Die Roland Systems Group erweitert die V-Mixing-Produktlinie um den neuen Digital-Mixer M-300. Die 32-Kanal-Konsole vereint viele Funktionen der preisgekrönten M-400 in einem kompakteren Format. Die M-300 wurde insbesondere für die Anwendung bei Veranstaltungsproduktionen, Kirchengemeinden, Schulen, Regierungs- und Firmenveranstaltungen konzipiert. Der Mixer besitzt motorisierte und kontaktempfindliche Fader, einen Farbmonitor mit 800 x 480 Pixel Auflösung und Drehknöpfe speziell für EQ, Pan und Gain. Er kann bis zu 32 Kanäle verwalten, inklusive digitaler Patchbay, er verfügt über eingebaute Effekt-Prozessoren, acht Aux-Wege, vierfach-Matrix, vier DCAs, vier Mute-Gruppen und bietet die Unterstützung von LCR-Konfigurationen. Das voll digitalisierte System baut auf Rolands REAC-Protokoll auf. Dabei soll es Höhenverluste und Einstreuungen ausschließen, die normalerweise bei analogen Snakes vorkommen und ersetzt diese mit einem CAT-5e-Kabel. Der selektierbare 40-Kanal-Ausgangs-Split kann zusammen mit dem M-48 Personal Monitor-System und den Multikanal-Recording-Optionen von Cakewalk verwendet werden.
Benutzer können vor dem Eintreffen am Veranstaltungsort Kanaleinstellungen und Konfigurationen vorbereiten, da sich der M-300 durch die Remote Control-Software mit dem PC verbinden lässt. Eine weitere Neuheit aus dem Hause Roland ist der S-MADI REAC-Wandler. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um einen bidirektionalen Signalkonverter zwischen REAC- und MADI-Protokoll. Er ermöglicht die Verbindung zwischen mit MADI ausgerüsteten digitalen Audiomischern und -systemen zu allen Roland REAC-Produkten, wie zum Beispiel dem M-48 Personal Monitor-System, den digitalen Snakes und den V-Mixing-Konsolen. Für die bidirektionale Konversion zwischen REAC und MADI können 40 Kanäle aus bis zu 64 Kanälen selektiert werden. Außerdem präsentiert Roland den neuen Edirol MVS-12 Multi-Viewer/Switcher, der bis zu zwölf SD-Videosignale gruppieren und auf einem einzigen HD- oder RGB-Monitor anzeigen kann. Der MVS-12 eignet sich für Anwendungen, bei denen multiple Videoquellen auf einem Preview-Monitor benötigt werden.