Mit dem Impact Twin läutet TC Electronic eine neue Generation innerhalb seiner Produktlinie von Firewire Audio-Interfaces ein. Mit Verbesserungen an Hard- und Software soll der Neuling noch besseren Klang bei gleichzeitig optimiertem Handling bieten. Wie das gehen soll, steht im Test.
Es ist gerade einmal vier Jahre her, dass sich der dänische Pro-Audio-Hersteller TC Electronic mit dem Modell Konnekt 24D erstmals auf das hart umkämpfte Marktsegment der Audio-Interfaces begeben hat (Test in Heft 13/2006). Dass dieser Schritt kein Flop war und sich die Dänen seitdem am Markt behaupten können, beweist nicht zuletzt die Palette an weiteren Interface-Modellen, die dem Urvater Konnekt 24D folgten und mit unterschiedlich umfangreicher Ausstattung die verschiedenen Ansprüche der Anwender zielgerichtet abdecken. Das jüngste Mitglied der Interface-Familie, das jetzt zum Test antritt, hört auf den Namen Impact Twin und ist sozusagen der Enkel des Konnekt 24D, von dem es sämtliche guten Eigenschaften und fast die gleiche Ausstattung geerbt hat. Allerdings markiert das Impact Twin, um im Bild zu bleiben, einen neuen Evolutionsschritt innerhalb der Serie. Ausgestattet mit den neu konstruierten Impact III Mikrofon-Verstärkern sowie einer komplett neu programmierten und funktional erweiterten Steuer-Software, TC Near genannt, soll der Klang und auch das Handling beim Aufnehmen deutlich verbessert sein. Wie auch seine Väter und Vorväter sitzt im Kern des Impact Twin der sogenannte Dice II Chip, der sich um das Wandeln von Signalen kümmert und eine komplette Eigenentwicklung von TC Electronic ist. Dies ist insofern bemerkenswert, als das viele Hersteller in ihre Interfaces Wandler-Chips von Drittanbietern verbauen. Bei TC Electronic wird also alles unter einem Dach erledigt, was mit entsprechendem Aufwand verbunden ist und sich eigentlich auch im Preis niederschlagen müsste. Nicht so beim Impact Twin, das für attraktive 400 Euro zu haben ist. Obendrein legt der Hersteller noch einige Effekt-Plug-ins aus eigenem Hause dazu sowie eine speziell angepasste Light-Version des Sequenzers Live 8 von Ableton. Doch bevor wir in die Tiefen der Software-Steuerung eintauchen, werfen wir einen Blick auf die Hardware.
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