Test Firewire-Audio-Interface M-Audio Profire 2626

Offensives Mittelfeld 

75. Minute, taktischer Wechsel bei M-Audio. Profire kommt ins Spiel. Der technisch versierte Mittelfeldspieler mit der Nummer 2626 soll das harte Gerangel zwischen den Firewire-Audio-Interfaces für sich entscheiden. Aber hat es auch das Zeug dazu?  

Von Michael Nötges 

Der amerikanische Hersteller M-Audio ist seit Anfang der 1990er-Jahre dafür bekannt, mobile Hard- und Software-Lösungen zu fairen Preisen anzubieten. Das wussten auch die Strategen bei Avid, einem der größten Anbieter für non-lineare Videoschnitt-Systeme und trafen 2004 eine clevere Entscheidung. Nachdem der mittlerweile börsennotierte Großkonzern 1995 mit der Übernahme von Digidesign das obere Preissegment für professionelle Musikproduktions-Hard- und -Software schon belegte, schluckte Digidesign M-Audio und erweiterte die Produktpalette in den unteren Preisregionen. Damit deckt der Avid-Konzern auch das breite Mittelfeld und den immer stärker aufkommenden mobilen Markt für Hard- und Software-Lösungen im Pro-Audio-Bereich ab. Produkte zu fairen Preisen versprechen allerdings heute viele Hersteller und besonders im mittleren bis unteren Preissegment mischen einige Firmen mit, die mehrkanalige Audio-Interfaces bieten. Das neue Firewire-Audio-Interface Profire 2626 von M-Audio sieht sich also einigen Konkurrenten mit ähnlicher Ausstattung gegenüber: Alesis bietet beispielsweise das i/O 26 (Test in Ausgabe 7/2007) und T.C. Electronic sein Konnekt 24D (Test in Ausgabe 13/2006) unter 500 Euro an, das Firefly 808 (Test in Ausgabe 3/2008) von Phonic liegt knapp über der 500-Euro-Marke und für das Presonus Firestudio Project (Test in Ausgabe 4/2008) sind schon knapp 600 Euro fällig. Das 8pre von Motu (Test in Ausgabe 4/2007) kostet rund 690 und unsere Referenz von RME, das Fireface 400 (Test in Ausgabe 9/2006) cirka 900 Euro.   Zu bieten hat das Profire 2626, wie der Name vermuten lässt, zunächst je 26 mögliche Audio-Streams (analog und digital) in beide Richtungen. Den 18 virtuellen Kanälen des DSP-Mixers können insgesamt 52 Streams zugewiesen und diese flexibel geroutet werden – Digitaltechnik macht’s möglich...

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