Test D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker Fostex HP-A3

Klarheit …

… soll der neue 32-Bit-D/A-Wandler HP-A3 von Fostex bringen und Notebook, Mac oder PC via USB-Schnittstelle um einen hochwertigen Kopfhörerverstärker erweitern. Das alleine ist noch keine Sensation, der Preis von 399 Euro schon.

von Michael Nötges

Was hierzulande nur wenige wissen: Der japanische Pro-Audio-Hersteller Fostex ist in seiner Heimat nicht zuletzt auch wegen seiner hochwertigen HiFi-Geräte bekannt. Vor allem Lautsprecher, deren Komponenten sowie Kopfhörer und deren Verstärker stehen offenbar bei Japanern hoch im Kurs. „Das war schon immer so,“ versichert uns Martin Siebert, Sales Director des deutschen Vertriebs Mega Audio, „nur kommt das bei uns hier in Europa bisher einfach kaum an.“ Nicht dass Professional audio jetzt im Hi-Fi-Becken fischen möchte, aber es gibt eben immer wieder Produkte aus der audiophilen Ecke, die durchaus auch für das Pro-Audio-Lager interessant sind. Solch ein Hybride ist der neue 32-Bit-D/A-Wandler HP-A3. Als USB-Bus gespeister Kopfhörerverstärker konzipiert, eignet er sich in erster Linie zum Aufpolieren eines Arbeitsplatzes, der überwiegend zum Abhören von Musik und deren Nachbearbeitung genutzt wird. Der Ansatz des Herstellers ist denkbar einfach: Digitale Signale sollen in bestmöglicher klanglicher Qualität gewandelt und an Kopfhörer, aktive Monitore oder Verstärker weitergereicht werden. Das ist nichts Neues, denn die bisherigen Testkandidaten Benchmark Media Systems DAC1 (Ausgabe 8/2006), Lavry Engineering Lavry Black DA 10 (Ausgabe 7/2008), Violectric DAC V800 (Ausgabe, 12/2010) und Weiss DAC 2 (8/2009) hatten nichts anderes im Sinn. Allerdings ließen sich die Vollprofis ihr hohes Qualitätsniveau auch königlich entlohnen, lag der günstigste Zweikanal-Wandler (DAC V800) bei einer UVP von 990 Euro der bislang teuerste (DAC 2) bei stattlichen 2.200 Euro. Eine Stange Geld, die sich der Eine oder Andere bislang verkneifen konnte oder musste, obwohl ein ordentlicher D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker bei langen Arbeitstagen in der Postproduktion die Ohren und Nerven durchaus entspannen kann. 

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