Test Audio-Interface ESI ESP1010e

“It’s so easy …”

“… to fall in love”, trällerte es in den 1950ern aus dem Radio. Dieser Song von Buddy Holly, der mit geänderten Texten in der Werbung für Eiskrem und Pauschalreisen überlebt hat, könnte auch zur ESI ESP1010e passen. Warum man sich in dieses Audio-Interface verlieben könnte, erläutert dieser Test. 

Von Raphael Hornbruch 

Von außen betrachtet ist die ESP1010e durchaus attraktiv, aber es kommt, genau wie in der Liebe, auch auf die inneren Werte an. Dies gilt in besonderem Maße auch für Audio-Interfaces, deren Performance mit einer sauberen Anbindung an den Host-Rechner steht und fällt. In diesem Punkt setzt der in Deutschland ansässige Hersteller ESI Audiotechnik auf den leistungsfähigen PCI-Express-Bus. So ist das Herzstück des achtkanaligen Audio-Interfaces eine PCI-Express-Karte, die mit einem mitgelieferten Spezialkabel an ein externes Audio-Anschlussteil im 19-Zoll-Format verbunden wird. Sämtliche Anschlüsse befinden sich am Rackgerät, die Bedienung erfolgt ausschließlich über die mitgelieferte Treiber-Software. Für einen Preis von rund 400 Euro bekommt der Käufer zudem ein Software-Paket, das neben dem Steinberg-Sequenzer Cubase LE4 eine ESI-Edition des Physical Modeling-Synthesizers AAS Tassman, Demo-Versionen der virtuellen Instrumente Lounge Lizard 3, String Studio und Strum Acoustics enthält sowie weitere Plug-ins, die teilweise auch als kostenlose Downloads erhältlich sind. Die ESP1010e ist der Nachfolger der ESP1010, die noch auf einer PCI-Karte basierte. Da der PCI-Express-Bus mit seinem höheren Datendurchsatz über kurz oder lang den alternden PCI-Bus ablösen wird, ist ein Wechsel auf die zukunftsfähige Plattform sinnvoll. Allerdings nutzt der Hersteller die Vorteile der schnelleren Plattform nicht dazu, den Nachfolger mit neuen Features vollzupacken, sondern setzt auf bessere Performance und höhere Stabilität.

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