Asus hat mit dem Low-Cost Laptop für nur 299 Euro einen Volltreffer gelandet. Das Mini- Notebook war zur Markteinführung in Deutschland über Wochen ausverkauft. Eignet sich das Gerät auch zum Musikmachen. Andreas Polk hat sich ein Gerät besorgt und schildert seine Erfahrungen.
Die Idee, einmal einen wirklich kleinen, damit leichten Laptop für die alltägliche Arbeit herauszubringen, ist nicht neu. Vor gut zehn Jahren hatte es Toshiba versucht und landete damit einen Flopp. Der Grund waren unzureichende Performence und hoher Preis. Der taiwanesische Computer-Hersteller Asus, bekannt vor allem durch seine Motherboards, hat nun alles besser gemacht. Mit 299 Euro darf der Winzling EeePC tatsächlich als günstig bezeichnet werden, seine Leistungswerte sind beachtlich und außerdem ist er hübsch anzuschauen und gut verarbeitet. Obwohl der EeePC eigentlich nicht als Musikcomputer konzipiert wurde, stellt sich mir sofort die Frage, ob man das Gerät nicht auch für einfache Studioarbeiten verwenden kann. Schließlich haben wir alle noch vor einigen Jahren Musik auf Rechnern unterhalb der 1-GHz-Marke gemacht - und das hat meist prima geklappt. Also flugs bei der Pressevertreterin von Asus angerufen und ein Testexemplar geordert – doch die Dame war gar nicht begeistert. Der EeePC sei nicht für diese Anwendungen konzipiert, von einem Test daher abzuraten. Außerdem seien alle Testexemplare heiß begehrt. Aber man könne mal schauen, ob sich nicht doch noch bald etwas machen ließe...
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