Das virtuelle Tonstudio Reason erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Obwohl bereits zahlreiche gute Klänge im Grundpaket enthalten sind, bieten sich verschiedene Erweiterungen mit hochwertigen Spezialsounds an. Wie sich Reason Electric Bass dabei schlägt, zeigt unser Test.
Die als "Refills" bezeichneten Erweiterungen sind eine Symbiose aus einer reinen Sample-Bibliothek und einem virtuellen Instrument. Diese Technik bezeichnet Propellerheads als „Hypersampling". Refills beinhalten aufwändige Sample-Bibliotheken, die als vorgefertigte Presets mit fest verkabelten Instrumentenracks direkt in Reason geladen werden. Es handelt sich um Combinator-Patches, die man ähnlich einem virtuellen Instrument laden und direkt spielen kann. Wer mit Reason Refill Electric Bass gute Ergebnisse erzielen will, muss sich nicht mit der zugrunde liegenden Samplingtechnologie auseinandersetzen oder Samples in einen Sampler laden. Tiefer in die Materie einzusteigen lohnt aber auf jeden Fall, denn per Mausklick lassen sich Combinator-Patches aufklappen und in verschiedenen Detailstufen bis hinunter zur Sampleebene nachbearbeiten. Auch Klangschrauber kommen so auf ihre Kosten.
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