Die Redaktion von Professional audio Magazin kürt ihre persönlichen Favoriten aus allen bisher getesteten Produkten.
Ende März 2006 erschien die erste Ausgabe von Professional audio Magazin pünktlich zur damaligen Musikmesse. Heute, 33 Ausgaben später kann die Redaktion auf eine stolze Bilanz zurück blicken: So hat sie inzwischen weit über 600 Produkte, vom A/D-Wandler bis zum Virtuellen Instrument, gemessen, gehört und verglichen. Tausende von Messwerte hat der Messrechner Audio Precision 2722 ausgespuckt, zig Stunden gingen mit dem intensiven Studium von Betriebsanleitungen und hunderte mit ausführlichen Aufnahme- und Hörtests drauf – und es hat immer Spaß gemacht, wie alle Beteiligten beteuern. Dies liegt vor allem daran, dass die absolute Mehrzahl aller Testkandidaten von guter bis sehr guter Qualität ist. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen und uns hin und wieder ein zu hohes Bewertungsniveau unterstellt wird, so entsprechen die Testergebnisse doch der Realität. Denn es gibt heutzutage in der Tat kaum noch wirklich schlechte Hard- und Software-Produkte. Dafür ein großes Kompliment an alle Hersteller. Natürlich gibt es in der Ausstattung, Verarbeitung und vor allem im praktischen Nutzen noch immer erhebliche Differenzen, selbst innerhalb einer Preisklasse und darauf weist die Redaktion in den ausführlichen Tests immer detailliert hin. Trotz der insgesamt hohen Zufriedenheit mit den Testkandidaten, trafen und treffen in der Redaktion immer wieder ganz besondere Testkandidaten ein. Das sind Produkte mit herausragenden Eigenschaften, die von den Redakteuren besonders geschätzt werden, sei es wegen einer außergewöhnlichen Klangqualität, einem besonders hohen Praxisnutzen oder wegen des einzigartigen Gesamtkonzepts. Schon längere Zeit besteht schon der Wunsch in der Redaktion, diese Editors Choice einmal komplett vorzustellen. Diesen Wunsch haben sich die Redakteure, sozusagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, nun selbst erfüllt. Als es jedoch an die Umsetzung der Idee ging, war sehr schnell klar, dass der Platz für die Präsentation aller Lieblinge nicht ausreichen würde. Es folgte also ein Ausleseprozess, begleitet von teils sehr hitzigen Diskussionen, bis das jeweils einstimmige Ergebnis fest stand. Voilá hier nun die Wahl der Redaktion: Editors Choice 2008.



















