Das AKG C 12 gilt weltweit als „Heiliger Gral“ unter den Vintage-Mikrofonen. Unter den vielen Repliken ragt als einzig wahrer Gralshüter das C 12 VR von AKG heraus.
„Legenden leben länger“, heißt es häufig. Im Falle des AKG C 12 stimmt dieser Ausspruch ohne Zweifel: Im Jahre 1953 erblickte das Großmembran-Mikrofon das Licht der Pro-audio-Welt und wurde bereits während seiner lediglich zehnjährigen Produktionszeit bis 1963 zu einem der bevorzugten Allzweckwaffen vieler Toningenieure – ganz gleich, ob das C 12 für Sprach-, Gesangs- oder Instrumenten- und Ensembleaufnahmen zum Einsatz kam. Bis zum heutigen Tag vertrauen Musiker und Tontechniker weltweit auf das C 12, bevorzugt bei Gesangsaufnahmen aber auch für die Mikrofonierung von akustischen Instrumenten, namentlich Streicher und Zupfinstrumente. Wer es hat, verkauft es in der Regel nicht – und wenn, zu horrenden Preisen: Für ein C 12 aus den ersten Produktionsjahren zahlen amerikanische Sammler schon mal 30.000 Dollar. Inzwischen haben sich die Gebrauchtmarktpreise auf ein Durchschnittniveau zwischen 10.000 und 15.000 Dollar eingependelt. Mit steigender Tendenz, denn AKG hatte seinerzeit nur insgesamt 2.500 Exemplare des Kult-Mikrofons hergestellt.
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