Die genialen Features des kompakten Yamaha n12 Digitalmischpults im Verbund mit Steinbergs Cubase setzen markante Akzente und definieren eine neue Messlatte im Marktsegment für Kompaktmischpulte mit Audio-Interface-Funktionen.
Im Juli-Heft haben wir das n12 Digitalmischpult von Yamaha bereits in einem Vorbericht präsentiert. Der jüngste Wurf aus dem Hause Yamaha gefiel durch sein Konzept und eine pfiffige Ausstattung. Grundgedanke: Einen bis dahin in dieser Klasse nicht da gewesenen Verbund zwischen Soft- und Hardware herstellen. Erreicht haben die Entwickler dies durch die Konzipierung eines Hardware-Mischpults, das außer der Erfüllung der üblichen Aufgaben gezielt auf die Anforderungen im Umgang mit Software-Sequenzern – speziell für Cubase – optimiert ist. So findet sich im Lieferumfang des Pults auch die eigens dafür optimierte Version Cubase AI 4 des zum Yamaha-Konzern gehörenden Sequenzer-Produzenten Steinberg. Natürlich lassen sich die große Vierer- und die Studio-Version ebenfalls mit dem n12 betreiben. Gleichwohl müssen wir an dieser Stelle für einige Ungenauigkeiten im Vorbericht bei der Beschreibung des Stereo-/Recording-und Aux-Busses Abbitte leisten. Jetzt endlich hatten wir die Gelegenheit, das Pult eingehend auf Drehknöpfe und Fader hin zu untersuchen.
Die große Besonderheit des knapp 1.400 Euro teuren und zwölfkanaligen Yamaha n12 ist die Möglichkeit, die im Sequenzer aufgenommenen Spuren einzeln oder in Gruppen über die Firewire-Schnittstelle wieder zurück in das Pult auf die Channelstrips zu führen. Somit lässt sich ein quasi waschechter analoger Mixdown virtueller Spuren mit der Hardware durchführen. Der fertige Mix lässt sich überdies als Stereospur sowohl im Sequenzer als auch gleichzeitig über die beiden Stereo-Ausgänge am Pult aufzeichnen, etwa auf einen CD-Recorder. Selbstverständlich kann man während dieses Hardware-Mixdowns zusätzliche Signale, etwa ein Gitarren-Solo oder eine Gesangs-Doppelstimme, hinzufügen...
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