein geschrumpfter NX-6, seinerseits die wesentlichen Konstruktionsmerkmale des großen Bruders aufweist, dafür aber mit einem Stückpreis von 345 Euro auch um einiges günstiger zu haben ist, als der rund 600 Euro teure NX-6A. Der NX-5A ist ein aktiver Zwei-Wege-Bassreflexlautsprecher, der mit einer lichten Höhe von 30 Zentimetern gerade mal so hoch wie ein gängiger Flachbild-Computer-Monitor einschließlich Sockel ist. Da er auch in der Breite lediglich 25 Zentimeter misst, findet er zur Not auch auf dem beengten Regietisch eines kleinen Projektstudios Platz. Allerdings – soviel sei schon weit vorweggenommen – empfiehlt sich eine derartige Ausstellung nicht...
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