Serie: Mikrofone der Profis

 

„Gesang ist die Königsdisziplin“


In der zweiten Folge unserer Reihe „Lieblingsmikrofone der Profis“ plaudert Andreas „Igl“ Schönwitz, Inhaber des im mittelfränkischen Dachsbach/Rauschenberg gelegenen Tonstudios Rauschenberg aus dem Praktiker-Nähkästchen und erklärt außerdem, was es mit dem Service „Test Your Mic“ auf sich hat. 

 

Von Harald Wittig


? Herr Schönwitz, seit einiger Zeit bieten Sie den Service „TestYourMic“ (siehe auch www.testyourmic.com) an. Was müssen wir uns darunter vorstellen?

! Mit dem Tonstudio Rauschenberg (siehe www.rauschenbergstudio.com) sind wir seit 1995 als Komplettdienstleister für Solokünstler und Ensembles aus Klassik, Jazz und Rock / Pop sowie als regelmäßig gebuchtes Studio für verschiedene Labels und Musikverlage tätig.
Eine der wichtigsten Aufgaben und gleichzeitig größten Herausforderungen im Studioalltag ist die Positionierung der Leadvocals in einem Mix. Sie sollen angenehm klingen, gut hörbar und verständlich sein, dabei jedoch nicht zu laut, weil die Aufnahme sonst schnell anstrengend klingt und das restliche Playback keinen Druck entfalten kann.
Das passende Studiomikrofon richtig eingesetzt erledigt diese Aufgabe quasi von selbst. Es positioniert die Signale im Mix dort, wo sie hingehören, ohne dass man allzu viel nachbearbeiten muss. Mit dem falschen Mikrofon wundert sich der unerfahrene Anwender nur zu oft, warum ihm die Positionierung seiner Signale im Mix trotz etlicher Plug-ins im Signalweg nicht gelingen mag. Ausgehend von dieser Erkenntnis liegt es auf der Hand, dass man Studiomikrofone auch unter Studiobedingungen ausprobieren sollte.
Genau hier setzt unser Service „TestYourMic“ an: Man kann unser Studio zu einem vergünstigten Preis anmieten, um unter fachkundiger Beratung herauszufinden, welches Mikrofon das richtige für den jeweiligen Einsatzzweck oder die eigene Stimme ist. Wir nehmen die verschiedenen Mikrofone mit einer hochwertigen Analogkonsole, der WKAudio D 2002 auf verschiedenen Spuren auf und können so neutrale A/B-Vergleiche durchführen. Dabei wird auch getestet, wie sich die Mikrofone in einem Mix verhalten und was passiert, wenn man die Signale komprimiert oder mit dem Equalizer nachbearbeitet.
Bei einem Mikrofonkauf wird die Studiozeit gutgeschrieben, das heißt, der Test kostet nichts!

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