Test Emulations-Plug-in IK Multimedia Amplitube 3

Episode 3

Mit dem Upgrade der Gitarren- und Bassverstärker-Emulationssoftware Amplitube 3 geht IK Multimedia erneut in die Offensive. Mit von der Partie ist das Beste aus den Special-Editions „Metal“ und „Jimi Hendrix“ sowie insgesamt 30 komplett neue Amps und Effekte.

Von Michael Nötges

Bereits der große Vergleichstest Gitarrenverstärker-Simulationen (Ausgabe 10/2008) zeigte, es gibt mittlerweile ein Vielzahl unterschiedlicher Software-Lösungen, die aufwändiges Mikrofonieren von Gitarren- oder Bassverstärkern überflüssig machen. Emuliert, also auf digitalem Weg nachempfunden, wird mittlerweile vom Amp bis zur Speakermembran oder bestimmten Röhrentypen alles, was für den Klang entscheidend ist. Dabei stehen die Softwarelösungen preislich in keinem Verhältnis zum Anschaffungswert des Hardware-Equipments. Wer sich mit unterschiedlichen Verstärkern, Boxen, Mikrofonen und Effekten ausstatten will, um soundtechnisch ähnlich flexibel zu sein, ist schnell einige zehntausend Euro los. Die Preisrange der bereits von Professional audio getesteten Plug-in-Lösungen hingegen fängt da bereits bei 60 Euro für den Virtual Guitar Amp von Studio Devil an und endet bei rund 450 Euro für Digidesigns Eleven. Dazwischen tummeln sich allerlei taugliche Simulanten, wie die Testkandidaten des großen Vergleichstests (Ausgabe 10/2008): Guitar Rig 4 von Native Instruments (179 Euro), Waves GTR3 (rund 230) oder Peaveys Revalver (249 Euro) aber auch Neulinge wie der TH1 von Overloud (Test, Ausgabe 3/2009) für 289 Euro oder der neue Vandal von Magix (149 Euro).  IK Multimedias Upgrade Amplitube 3 – tauglich für VST, AU oder RTAS-Schnittstellen auf Mac und PC – rangiert mit 269 Euro für den Download und 299 Euro für die Box-Variante inklusive Pedal preislich im oberen Mittelfeld, zeigt sich dafür aber auch in puncto Ausstattung und Vielseitigkeit in Bestform. 

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