Motu hat seine erfolgreiche 828-Serie von Audio-Interfaces um ein neues Spitzenmodell nach oben ergänzt: Das neue 828mk3 tritt an die Stelle des alten 828mkII und ist dank neuer Innovationen und verbesserter Standardfunktionen weit mehr als eine aufgespeckte Variante des Motu-Erfolgsmodells.
Das amerikanische Unternehmen Mark of the Unicorn (Motu) hat trotz seines eigentümlichen Namens (Zeichen des Einhorns) nichts mit Mystik und Magie am Hut. Vielmehr gehören die Amerikaner seit bald 25 Jahren zu weltweit ganz großen Pro-Audio-Herstellern, die mit ihren soft- und hardwarebasierten Innovationen ohne esoterischen Schnick-Schnack der Kreativität von Musikern und Produzenten neue Impulse verleihen. Neben der Anfang der 1980er-Jahre Maßstäbe setzenden ersten DAW-Anwendung für Macintosh-Rechner überhaupt, dem Programm Digital Performer, sind es heute vor allem die Audio- und MIDI-Interfaces aus Cambridge bei Boston, die zahlreiche treue Anhänger haben – vom anspruchsvollen Heimproduzenten bis zum erfahrenen Profi. Genannt seien neben dem hauseigenen Flagschiff, dem Harddisk-Recordingsystem HD192 vor allem die Audio-Interfaces der 828-Reihe, die plattformübergreifend sowohl für den PC als auch für den Mac geeignet sind und zu den Schlagern im Motu-Programm zählen. So heimste das Firewire-Audio-Interface Motu 828mkII reihenweise Auszeichnungen der internationalen Fachpresse ein: Das Interface mit eingebautem DSP-Mixer überzeugte Kritiker und Anwender gleichermaßen mit guter Klangqualität und einer überdurchschnittlich guten Performance mit geringen Latenzwerten. Letzteres ist eine Motu-Spezialität, von der sich Professional audio Magazin bereits beim Test des ultrakompakten Motu Ultralite (Ausgabe 7/2006) und der Mikrofon-Vorverstärker-/Interface-Kombination Motu 8pre (Test in Ausgabe 4/2007) überzeugen konnte. Unser heutiger Testkandidat ist mit dem alten 828mkII, das es inzwischen nur noch mit USB 2.0-Schnittstelle gibt, eng verwandt: Das 828mk3 hat wie der erfolgreiche Vorgänger eine Firewire-Schnittstelle, ist aber trotz des sehr ähnlichen Namens deutlich besser ausgestattet. Dabei kostet es mit rund 900 Euro in etwa so viel wie der Vorgänger, getreu dem Motu-Motto, wonach üppige Ausstattung und guter Klang stets auch zu moderaten Preisen zu haben sein sollen...
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