Polyphone Reinkarnation

Nach zwei Jahren Produktionszeit präsentiert XILS-lab den PolyM, eine Rekreation des polyphonen Synthesizers Polymoog. 1975 brachte Moog das Hardware-Vorbild auf den Markt, das vermutlich nicht zuletzt durch Songs wie Gary Numans „Cars“ große Bekanntheit erlangte. Sein Durchbruchs-Album „The Pleasure Principle“ wirkte nahezu wie eine Polymoog-Werbung in Albumlänge, durchtrieben von Synthesizer-Streichersounds des Polymoog Vox Humana-Presets. XILS-lab berichtet, dass die virtuelle Umsetzung des Synthesizers allein aufgrund des Zustands vom Blaupausen-Modell eine besondere Herausforderung gewesen sei, denn der Aufbau des Instruments ist komplex und dadurch besonders anfällig für Defekte. Das Ergebnis der Bemühungen ist eine Reproduktion der sogenannten Divide-Down-Technologie mit zwei Top Octave Divider-Oszillatoren (TOD) – einer für Sägezahn- und der andere für Rechteckwellen – welche durch leichte Verstimmung einen Phasing-Effekt erzeugen und zudem eine Modulation für die Breite des polyphonen Pulses bereithalten. Im Lock-Modus bleiben die beiden TOD-Oszillatoren in der Phase nahezu eingerastet und produzieren bei einer Tonhöhen-Modulation des Rechteckwellen-Oszillators eine Phasenmodulation anstelle der Frequenzmodulation. Die Pitch-Modulation der beiden TODs ist zudem über einen LFO mit Tempo-Synchronisierung möglich, wobei der Rechteckwellen-Oszillator über eine eigene Pulsweiten-Modulation via LFO, ebenfalls mit Tempo-Sync, verfügt. Die Funktionen bilden zusammen mit einem charakteristischen Hüllkurven-Generator den musikalischen Kern des PolyM. Das virtuelle Instrument vereint die Merkmale des Originals dabei mit zusätzlichen Features wie Delay, Phaser und Hall, mit eigenen Modulations-Slots im Advanced Settings Panel, sowie eine volle Steuerung via Midi. Für den Einstieg stehen mehr als 260 Presets bereit. PolyM ist als eLicenser- oder iLok-gesichertes Plug-in in den gängigen Formaten für einen regulären Preis von 149 Euro verfügbar. Bis zum 31. August bietet XILS-lab das Produkt zu einem Einstiegspreis von 99 Euro an.

Weitere Informationen auf der Webseite von XILS-lab.

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