Editors Choice

Editors Choice 2008

Bilder einer Ausstellung 

Die Redaktion von Professional audio Magazin kürt ihre persönlichen Favoriten aus allen bisher getesteten Produkten. 

Ende März 2006 erschien die erste Ausgabe von Professional audio Magazin pünktlich zur damaligen Musikmesse. Heute, 33 Ausgaben später kann die Redaktion auf eine stolze Bilanz zurück blicken: So hat sie inzwischen weit über 600 Produkte, vom A/D-Wandler bis zum Virtuellen Instrument, gemessen, gehört und verglichen. Tausende von Messwerte hat der Messrechner Audio Precision 2722 ausgespuckt, zig Stunden gingen mit dem intensiven Studium von Betriebsanleitungen und hunderte mit ausführlichen Aufnahme- und Hörtests drauf – und es hat immer Spaß gemacht, wie alle Beteiligten beteuern. Dies liegt vor allem daran, dass die absolute Mehrzahl aller Testkandidaten von guter bis sehr guter Qualität ist. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen und uns hin und wieder ein zu hohes Bewertungsniveau unterstellt wird, so entsprechen die Testergebnisse doch der Realität. Denn es gibt heutzutage in der Tat kaum noch wirklich schlechte Hard- und Software-Produkte. Dafür ein großes Kompliment an alle Hersteller. Natürlich gibt es in der Ausstattung, Verarbeitung und vor allem im praktischen Nutzen noch immer erhebliche Differenzen, selbst innerhalb einer Preisklasse und darauf weist die Redaktion in den ausführlichen Tests immer detailliert hin. Trotz der insgesamt hohen Zufriedenheit mit den Testkandidaten, trafen und treffen in der Redaktion immer wieder ganz besondere Testkandidaten ein. Das sind Produkte mit herausragenden Eigenschaften, die von den Redakteuren besonders geschätzt werden, sei es wegen einer außergewöhnlichen Klangqualität, einem besonders hohen Praxisnutzen oder wegen des einzigartigen Gesamtkonzepts. Schon längere Zeit besteht schon der Wunsch in der Redaktion, diese Editors Choice einmal komplett vorzustellen. Diesen Wunsch haben sich die Redakteure, sozusagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, nun selbst erfüllt. Als es jedoch an die Umsetzung der Idee ging, war sehr schnell klar, dass der Platz für die Präsentation aller Lieblinge nicht ausreichen würde. Es folgte also ein Ausleseprozess, begleitet von teils sehr hitzigen Diskussionen, bis das jeweils einstimmige Ergebnis fest stand. Voilá hier nun die Wahl der Redaktion: Editors Choice 2008.

Avalon VT 737_SP
Avalon VT-737 SP Beim dem Channelstrip Avalon VT-737SP schätzt die Redaktion vor allem den ganz besonders feinen und akribischen Klang, der jeder Aufnahme einen besonderen Schmelz verleiht (8/2007). Außerdem lassen Equalizer und Kompresser Sounddesign vom Allerfeinsten zu. Dieser Channelstrip wertet jedes Studio auf.
Audo Ease Altiverb 6
Audio Ease Altiverb 6 Unter den Redakteuren von Professional audio Magazin gilt der Faltungshall Altiverb 6 als bestes Hall-Plug-in, das sie bislang auf ihren Rechnern hatten. Die Bedienung ist einfach, der Klang hervorragend, die Library hochwertig und außerdem arbeitet das Plug-in Ressourcen schonend: Was will man mehr?
Sennheiser MKH800 P48
Sennheiser MKH800 P48 Mit seiner enormen Vielseitigkeit – unter anderem bietet es fünf verschiedene Richtcharakteristiken – in Verbindung mit einer vorzüglichen Klangqualität besetzt das Kleinmembran-Mikrofon MKH800 P48 von Sennheiser eine herausragende Position. Dieses Kleinod steht auf der Wunschliste einiger PaM-Redakteure ganz oben.
Waves SSL 4000 Bundle
Waves SSL4000 Bundle Wer den Sound eines waschechten SSL-Pultes in seinen Produktionen möchte, kommt an den Waves-Plug-ins SSL4000 nicht vorbei. Sound Design auf höchstem Niveau ist machbar, allerdings will der Umgang damit erst einmal gelernt sein. Ist das gelungen, bleiben kaum noch Wünsche offen.

Seitenanfang 

Lake People Mic-Amp F355
Lake People F355 Seit nunmehr gut zwei Jahren ist der zweikanalige Mikrofonvorverstärker F355 von Lake People die Referenz im Studio der Redaktion (8/2006). Wenn es um absolute Neutralität, extrem gutes Auflösungsvermögen, also schlichtweg um perfekten, unverfälschten Klang geht, führt kein Weg an diesem äußerst professionell ausgestatten Verstärker vorbei. Das Arbeiten mit diesem Gerät ist ein Genuss.
Bricasti M7
Bricasti M7 Die unangefochtene Referenz in Sachen Raumsimulation kommt von dem jungen US-Unternehmen Bricasti und heißt M7( 10/2007). Das vorzüglich verarbeitete Gerät ist kein bloßer Nachhallprozessor sondern erzeugt künstliche Räume in einer atemberaubenden Perfektion.
IK Multimedia Ampeg SVX
IK Multimedia Ampeg SVX Für die PaM-Redakteure ist die Verstärkersimulation Ampeq SVX das Maß aller Dinge, wenn es um Bass-Sound geht (8/2006). Sie ist extrem vielseitig, klingt vorzüglich und gehört schlicht und ergreifend auf den Rechner jedes Bassisten.
TL Audio M4
TL Audio M4 Ein Röhrenmischpult, wie es kaum ein zweites gibt, ist das M4 des britischen Herstellers TL Audio (6/2006). Für die Analog-Fans in der Redaktion ist dieses Pult ein must-have. Denn nicht nur Klang, sondern auch Haptik und Verarbeitung lassen den Mund wässrig werden.

Seitenanfang 

Schoeps MK 2 H/CMC 6Ug
Schoeps MK 2 H/CMC 6Ug Wenn es um unbestechliche Neutralität, bestes Impulsverhalten und extrem hohe Auflösung bei einem Kleinmembran-Kondensator-Mikrofon geht, greift nicht nur die PaM-Redaktion fast blind zur Kugelkapsel Schoeps MK 2 H nebst Verstärkerteil CMC 6Ug. Diese Kombination setzt klanglich Maßstäbe.
Geithain MO-2
Geithain MO-2 Als Repräsentant der reinen Klanglehre bezeichnete Harald Wittig in seinem Test den Koaxial-Studiomonitor MO-2 von Geithain. Der Lautsprecher macht fast alles richtig, ist sehr neutral und leuchtet den imaginären Aufnahmeraum perfekt aus. Als typischer Monitor deckt er Fehler allerdings gnadenlos auf.
Brauner VM1
Brauner VM1 Das Großmembran-Kondensator-Mikrofon mit der besten Klangqualität, das die Redaktion bislang im Test hatte, heißt Brauner VM1. Kein anderes Mikrofon bildet Stimmen so einzigartig plastisch ab. Auflösung und klangliche Anmutung lassen viele Toningenieure ins Schwärmen geraten und die Redaktion kann das ohne Einschränkung nachvollziehen.
Digital Audio Denmark AX 24
Digital Audio Denmark AX 24 Unter den Redakteuren von Professional audio Magazin ist es unbestritten: Der bislang am Besten klingende AD/DA-Wandler im Redaktionsstudio kommt von Digital Audio Denmark und heißt AX24 (7/2006). Das Gerät ist individuell konfigurierbar und ist auch messtechnisch überragend.

Seitenanfang 

Sound Devices 722
Sound Devices 722 Für die PaM-Redaktion ist der Sound Devices 722 der mit Abstand beste und universellste mobile Zweikanal-Recorder unter 3.000 Euro. Und damit ist eigentlich alles gesagt, außer vielleicht, dass die Verarbeitung vorzüglich und der Klang der eingebauten Mikrofonverstärker außergewöhnlich gut ist.
Fxpansion BFD 2
FxPansion BFD2 Für Georg Berger gibt es keinen Zweifel: Wenn es um virtuelle Drum-Sampler geht, heißt die erste Wahl FxPansion BFD2 (3/2008). Der Sampler ist ein mächtiges Produktionswerkzeug mit sehr gutem Klang, das detaillierte Eingriffsmöglichkeiten in den Sound bietet.
RME Micstasy
RME Micstasy Das Bedienungs-Konzept des achtkanaligen Mikrofon-Vorverstärkers Micstasy von RME ist einzigartig, die Klangqualität über jeden Zweifel erhaben und das Arbeiten damit ein Vergnügen. Als ständiger Begleiter im Testalltag von Professional audio Magazin überzeugt der extrem neutral und sauber klingende Vorverstärker immer wieder aufs Neue.
Prism Sound Orpheus
Prism Sound Orpheus Einen exzellenten, neutralen Klang und sehr feine Auflösung attestierte Michael Nötges dem Firewire-Audio-Interface Orpheus von Prism Sound (9/2008). Das kompromisslos auf höchste Qualität getrimmte Interface begeisterte die Redaktion auch durch seine Flexibilität und das Bedienungskonzept.

Seitenanfang 

Drawmer S3
Drawmer S3 Klangdoping auf höchstem Niveau attestierte Georg Berger dem Drawmer S3 (08/2007) im damaligen Test. In der Tat kennt die Redaktion keinen Hardware-Kompressor, der eine derartige Kombination aus höchster Klanggüte, Variabilität und fast schon chirurgischen Eingriffsmöglichkeiten bietet – wahrlich ein Traumgerät.
PMC DB1S-A TLE1S
PMC DB1S-A TLE1S Auch in kleinen Studios vermag die Kombination aus den beiden Satelliten DB1S-A und dem Subwoofer TLE1S aus dem Hause PMC klangliche Höchstleistungen zu vollbringen (6/2007). Ausgezeichnete Ortbarkeit, sehr feine Auflösung und ein ausgewogener analytischer Klang bis zu den tiefsten Bässen zeichnen diese Kombination aus.
SPL Passeq
SPL Passeq Es gab bislang nur wenige Geräte in der Redaktion, die einen derart nachhaltigen Eindruck hinterließen wie der passive Equalizer Passeq von SPL (8/2006). Seine Klangqualität ist bereits legendär, die Verarbeitung exzellent, die Bedienung ein Hochgenuss. Was dieser Equalizer während eines Postproduktion- oder Mastering-Prozesses aus den Aufnahmen herausholen kann, erstaunt immer wieder.
Steinberg MR816 CSX und CC121
Steinberg MR816 CSX und CC121 Steinberg hat es geschafft, allen Cubase-Anwendern nun eine integrierte Hard- und Software-Lösung, bestehend aus Sequenzer, Controller und Audiointerface, anzubieten, die es mit entsprechenden ProTools-Lösungen locker aufnehmen kann (11/2008). Klangqualität, Ausstattung und Bedienkomfort sind hervorragend.

Seitenanfang 

Microtech Gefell M 930
Microtech Gefell M 930 Die beiden Großmembran-Kondensator-Mikrofone des Stereoset M930 von Microtech Gefell sind den Redakteuren von Professional audio Magazin regelrecht ans Herz gewachsen. Sie nehmen an nahezu jedem Test in der Redaktion teil und überzeugen durch ihre außerordentlich hohe Signaltreue. Als Stereoset sind sie perfekt abgeglichen.
KRK Exposé E8B
KRK Exposé E8B In der Ausgabe 8/2008 kürte die Redaktion den Aktivmonitor KRK Exposé E8B zum Referenzmonitor in seiner Klasse. In Sachen Durchhörbarkeit, Impulsverhalten und Klangneutralität setzt der gewichtige, exzellent verarbeitete Amerikaner in der Tat Maßstäbe, seine Schonungslosigkeit ist allerdings gefürchtet – er ist ein klassischer Abhörmonitor.
Native Instruments Kore 2
Native Instruments Kore 2 Der VST-Host Kore 2 von Native Instruements ist vielerlei Hinsichtg einzigartig und ein unverzichtbares Werkzeug in der Redaktion, wenn es um digitale Produktionen geht (2/2008). Nur die Phantasie des Anwenders begrenzt die Einsatzmöglichkeiten dieser Plug-in-Verwaltung. Die klanglich exzellenten NI-Syntheziser-Engines gibt es oben drauf.
Peavey Revalver MK III
Peavey Revalver MKIII Fast unerschöpfliche Möglichkeiten, seinen Gitarrensound zu tunen, bietet die Gitarren-Amp-Simulation Revalver MKIII des amerikanischen Röhren-Amp-Spezialisten Peavey (10/2008). Die Redaktion schätzt an dieser Simulation besonders die schier unglaubliche Detailliertheit und den phantastischen Klang.

Seitenanfang