Steinberg hat für seinen Einsteiger-Sequenzer Sequel vor kurzem ein Major-Update veröffentlicht. Sequel 3 enthält laut Hersteller jetzt mehr als 5.000 Loops und Sounds, die ein breites Feld unterschiedlicher Musikstile abdecken. Mit mehr als 500 zusätzlichen Sounds soll die neu integrierte Workstation Halion Sonic SE den Content abrunden. Brandneu ist der sogenannte Performance Modus der Sequel 3 in ein Live-Tool verwandelt und mit dem Arrangements und Mixe live auf der Bühne erstellt werden können. 24 Performance Pads stehen dafür zum Abspielen unterschiedlicher Songteile und Variationen bereit. Sequel 3 wartet darüber hinaus mit dem in Cubase 6 erstmals vorgestellten VST Amp Rack auf. Der virtuelle Gitarren-Verstärker enthält mehr als 120 Presets, bestehend aus Amps, Gitarrenboxen und Effektpedalen. Weitere Verbesserungen und Neuheiten zeigen sich im optimierten Controller Learn Feature, mit dem sich nahezu jeder
beliebige MIDI-Controller komfortabel in Sequel 3 einbinden lassen soll. Neu ist auch das Multi-Take Recording-Feature sowie der Step Envelope Editor, mit dem sich Effekte wie etwa Reverse, Decay oder Pitch auf ausgewählte Parts des Audiomaterials anwenden lassen sollen. Sequel 3 wird abgerundet mit dem Drum-Sampler Groove Agent ONE, dem Step-Sequenzer Beat Designer sowie automatischer Tempoerkennung und der Audio Warp-Funktion, erstmals basierend auf den Algorithmen des Herstellers zplane. Sequel 3 unterstützt zudem VST 3 und ist als Download oder Box Version für knapp 80 Euro erhältlich. Das Update von Sequel 2 kostet 30 Euro.