Die modular aufgebaute LavryBlue-Serie bietet mannigfaltige Möglichkeiten rund um die Aufnahme und Wandlung von Signalen. Kein Gerät ist daher wie das andere ausgestattet. Das gilt natürlich nicht für den Sound.
Wird in Insider-Kreisen der Name Dan Lavry genannt, schleicht sich oftmals ein ehrfurchtsvoller Unterton ein. Nicht ohne Grund, denn seine Meriten auf dem Gebiet der digitalen Wandlung von Schall und seiner Optimierung sind beachtlich. Dan Lavry genießt weltweit einen Ruf als Vorreiter und genialer Entwickler, der die Technik der Analog-Digitalwandlung entscheidend prägte und bis heute vorantreibt. So finden sich seine Entwicklungen in Geräten von Unternehmen wie Ampex, Otari, Apogee, New England Digital (Entwickler des Synclaviers), ja sogar Siemens, IBM, General Electric. Und natürlich in Produkten seines eigenen Hauses, das in den Anfangstagen noch db Technologies hieß, aber nunmehr seit längerem unter der Bezeichnung Lavry Engineering firmiert. Sein Können auf die Spitze getrieben, hat der Wandler-Guru in seinen Modellen der sogenannten Gold-Serie. Diese kosten locker fünfstellige Summen, finden sich weltweit in jedem angesagten Highend-Studio und markieren die absolute Referenz im Produktsortiment von Lavry Engineering. Für viele wird der Besitz eines solchen Gerätes wohl nur ein Traum bleiben. Doch mit der LavryBlue-Serie offeriert der im amerikanischen Bundesstaat Washington ansässige Hersteller eine im Vergleich geradezu preisgünstige Modellreihe, die einige der technischen Features und Konzepte von seinem goldigen großen Bruder in abgespeckter Form geerbt hat. Dazu zählt neben der sogenannten Crystal Lock-Technik zur Unterdrückung von Jitter eine eigens entwickelte Dithering-Technik – Acoustic Bit Correction – die das Umwandeln digitaler Signale auf niedrigere Bit-Raten mit einem psychoakustischen Prozess verbindet, um Rauschen und Verzerrungen zu eliminieren. Der besondere Clou der Blue-Serie zeigt sich in einem durchweg modularen Konzept. Sie reiht sich somit in die Riege modularer Racksysteme wie dem SPL Rack Pack (Test in Heft 11/2007) und der Audient Black Series (Test in Heft 9/2007) ein, wenngleich mit einem konzeptionellen Schwerpunkt auf AD-/DA-Wandlung...
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