Can touch this…

…hätte MC Hammer bestimmt gesungen, hätte es damals, 1990 schon Touch-Screens gegeben. Mit dem Raven MTi2 stellt Slate solch einen Monitor ins Zentrum, der als Alternative zu herkömmlichen Geräten mit physikalischen Motorfadern, Drehknöpfen und Tastern, das Steuern von DAWs auf eine andere, neue Art realisiert. Wir haben uns die Slate-Lösung einmal näher angeschaut und im Verbund mit Steinberg Cubase auf seine Praxistauglichkeit untersucht.

Von Georg Berger

Ach was waren das noch herrliche Zeiten, als Recording ausschließlich über ein massiges Mischpult, Outboard und eine Tonband-Maschine realisiert wurde. Klar, mit den DAW-Controllern und ihren Motorfadern, Drehreglern und Tasten hat man halbwegs noch das Gefühl vor einem richtigen Mischpult zu sitzen. Aber das ist ja auch nur ein halbgarer Kompromiss. Doch der ist immer noch ungleich besser, als DAWs jetzt nur noch über einen Touch-Monitor zu bedienen. Das ist dann doch zu viel verlangt…

So oder so ähnlich fallen die Reaktionen bei einigen aus, die das erste Mal mit Slates DAW-Controller-Lösung, dem Multi-Touch-Monitor Raven MTi2 konfrontiert sind. Alles ist jetzt nur noch virtuell und muss durch Tippen und diverse Wischbewegungen auf der Glasoberfläche des Bildschirms ausgeführt werden. Das ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und wirft abseits vom Hantieren mit richtigen Fadern und Drehreglern einiges an gewohnten Workflows über den Haufen. Doch dort wo die Reaktion den Untergang des Recordings heraufbeschwört, zeigen sich auch einige handfeste Vorteile und neue geniale Ansätze zum komfortablen Realisieren von Aufnahmen und Mixen. Schauen wir uns das Ganze also einmal näher an.

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