Test Audient MiCO

Audient MiCO

 

DAW-Kompagnon

Erst ein leistungsfähiges Interface macht ein rechnerbasiertes Studio zur Audio-Workstation. Audients neuer Zwei-Kanaler bietet sich als vielseitiger DAW-Kompagnon an.

Von Harald Wittig

Audient fährt seit seiner Gründung im Jahre 1997 zweigleisig: Nach wie vor stellt der britische Hersteller große Analog-Pulte für den Studio- und Live-Einsatz her, gleichzeitig hat er etliche Produkte im Angebot, die auf die bescheideneren Bedürfnisse der DAW-Nutzer ausgerichtet sind. Zu nennen wären beispielsweise das Montoring-System Centro (Test in Ausgabe 2/2007), das modulare Rack-System Black Series (Test in Ausgabe 9/2007) oder die von Kennern geschätzten Pre-Amps der ASP-Serie. Bei allen genannten Geräten beziehungsweise Gesamtsystemen greifen die Audient-Entwickler auf den langjährigen Erfahrungsschatz bei der Herstellung hochwertiger Analog-Geräte zurück. Immerhin waren die beiden Audient-Gründer und Inhaber, David Dearden und Gareth Davis seinerzeit – vor rund dreißig Jahren – Mitbegründer des Mischpultherstellers DDA. Gerade in den 1980er-Jahren erfreuten sich die DDA-Pulte weltweit großer Beliebtheit – vor allem das inzwischen legendäre DDA AMR 24. Dieses Pult konkurrierte bei manchen Profis erfolgreich gegen die immergrünen Klassiker von SSL und Neve. So zeichne es sich nach Kenner-Meinung in erster Linie durch seinen transparenten, klaren, auf Neutralität verpflichteten Klang aus.

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