Test Monitoring-System Dangerous Music Monitor ST/SR & DAC-ST

Schön gehört? 

Dangerous Music rüstet mit dem modularen Additional Switching System (A.S.S.) sein Top-Monitoring-System (Monitor ST/SR) auf. Mit dem DAC-ST-Modul hat der Outboard-Spezialist jetzt ein weiteres heißes Eisen im Feuer, das auch digitalen Signalen Zugang zur Schaltzentrale gewährt. Grund genug, die zukunftsweisende Monitoring-Komplettlösung einmal genauestens unter die Lupe zu nehmen.  

Von Michael Nötges 

Beim amerikanischen Outboard-Spezialisten  Dangerous Music haben zwei alte Studio-Hasen das Ruder in der Hand. Seit nunmehr 16 Jahren betreiben Chris Muth, der unter anderem als Engineer bei Sterling Sound und der mittlerweile geschlossenen Hitfacory arbeitete, und Bob Muller ihr eigenes Studio in New York. In den 1990er-Jahren entwickelten die beiden Macher zunächst analoge Spezialanfertigungen als Frontend für DAW-gestützte Studios, die damals den hohen klanglichen Ansprüchen der auslaufenden Analog-Ära oft noch nicht gerecht wurden. Sie verbanden die klanglichen Vorzüge des analogen Equipments mit den Vorteilen der digitalen Aufnahmetechnik. Der Bedarf nach Klangverschönerung schien in diesen Jahren ziemlich groß zu sein, da immer mehr Profis die Hilfe der beiden Entwickler suchten. Aufgrund der großen Nachfrage konnten Muth und Muller 2002 die offizielle Firmengründung feiern, als ihr erstes Seriengerät, der analoge Summierer 2-Bus (Test in Ausgabe 12/2007), auf den Markt kam. Seither hat sich an der Firmenphilosophie nichts geändert. Die Produkte von Dangerous Music sollen, laut Hersteller, nach wie vor bestmöglich klingen und sich durch gute und praxisgerechte Bedienung und Langlebigkeit auszeichnen. Eine Domäne von Dangerous Music waren und sind Monitoring-Systeme...

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