Test Emulations-Plug-in-Bundle Sonalksis Mastering Suite

Sonalksis Mastering Suite

Meisterstücke 

Mit seiner Mastering Suite offeriert der britische Software-Hersteller Sonalksis ein Bundle aus vier Effekt-Plug-ins, die gezielt für Aufgaben im Mastering gedacht sind. Mixe sollen mit ihrer Hilfe lauter, transparenter und vor allem wie aus einem Guss klingen. Ob und wie das klappt, erfahren Sie im Test. 

Von Georg Berger 

Nach dem Mix ist vor dem Mastern und nach dem Mastern kommt das Presswerk. Diese einfach formulierte Devise könnte leicht fehlinterpretiert werden, indem der Schwerpunkt aufs Mixen gelegt und das Mastering zum Zweck des abschließenden Feinschliffs eher unter ferner liefen angesehen wird. Tatsächlich ist das Mastering aber ein genauso wichtiger und aufwändiger Prozess wie das Mixen selbst, unter anderem nachzulesen im Mastering-Workshop in Professional audio Magazin (in den Heften 02/2008 bis 10/2008). Da sich das mittlerweile auch bei vielen Software-Schmieden herumgesprochen hat, wundert es nicht, dass bereits eine Reihe von Plug-ins für das so wichtige Aufgabengebiet existieren.  Der in Liverpool ansässige Software-Hersteller Sonalksis will in diesem Marktsegment jedenfalls kräftig mitmischen und offeriert nach einer fast zweijährigen Entwicklungszeit mit der knapp 500 Euro teuren Mastering Suite nun ein Bundle aus vier Plug-ins, die primär für die Bearbeitung fertiger Mixe gedacht sind. An Bord ist der Breitband-Limiter MaxLimit, der Multiband-Limiter MultiLimit, der Signal-Analyser Stereo Tools und das Dithering-Plug-in Ultimate-D. Konzeptionell decken die vier Plug-ins die letzten Arbeitsschritte kurz vor dem Rendern von Tracks ab. In Sachen Equalizer und Kompressoren gibt der Hersteller also dem Anwender das Heft in die Hand. Sehr schön: Die Plug-ins der Mastering Suite sind auch separat erhältlich. Bei Einzelkauf sind für das MaxLimit Plug-in knapp 200 Euro zu berappen, MultiLimit kostet umgerechnet 370 Euro und die beiden übrigen Plug-ins gehen für jeweils etwa 160 Euro über die Ladentheke. Zum Zeitpunkt des Tests ist die mit VST-, AU-, RTAS- und DirectX-Schnittstellen ausgestattete Software ausschließlich per Download erhältlich. Doch der Hersteller arbeitet bereits an TDM-Versionen der Plug-ins und Box-Versionen werden zurzeit ebenfalls vorbereitet. Sämtliche Plug-ins arbeiten mit einer internen Auflösung von 64 Bit Fließkomma und lassen sich daher uneingeschränkt in Projekten mit Wortbreiten von 32 Bit Fließkomma einsetzen. Sie verarbeiten Samplingfrequenzen bis 192 Kilohertz. Sehr schön gelöst in allen Plug-ins ist die Möglichkeit, über den Setup-Button einen Dialog aufzurufen, der zum Einstellen globaler Parameter dient, wie das Verhalten der Maus beim Bedienen der Regler oder zum Anpassen der Peak-Meter.

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