DI-Boxen sind unverzichtbare Helferlein im Studio und auf der Bühne, dass sie aber auch klanglich ein Eigenleben führen, ist nicht jedem klar. Professional audio Magazin taucht in die Klangtiefen der Kistchen ab und fördert Erstaunliches zu Tage.
Als Felix Radax, überzeugter Leser von Professional audio Magazin, vor einigen Wochen der Redaktion vorschlug, doch mal einen DI-Boxen-Vergleichstest durchzuführen (siehe Leserbrief in Ausgabe 6/2008), war die Testredaktion sofort Feuer und Flamme. Letztlich haben wir den Test auch aus eigener Neugier durchgezogen. Denn als Instrumentalisten haben wir selbstverständlich häufig mit den kleinen Kistchen zu tun – praktisch immer dann, wenn wir direkt mit E-Gitarre oder E-Bass in die Mikrofonvorstufe eines Mischpults oder eines Vorverstärkers gehen.
Nur haben auch wir uns ehrlich gesagt bisher wenig Gedanken über den Faktor Klang bei einer DI-Box gemacht. Hauptsache sie tut das, wofür sie konstruiert wurde: Das hochohmige Signal eines Musikinstruments zu symmetrieren und in ein niederohmiges zu wandeln, um es auch an einem Mikrofoneingang ohne Klangverluste und über sehr lange Kabelstrecken zu nutzen. Umso größer die Überraschung während des umfangreichen Hörtests.
Die Test-Kandidaten
Anbieter Modell Stückpreis in € (UVP)
Atelier der Tonkunst DI-Box 177
Behringer Ultra-DI DI600P 46
Behringer Ultra-DI DI100 58
Countryman Type 85 269
Klotz D-10 69
Palmer PDI 01 116
Palmer PDI 02 179
Radial Engineering JDI 162
Radial Engineering J48 162
Sommer Cable Picolino K-PDI-P 86
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