Die Helden der Nacht

Von Stefan Feuerhake

Als Anfang des 20. Jahrhunderts in Chicago der erste DJ im Radio seine Arbeit aufnahm, konnte noch niemand ahnen, wie immens sich seine Rolle bis zur heutigen Zeit entwickeln würde. Der Einfluss des DJs auf die gesamte Musikindustrie war schon in den1950er Jahren sehr groß. Heute haben DJs den Status von Rockstars, Gagen von 50.000 Euro und mehr für ein bis zwei Stunden Spielzeit sind keine Seltenheit. DJs produzieren, veranstalten, haben eigene Labels und teils auch Ihre eigene Mode- oder Kopfhörerlinie. Dabei finden wir Disk Jockeys heutzutage nicht nur im Club/Festival Bereich. Neben DJ-Artistik, sogenanntem Turntablism, finden wir auch viele DJs, die bei Events jeglicher Art auflegen. Hier geht es um Geburtstage, Hochzeiten, Firmenfeiern und nahezu jede Veranstaltung wo Musik gebraucht wird. Meist von den Club-DJs belächelt, spricht man in diesen Fällen oft eher von Dienstleistern. Das liegt wohl an der Tatsache, dass hier die Musik vorgegeben wird, und sich oft wenig kreativer Freiraum bietet als beim Club-DJ.

Eins haben sie aber alle gemeinsam: Viele Jahre hatten sie es nicht leicht, wurde doch von der Allgemeinheit ihre Tätigkeit nicht als „richtiger“ Beruf wahrgenommen. Schließlich geht es hier ja „nur“ darum, ein paar Platten aufzulegen, und das wurde von Laien schnell als anspruchsloses Hobby abgetan. Das ist heute zum Glück anders, und der DJ ist ein wichtiger und anerkannter Teil der Musikindustrie.

Schauen wir doch zuerst mal ins 19. Jahrhundert, wie alles begann.

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