Røde i-XLR

Røde schickt das kompakte i-XLR ins Rennen, ein preiswertes, einkanaliges XLR-to-Lightning-Interface, das sich besonders für den mobilen Einsatz im Broad- und Podcast Bereich anbietet.

Von Sebastian Lesch

Den Anschluss von Audiozubehör an iOS-Geräte via Lightning-Verbindung findet man bereits bei Interfaces wie dem iRig Pro Duo von IK Multimedia (Test in Professional audio 02/2016) oder dem Cipher-Lightning-Kabel der Kopfhörer Audeze EL-8 oder Audeze Sine. Diese Verbindung ermöglicht Herstellern, die internen Wandler von Smartphones oder Tablets zu umgehen und ihnen mit externer Wandlung bessere Klangergebnisse zu entlocken. Røde bietet mit dem i-XLR ein einkanaliges Interface an, das zusammen mit der zugehörigen Røde Reporter-App auf Sprachaufnahmen in Interview oder Reportage-Situationen zugeschnitten ist und durch einfache Bedienung punktet. Mit seinen kompakten Abmessungen, einer Wandlung mit 96 kHz und 24 Bit, also sendefähiger Klangqualität, sowie einem Preis von 159 Euro (UVP) ist das i-XLR ein ebenso praktisches wie erschwingliches Tool für den mobilen Werkzeugkoffer eines Medienschaffenden.

Aufbau und Anschlüsse

Das Interface ist schlicht und funktional aufgebaut, misst etwas mehr als neun Zentimeter in der Länge und bringt federleichte 125 Gramm auf die Waage. Trotz seiner kompakten Größe ist das Gehäuse aus mattem Kunststoff überaus solide konstruiert. Als Eingang steht eine weibliche XLR-Buchse bereit, an die wahlweise ein dynamisches oder ein selbstversorgendes Kondensatormikrofon direkt  angeschlossen werden kann. So wird das i-XLR zur Handheld-Recording-Einheit. Røde legt dem Gerät für diesen Zweck zwei verschieden dicke Gummi-Ringe bei, mit welchen sich die Steckverbindung zum Mikrofon zusätzlich stabilisieren lässt. Seitlich am i-XLR befindet sich ein Kopfhörerausgang in 3,5 mm Klinke-Ausführung für das latenzfreie Monitoring des Aufnahme-Signals.

Ein gerasteter Drehschalter mit Schaltfunktion bildet die einzige an der Hardware verbaute Bedienungseinheit. Er dient zur Anpassung der Monitoring-Lautstärke und lässt die Aufnahme starten und unterbrechen. Eine LED signalisiert die Betriebsbereitschaft und gibt Auskunft über den Aufnahmestatus.

Die Verbindung zum iOS-Gerät erfolgt über ein drei Meter langes Kabel, das zum einfachen Aufrollen und Fixieren mit einem Klettverschluss versehen ist. Allerdings ist das Kabel fest mit dem Interface verbunden und somit im Falle eines Defekts nicht ohne weiteres auszutauschen.

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