Der 20/20, eines der Erfolgsmodelle von Event, ist wieder da: Der neugeborene Nahfeld-Quader kann alles noch ein wenig besser als die beliebten Vorgängermodelle.
Nach der Übernahme des amerikanischen Lautsprecher-Herstellers Event Electronics durch Peter Freedman, seines Zeichens Chef des australischen Mikrofonherstellers Røde im Jahr 2007, erfolgte ein radikaler Kehraus: Die Produktion der bis dahin vor allem bei semiprofessionellen Anwendern sehr geschätzten, teilweise besonders kostengünstigen und preiswerten Modelle wie beispielsweise ASP8 oder TR6 und TR8 wurde eingestellt. Bis vor kurzem gab es von Event nur noch einen einzigen Monitor: Den ausgezeichneten Opal, einen Abhör-Lautsprecher der Spitzenklasse (siehe den Test in Ausgabe 1/2010), der allerdings auch mit einem Stückpreis von rund 1.500 Euro alles andere als billig ist. Da weinten viele weniger finanzstarke Tonschaffende den alten Events dicke Krokodilstränen nach, denn die Marke hatte stets das ehrenwerte Image, gute Qualität zu sehr günstigen Preisen zu bieten. Darüber hinaus erspielten sich bestimmte Modelle sogar einen regelrechten Kultstatus. Dazu gehört das Modell 20/20bas, das sich in über 50 Ländern als erfolgreicher Aktiv-Monitor etablieren konnte und den Grundstein für den guten Ruf von Event Electronics legte. Das überarbeitete und nach Aussage von Fachpublikationen und Anwendern noch überzeugendere Nachfolge-Modell 20/20bas V2, das schon 2005 eingestellt worden war, war noch erfolgreicher.
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