Test Mikrofon-Vorverstärker Daking Mic-Pre One

Daking Mic-Pre One

Sonniges Gemüt

Der einkanalige Mikrofon-Vorverstärker Mic-Pre One ist die neueste Entwicklung der amerikanischen Edelschmiede Daking und gleichzeitig deren erstes Produkt, das Professional audio zum Test vorliegt. 

Von Raphael Hornbruch 

Der Name Daking ist hierzulande in der Studioszene noch nicht so bekannt wie bei amerikanischen Produzenten und Toningenieuren. Die Firma wurde 1994 von Geoffrey Daking gegründet, der zu dieser Zeit als erfolgreicher Toningenieur für Künstler wie Eric Clapton, Cyndi Lauper, James Brown und Meatloaf gearbeitet hat. Das erste Produkt, der 1994 auf der AES Convention in San Francisco vorgestellte Channelstrip Mic-Pre/EQ, basiert auf Originalschaltungen des legendären Trident A-Pultes aus den 1970er Jahren, die der Firmengründer den britischen Pionieren des Mischpultbaus für 50 Dollar abkaufte. Inzwischen gibt es weiteres Outboard-Equipment im 19-Zoll-Format sowie ein analoges Mischpult, das ebenfalls auf den Schaltungen des Trident A-Pultes basiert. Der von uns getestete Mic-Pre One ist der jüngste Spross der Daking-Familie und mit einem Verkaufspreis von 714 Euro der günstigste dazu. Er besitzt ein Desktop-Gehäuse, dessen eigenwillige Form ein wenig an ein Steinkohlebrikett erinnert. Der Hersteller nennt es „DI-Style“ und meint eine Art DI Box-Gehäuse, das eine Aufstellung in der Nähe des Mikrofons erlaubt. Alternativ ist auch eine Platzierung auf dem Schreibtisch denkbar.

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