Test Sequenzer-Software Abelton Live 8

 

Inspirationsquell


Abletons Kreativsoftware Live geht in die achte Runde. Mit dem jüngsten Update wollen die Berliner der Konkurrenz aber nicht nur in puncto Flexibilität und Usability zeigen, wo’s lang geht.

Von Michael Nötges

Software-Sequenzer à la Cubase, Sonar, Logic oder Samplitude adaptieren im Grunde das analoge Aufnahmeverfahren mit Mehrspur-Bandmaschinen und wuchtigen Konsolen. Der Ansatz folgt dem einstmals analogen Workflow und überträgt ihn auf die digitale Ebene. Live ist da etwas anders. Der Berliner Software-Hersteller Ableton setzt seit der ersten Stunde im Jahr 2001 auf ein ganz eigenes Bedienkonzept und vor allem auf einen kreativen und musikalischen Umgang mit der Software. Großgeschrieben werden bei Ableton Usability, Flexibilität und der intuitive Umgang mit der Software. Die Audio-Engine ist besonders für den Live-Einsatz konzipiert und ermöglicht es, sämtliche Aktionen ohne Stoppen der Aufnahme oder Wiedergabe vorzunehmen. Der eigentliche Clou dabei ist, dass sowohl Audio- als auch MIDI-Material on-the-fly in das bestehende Setup integriert und automatisch im Tempo angepasst werden – alles per Drag-and-Drop, einfach und intuitiv.

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