Reportage Plug-in-Produktion Brainworx, Teil 2

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Hinter den Kulissen der Plug-in-Produktion, Teil 2

Im zweiten Teil unserer Reportage über Plug-in-Produktion erfahren Sie en detail wie das junge Entwickler-Team von Brainworx an die Produktion von Plug-ins geht und welche Arbeitsschritte von der Idee bis zum fertigen Produkt erforderlich sind.

Von Georg Berger

Im ersten Teil unserer Reportage haben wir Ihnen den Software-Hersteller Brainworx vorgestellt. Sie haben erfahren, welche Personen an der Produktion von Software beteiligt sind, was für Qualifikationen sie für den Job als Programmierer mitbringen, mit welchen Mitteln die Software produziert wird – C++ und Assembler – und welches die Hauptbetätigungsfelder des Unternehmens sind. Fassen wir noch einmal zusammen: Außer der Produktion proprietärer Software-Lösungen unter dem firmeneigenen bx-Logo emuliert Brainworx auch Hardware. Abseits von der Schöpfung neuer Produkte treibt Brainworx mittlerweile einen nicht unerheblichen Aufwand in Sachen Service-Updates, ganz zu schweigen von den Aktivitäten im Internet, dem Hauptvertriebsweg des Unternehmens. Im zweiten Teil lenken wir jetzt den Fokus auf die eigentlichen Arbeitsabläufe bei der Plug-in-Produktion. Im Kern geht es dabei um drei Haupt-Arbeitsschritte:
Schritt: Der eigentliche Effekt-Algorithmus wird programmiert, etwa ein Kompressor
Schritt: Parallel zur Entwicklung des Algorithmus wird die Bedienoberfläche, also das GUI (Graphics User Interface) entworfen, mit dessen Hilfe der Anwender die im Effekt-Algorithmus bereitgestellten Funktionen und Parameter einstellen kann
Schritt: Mit Hilfe der einzelnen Schnittstellen-Formate, also VST, AU, RTAS, TDM werden Effekt-Algorithmus und GUI schließlich „vermählt“. Anders ausgedrückt üben die Schnittstellen-Formate die Funktion eines Dolmetschers aus, der unter anderem. Regler-Bewegungen im GUI übersetzt und an die relevante Funktion des Effekt-Algorithmus übermittelt.  

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