Absolutist

Allein mit seiner üppigen Ausstattung könnte sich Tascams neues Audio-Interface zum DAW-Alleinherrscher aufschwingen. Ob ihm das klanglich und praktisch gelingt, klärt dieser Test.

Von Harald Wittig

Über Tascam, einen der führenden Hersteller im Pro-Audio-Bereich, große Worte zu verlieren, hieße TOS-link-Kabel nach Tokyo tragen. Ein jeder, der sich ernsthaft für Aufnahmetechnik und Musikproduktion interessiert, wird sofort hellhörig, wenn das japanische Unternehmen ein neues Produkt präsentiert. So geschehen auch bei der Erstvorstellung des Audio-Interfaces US-1641 im Oktober des vergangenen Jahres auf der AES Convention in New York. Mit diesem Mehrkanaler, der speziell für die Verwendung mit DAW-Software konzipiert wurde, sollen nicht nur Einzeltäter, sondern gerade auch Bands eine leistungsfähige Produktionsmaschine für hochwertige Aufnahmen erhalten: Denn mit insgesamt 16 Eingängen und vier Ausgängen – die Ziffernfolge 1641 in der Produktbezeichnung steht für „16 in und 4 out“ – in Verbindung mit der schnellen USB-2.0-Schnittstelle und einem leistungsfähigen Sequenzer-Programm sollen auch anspruchsvolle Musiker und Produzenten wunschlos glücklich werden. Verführerisch ist zumindest schon mal der Preis, den Tascam für das US-1641 verlangt: Bereits mit rund 460 Euro ist der Musiker und Produzent dabei, was angesichts des prallen Ausstattungspakets, das Tascam geschnürt hat, schon in Richtung Schnäppchenangebot geht. Das will die Testredaktion von Professional audio Magazin natürlich genau wissen und unterzieht im Folgenden das Audio-Interface im 19-Zoll-Rackformat mit der markanten Front in Blau-metallic einer eingehenden messtechnischen und fachpraktischen Prüfung.

Tascam lässt das US-1641 im eigenen Werk in China fertigen und ist damit in bester Gesellschaft mit vielen anderen renommierten Mitbewerbern. Diese Produkte haben längst nicht mehr den Ruf, dass ein dickes Ausstattungsplus mit einem umso fetteren Verarbeitungsminus einhergeht: So ist auch an der Verarbeitung des Tascam-Interfaces nichts auszusetzen. Edler geht natürlich immer, gleichwohl funktionieren alle Taster und Reglern einwandfrei und mit seiner blauen Front und den silbernen Kunststoffreglern sieht das US-1641 sogar recht elegant aus.
Das Gerät ist, wie gesagt, nicht als klassischer Stand-alone-Mikrofon- und -Lineverstärker konzipiert, sondern ist immer mit einem Rechner und entsprechender Recording-Software zu verwenden. Dabei ermöglicht die USB-2.0-Schnittstelle den bidirektionalen Datenfluss mit einer Maximalauflösung von 24 Bit/96 Kilohertz. Für das optimale Zusammenspiel mit dem Rechner (Power-PC-Mac, PC und Intel-Mac) bedarf es zunächst der Installation der speziellen Treiber, die Tascam auf einer CD-ROM mitliefert. Die eigentliche Installation ist narrensicher, zumal das Installationsprogramm den Benutzer auf Wunsch auch in flüssigem Hochdeutsch durch den Installationsprozess leitet. Sobald das US-1641 installiert und vom Betriebssystem akzeptiert ist, zeigt eine grüne LED die gültige USB-Verbindung an, so dass das Interface zunächst wie eine schlichte Soundkarte, beispielsweise zum Musikhören, verwendbar ist. Das ist natürlich nicht im Sinne der Entwickler, denn schließlich soll die Eigenkreativität des Tonkünstlers neue Impulse erhalten. Folgerichtig hat Tascam auch an Musiker, die sich erstmals mit rechnerbasierten Aufnahmen befassen, gedacht: Zum Lieferumfang gehört Cubase LE. Zusätzlich gibt es noch Tascams Continuous Velocity Piano, ein virtuelles Instrument, das, wie der Praxistest zeigt, brauchbare Flügelklänge liefert, obendrauf.

Die Einrichtung des US-1641 als Mittler zwischen Audio- und MIDI-Signalen in den gängigsten Sequenzer-Programmen (Cubase/Nuendo, Logic und Cakewalk) geht wie gewohnt vonstatten: Am Einfachsten geht das – wie immer – unter Logic Pro beziehungsweise dem neuen Logic Studio und Sonar, denn beide Anwendungen erkennen das Interface vom Programmstart weg, Cubase-Anwender erledigen die übliche Geräte-Einrichtungs-Routine. Danach kann es losgehen. Fast, denn zumindest Sonar 7-User sollten unbedingt die letzten Updates 7.0.1 und 7.0.2 installieren, denn nach unseren Erfahrungen kommt es anderenfalls zu missliebigen Totalausfällen, was nicht dem US-1641 beziehungsweise seinen Treibern, sondern Sonar 7 in der ersten Auflage anzulasten ist. Es versteht sich nicht so ganz mit Tascam-Geräten. Mit Sonar 7.0.2 gibt es jedenfalls im weiteren Verlauf des Tests keine Probleme, zumal wir zusätzlich die aktuelle Ausgabe der US-1641-Treiber und Firmware installiert haben. Letzteres empfiehlt sich generell, denn Treiber-Bugs sind nie ganz auszuschließen und oft eher die Regel als die Ausnahme.

Mit seinen acht Mikrofon-Eingangstufen ist das Interface bestens für Multimikrofonierungen gerüstet, dank der gruppenweise schaltbaren Phantomspannung (Kanäle 1-4 oder 5-8) sind Kondensator- und dynamische Mikrofone bedenkenlos – zum Beispiel bei der Schlagzeugabnahme – kombinierbar.
Praxisgerecht befinden sich die XLR-Buchsen der Mikrofoneingänge auf der Vorderfront, desgleichen die beiden Klinkenbuchsen für die Hi-Z-Instrumenten-Eingänge, die sie per Umschalter in Line-Eingänge verwandeln. Damit ist die Verkabelung auch nach dem Rack-Einbau des Geräts ohne gymnastische Übungen und unnötigen Zeitaufwand zu erledigen. Auch die Anbringung der vier Line-Eingänge und der MIDI-In und Out-Buchsen auf der Geräterückseite kommt dem Praktiker entgegen, denn auf diese Weise läuft der Studio-Betreiber nicht Gefahr, dass sich die heißen Drähte von fest installierten Keyboards und MIDI-Convertern in Stolperdrähte verwandeln.

Das Einpegeln der Mikrofon- und Instrumentensignale gelingt dank der zuverlässig und gleichmäßig rotierender Drehregler grundsätzlich ohne Mühe, allerdings sind die schlichten Ein-LED-Anzeigen nur bedingt als Einpegelhilfe zu gebrauchen – sobald sie in Rot aufflammen warnen sie allenfalls kompetent vor Verzerrungen. Dieser Umstand ist aber verschmerzbar, denn die Recording-Software zeigt die Signalstärke schließlich auch an, außerdem hat das US-1641 einen regelbaren Kopfhörerausgang, was manchen Toningenieuren zum Aussteuern bereits genügt. Jedenfalls darf nach unserer Erfahrung die jeweilige Kanal-LED vereinzelt bei Signal-Spitzen schon mal rot aufleuchten, störende Verzerrungen sind dann noch nicht zu erwarten. Abgerundet wird die Eingangssektion durch einen S/PDIF-Digital-Eingang, die entsprechende RCA-Buchse findet sich auf der Rückseite.

Ausgangsseitig hat das US-1641 vier Line-Outs, welche die vom Rechner beziehungsweise der DAW-Software empfangenen Signale ausgeben. Dabei sind die Ausgänge immer paarweise kombiniert, der Benutzer entscheidet im Host-Sequenzer, welches Paar für welchen Bus im virtuellen Mischpult genutzt wird. Damit ist es einfach, beispielsweise im Rechner eine Zwischenmischung auf einen Stereo-Bus im Sequenzer zu legen, an das Ausgangspaar LINE OUT 1 und 2 oder 3 und 4 zu leiten, an das wiederum ein Kopfhörerverstärker angeschlossen ist. So lässt sich für Sänger und Instrumentalisten einen Cue-Mix erstellen, auf dass das Overdubbing von Gesangs- und Instrumentalspuren inspiriert über die Bühne geht. Wünschenswert wäre in Zeiten des allumgebenden Surround-Sounds, wenn die vier Ausgänge auch einzeln zur Verfügung stünden. Das ist, wie soeben beschrieben, nicht der Fall, weswegen Surround-Mischungen beziehungsweise Surround-Monitoring mit dem US-1641 nicht möglich sind. Damit ist das Interface sicher in guter Gesellschaft, denn auch wesentlich teurere Geräte bieten diese Option nicht. Dennoch: Wünschenswert für die Zukunft, gerade auch angesichts surroundfähiger Plug-ins, ist die Möglichkeit zum Surround-Monitoring schon. Damit wäre das US-1641 noch universeller einsetzbar.

So verbindet der Aufnahmeleiter seine Abhör-Lautsprecher mit den beiden Monitor-Ausgangsbuchsen, es handelt sich also faktisch um die Control-Room-Outs wie sie von Controllern und Mischpulten bekannt sind. Der frontseitige MONITOR genannte Regler ist zuständig für den Abhörpegel der Monitor-Ausgänge. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang – ebenso in Verbindung mit dem Kopfhörerausgang – der mit MIX beschriftete Drehregler, der ebenfalls auf der Frontseite zu finden ist: Hierüber stellt der Benutzer das Mischverhältnis zwischen den eingehenden und den vom Hostcomputer zurückgegebenen Signalquellen ein. Steht der Regler auf Linksanschlag, ist nur das an den Analogeingängen anliegende Signal zu hören. Steht er dagegen auf Rechtsanschlag, gibt das US-1641 nur das vom Rechner über die USB-Verbindung empfangene Signal aus. Auf diese Weise erlaubt das Interface beim Live-Einspielen latenzfreies (Hardware-)Monitoring – zunächst nur für den Herrn beziehungsweise die Herrin der Regler. Da der MIX-Regler gleichzeitig aber auch auf die MONITOR-Ausgänge wirkt, ließe sich an die MONITOR-OUTPUTS L/R anstelle der Abhöranlage auch ein mehrkanaliger Kopfhörerverstärker anschließen und die Musiker können eine Monomischung der Eingänge 1 bis 14 mithören. Die Ausgangssignale der Line-Out-Paare gibt das US-1641 schließlich auch digital aus: Der Benutzer muss dafür im Control-Panel des Interfaces festlegen, ob es sich hierbei um das Signal des ersten Ausgangspaares, Kanäle 1 und 2 oder das des zweiten, also dem der Kanäle 3 und 4 handeln soll. Obwohl für den Digitalausgang auch hier hardwareseitig nur eine RCA-Buchse vorhanden ist, hat der Anwender die Wahl zwischen den Formaten S/PDIF oder AES/EBU. Die Auswahl trifft er desgleichen mithilfe des Kontrollfeldes.

Stichwort Kontrollfeld und hier vor allem Latenzen: Wenn es ans Overdubbing geht, sind Latenzen des Virtuosen Todfeind und für viele Musiker steht und fällt die Attraktivität eines Audio-Interfaces mit seinen Treibern, denn diese entschieden über die Größenordnung der ungeliebten Verzögerungen. Die Treiber des US-1641 sind anscheinend auf Höchstgeschwindigkeit getrimmt, zumindest halten sich die Latenzen in Treibereinstellung „normal“ (entspricht einer Puffergröße von 128 Samples) bei den Samplingraten 44,1, 48 und 96 Kilohertz mit durchschnittlichen fünf Millisekunden in musikerfreundlichen Grenzen. Insoweit dürften allenfalls übersensible Musiker nervös werden und um ihre Timingfestigkeit bangen. Auch wenn an anderer Stelle wenig Erfreuliches über diese Treiber zu lesen ist – es wird auch von erheblich schwankenden Latenzwerten berichtet – uns ist im Verlauf des umfangreichen und ausgiebigen Tests nichts dergleichen aufgefallen. Mancher Anwender dürfte irritiert sein, wenn er die CPU-Last-Anzeige in seinem Sequenzer oder mittels Diagnose-Software betrachtet und für bare Münze hält: Zunächst geht die Anzeige nach oben, danach wieder nach unten. Nach Aussage von Tascam ist dies nur eine scheinbare Unregelmäßigkeit, denn das US-1641 verwendet, wie übrigens schon das US-144, „für die Audiodaten einen eigenen Quartz“. Das heißt: Das Gerät taktet nicht wie andere Interfaces im Millisekunden-Takt. Da die Abtastung der CPU-Utility jedoch im Millisekunden-Raster läuft, liegt ein schlichter Messfehler vor. Die CPU-Utility glaubt, es liege eine konstante Last vor und berechnet schwankende CPU-Lasten. Unter Berücksichtigung dessen stellen wir während des Tests keine höhere CPU-Belastung im Vergleich mit anderen Interfaces, jeweils gemessen mit einer Puffergröße von 128 Samples, fest. Dem US-1641 ist sogar ausdrücklich zu attestieren, dass es dank seiner Treiber für ein USB-Interface sehr schnell ist: So bleibt es beispielsweise mit dem Mackie Onyx 400 F (Test in Ausgabe 6/2006), das immerhin eine Firewire-Schnittstelle hat, in puncto Geschwindigkeit locker auf Augenhöhe.

Auch messtechnisch ist das US-1641 in insgesamt guter Form. So behauptet es sich beim obligatorischen Testlauf durchs Messlabor von Professional audio Magazin mit durchweg guten bis sehr guten Messwerten, die auch deutlich teureren, reinen Mikrofonvorverstärkern gut zu Gesicht ständen. So zeigt beispielsweise das FFT-Spektrum (siehe Messdiagramm auf Seite 93), dass Verzerrungen für das US-1641 kein Thema sind. Der Gesamtklirrfaktor liegt im Maximum bei sehr guten 0,03 Prozent. Die Gleichtaktunterdrückung (Messdiagramm auf Seite 94) gibt sogar Anlass zur Freude, bleibt sie doch im Bassbereich standhaft unter der -75 Dezibelmarke. Geräuschspannungs- und Fremdspannungsabstand liegen mit sehr guten 87,6 beziehungsweise guten 79,5 Dezibel auf einem erfreulich hohen Niveau – störendes Rauschen ist damit nicht zu erwarten. Wenn es auf der Aufnahme rauscht, sind dafür Instrumente oder Mikrofone verantwortlich. Apropos Mikrofone: Die Eingangsempfindlichkeit der Mikrofon-Vorstufen von maximal 45,3 Dezibel ist zumindest im Zusammenspiel mit ausgangsschwachen dynamischen oder passiven Bändchenmikrofonen zu gering. Eine praxisgerechte Aussteuerung ist so praktisch ausgeschlossen, mehr Reserven wären wünschenswert. Mit lauteren Kondensatormikrofonen gibt es insoweit keine Probleme, allerdings ist gerade die Kombination von dynamischen und Kondensatormikrofonen von besonderem Reiz. Da sich das US-1641 aufgrund seiner vielen Kanäle und der gruppenweise schaltbaren Phantomspannung für Multimikrofonierungen förmlich aufdrängt, sollte Tascam unbedingt für mehr Verstärkerpower sorgen. Angesichts des Preises und der sonstigen Qualität des US-1641 ist dieses Manko jedoch verschmerzbar.

Klanglich zeigt sich das Interface von der Schokoladenseite, denn seine Instrumenteneingänge und Mikrofon-Pre-Amps überzeugen spontan durch ihre Rauscharmut und einen mehr als gefälligen Klang. Grundsätzlich färbt das US-1641 erstaunlich wenig: Alle Aufnahmen, ob es sich jetzt um DI-Signale von Instrumenten oder um Mikrofonaufnahmen handelt, sind klar und sauber. Dabei behalten Mikrofone und Instrumente ihren eigenen Charakter: Akustische Gitarren, jeweils abgenommen mit dem bassstarken Kleinmembranmikrofon Sennheiser MKH-40, dem klangneutralen Schoeps MK2 H/CMC6 U und dem außergewöhnlich signaltreuen Großmembranmikrofon Microtech Gefell M-930 klingen tatsächlich so, wie es Instrumente und Mikrofone erwarten lassen. Sicher, im direkten Vergleich mit unserer Referenz-Kombination, bestehend aus Lake People Mic-Amp F355 und Lynx Aurora 8-Wandler, klingen die Aufnahmen weniger fein aufgelöst, tendenziell etwas komprimierter und weniger durchsichtig. Dennoch schlägt sich das US-1641 sehr achtbar und muss sich nicht vor den wesentlich teueren Edelgeräten schamhaft unter dem Regietisch verstecken. Dem einen oder anderem könnte der Klang des japanisch-chinesischen Interfaces allenfalls zu neutral sein. So besitzt es keineswegs die röhrige Wärme mit dem markanten Anteil harmonischer Oberwellen, die beispielsweise das TubeFire 8 von ART (Test in Ausgabe 2/2008) zu einem echten Klangschmeichler für direkte aufgenommene E-Gitarren machen. Tascam folgt bei seinen Geräten einer anderen Klangästhetik und gerade Bandmusiker freuen sich in der Regel, wenn sie den Klang ihres sorgsam handverlesenen Equipments so unverfälscht wie möglich einfangen können. Das ist mit dem US-1641, trotz der genannten, gemessen am Gesamtpreis letztlich winzigen Abstriche, ohne weiteres möglich.

Als absoluter Herrscher über eine DAW muss das Tascam auch zeigen, was seine Monitoring-Sektion klanglich leistet, schließlich wollen wir auch eine gute Mischung unserer Aufnahmen zu Wege bringen. Im Vergleich mit dem Aurora 8 in Verbindung mit dem SPL MTC 2381 mangelt es dem US-1641 an Trennschärfe, was die Durchhörbarkeit etwas erschwert, außerdem klingen Aufnahmen leicht mittenbetont – wohlgemerkt auch über Abhörlautsprecher der Spitzenklasse wie den KRK 8 Exposé. Aber lassen wir mal schön die Kirche im Dorf – immerhin wäre es doch reichlich unfair, das US-1641 mit der um ein vielfaches teureren, dezidierten A/D-D/A-Wandler-/Controller-Kombination zu vergleichen. Dass das Interface nämlich auch hier durchaus absolut befriedigende Arbeit leistet, beweist der A/B-Vergleich mit dem Mackie Onyx 400 F, der ebenfalls über einen Control-Room-/Monitor-Ausgang verfügt. Zwar trennt das US-1641 die Schallereignisse auch jetzt weniger exakt als das Mackie-Interface, allerdings liegen beide Geräte in ihren Leistungen nahe beieinander: Obwohl Tascams Interface gerade mal für die Hälfte des Mackie-Preises über den Ladentisch geht, klingt der vielseitige Amerikaner in dieser Disziplin zumindest keineswegs doppelt besser. Anders ausgedrückt: Mit dem Tascam-Interface lässt sich mit Sicherheit arbeiten und es bietet auch beim Monitoring eine respektable Leistung, so dass es unterm Strich in jedem Fall das Zeug zum DAW-Alleinherrscher hat.

Fazit

Tascams US-1641 erweist sich als üppig ausgestattetes, vielseitiges und klanglich absolut potentes USB-Audio-Interface, dass eigentlich nur die Fähigkeit zum Surround-Monitoring schuldig bleibt. Es empfiehlt sich vor allem für Bands, die ein leistungsfähiges und gut klingendes Interface für rechnerbasierte Produktionen zu einem günstigen Preis suchen.

Erschienen in Ausgabe 03/2008

Preisklasse: Mittelklasse
Preis: 459 €
Bewertung: gut
Preis/Leistung: sehr gut – überragend

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