Firewire-Audio-Interfaces gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Mit dem Orpheus von Prism Sound strandet jetzt aber besonders viel versprechendes Treibgut an der Pro-Audio-Küste. Ob das groß angekündigte Multitalent auch einen guten Test in den Hafen fahren kann, zeigt der Test.
Graham Boswell und Jon Dennis lernten sich in den 1970er-Jahren in Cambridge kennen. Nicht etwa beim Studium an der renommierten Elite-Universität, sondern bei der Arbeit. Seiner Zeit wirkten die beiden Ingenieure unter Rupert Neve entscheidend am DSP-Programm von AMS-Neve mit, das als erstes Ergebnis 1980 das digitale Mischpult DSP-1 vorstellte. Sieben Jahre später – die Chemie zwischen den beiden Entwicklern schien noch immer zu stimmen – gründeten sie die Prism Sound Ltd. und konzentrierten sich zunächst auf die Entwicklung und Forschung für Firmen im Bereich digitaler Audio-Anwendungen. Schnell wuchs das Start-Up-Unternehmen und legte 1992 mit der Prism Media Products Ltd. den Grundstein für die Entwicklung und Vermarktung eigener Prism-Sound-Produkte. Zunächst lag der Focus auf Test- und Messgeräten, sowie Übertragungs- und Protokollierungs-Systemen im Audio-Bereich. Doch bald nutzten die Entwickler ihr einschlägiges Know-how auch zur Entwicklung von Recording- und Produktions-Equipment, immer mit der Prämisse, das Bestmögliche anzubieten.
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