Der PCM-M-10 ist der bislang kleinste Handheldrecorder von Sony. Doch kann der neue bei einem Kampfpreis von rund 350 Euro auch an das hohe Qualitätsniveau der großen Brüder anknüpfen?
Mit dem PCM-M10 versucht Sony das stark umkämpfte untere Preissegment der professionellen Handheldrecorder zu erobern. Wie bei den beiden größeren Modellen dem PCM-D1 (Test, 12/2007) und PCM-D50 (Test, 6/2008) ist wieder Klasse statt Masse die Devise. Deswegen setzen die japanischen Entwickler auf Edles und Praktisches wobei sie keine Energien auf überflüssigen Schnickschnack verschwenden. Konzeptionell richtet sich auch der PCM-M10 in erster Linie an Journalisten, Musiker, Rundfunkanstalten oder ambitionierte Recording-Fans, die ein mobiles Gerät für professionelle Aufnahmen benötigen. Im Gegensatz zu seinen großen Brüdern – der PCM-D1 kostet derzeit gute 2.700 Euro, der D-50 immer noch knapp 600 Euro – siedelt sich der PCM M10 mit einem Kaufpreis von rund 350 am unteren Endes des, mittleren Preissegments an. Der schmucke Taschenrecorder steht damit in direkte Konkurrenz zum DR-1 von Tascam (10/2008), zum Zoom H4 oder dessen Update H4n (Test, 3/2007 und 5/2009), zu Edirols R09-HR, dem Marantz PMD620 (Test, 8/2008) oder dem Olympus LS-10 (Test 2/2009), die allesamt in der 300-bis-400-Euro-Liga spielen.
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