Virtuelle High-End-Premiere

SPL hat sich mit dem Passeq-Plug-in erstmals an die virtuelle Reproduktion eines Geräts der eigenen High-End-Produktlinie gewagt. Ob der Edelsound des Originals damit Einzug in die DAW hält, klärt der detaillierte Hör- und Praxistest.   

Von Georg Berger 

Es kommt uns so vor, als ob alles erst gestern geschehen ist: Während unseres Firmenbesuchs bei SPL 2006 präsentierte uns Mitinhaber und Chefentwickler Wolfgang Neumann voller Stolz den Prototyp des passiven Equalizers Passeq (siehe Firmenportrait in Heft 5/2006). Wenige Monate später erhielten wir ein Exemplar zum Test, von dem wir uns jedoch nur sehr schweren Herzens trennen konnten (siehe Test in Heft 8/2006). Der Edelsound des in stereo ausgeführten Equalizers und vor allem sein exzellentes musikalisches Regelverhalten begeisterten vom Fleck weg. Mehr noch blieben uns die klanglichen Qualitäten seitdem in so guter Erinnerung, dass der Passeq in der Folgezeit mehrfach als Entzerrer-Referenz herangezogen wurde. Kein Wunder denn der rund 4.000 Euro kostende Passeq ist gezielt als High-End-Gerät entwickelt worden, der ausweislich unseres damaligen Tests, höchsten Ansprüchen im (Mastering-)Studio genügt (siehe Kasten). Damit wäre eigentlich alles Wesentliche zu diesem Equalizer gesagt. Doch SPL erweitert die Passeq-Geschichte um ein neues spannendes Kapitel und offeriert seit kurzem für knapp 180 Euro die virtuelle Reproduktion des klangschmeichlerischen High-End-Equalizers in Form eines nativen Plug-ins. Dabei nimmt das Passeq-Plug-in zurzeit (noch?) eine Sonderstellung innerhalb der Software-Palette des Herstellers ein. Denn SPL präsentiert jetzt erstmals die Emulation eines Geräts der firmeneigenen High-End-Serie, was insofern bemerkenswert ist, als das die Emulation eines solchen Spitzenklassen-Boliden natürlich zusätzliche Begehrlichkeiten hinsichtlich Klangqualität und Regelverhalten weckt. Die Meßlatte für den anstehenden Hör- und Praxistest liegt aufgrund der Qualitäten der Hardware-Vorlage daher sehr hoch.

Doch Bange machen gilt nicht, denn das Passeq-Plug-in ist von Könnern ihres Fachs programmiert worden. Mit der bislang erschienenen Produktpalette ist die Software-Schmiede Stammgast in vielen professionellen Studios weltweit und beweist immer wieder eindrucksvoll ihr exzellentes Know-how im Programmieren virtueller Effekte. Gleichwohl hat das Passeq-Plug-in im Hörtest zu beweisen, ob es ebenso wie die Hardware Referenz-Qualität besitzt. SPL-Programmierer Michael Massberg hat dafür einiges an zusätzlicher Arbeit investiert und es sich nicht nehmen lassen außer der Emulation der Filterschaltkreise auch die in der Hardware verwendeten und Klang bestimmenden Ein- und Ausgangsübertrager des schwedischen Herstellers Lundahl aufwändig reproduziert, um den Sound des Plug-ins so nah wie möglich ans Original zu bringen. Doch genug der Vorrede, schauen wir uns den virtuellen Passeq einmal näher an.  Nach dem Aufruf des Plug-ins blicken wir auf eine fotorealistische Reproduktion der Frontplatte, die mit ihren beiden mächtigen Output-Reglern und den sternförmig darum gruppierten Gain- und Frequenzreglern auch dem GUI einen unverwechselbaren Charakter verleiht. Auffällig: Das Plug-in beansprucht sehr viel Platz auf dem Monitor. Im Test verdeckt die Bedienoberfläche locker den virtuellen Cubase-Mixer, der auf eine Breite von 14 Kanälen gezogen ist. Praktikabel ist das zwar nicht, wenn man sich während der Arbeit etwa zwei oder drei Instanzen für ein rasches Abgleichen untereinander aufruft. Doch der Platz ist nötig, um das riesige Arsenal an Drehgebern bedien- und ablesbar zu gestalten, weshalb diese Lösung in Ordnung geht. Der Clou: Die Entwickler haben dieses Problem offenbar geahnt, denn außer der Stereo-Version findet sich alternativ auch eine Single-Version des Plug-ins, die das Bedienfeld lediglich eines Kanals zeigt und entsprechend kleiner ausfällt. Besonderheit: Die Single-Variante lässt sich sowohl in Mono- als auch Stereospuren einsetzen, wobei dann die Parameter in beiden Kanälen simultan über ein Bedienelement editiert werden, was insgesamt sehr gut gelöst ist.   Beim genauen Betrachten der Bedienoberfläche zeigen sich rasch einige kleine Unterschiede im Vergleich zur Hardware, die sich in Form zusätzlich integrierter Buttons zum Ausführen weiterer Funktionen zeigen. Die sattsam aus anderen SPL-Plug-ins bekannten vier Snapshot-Buttons zum Abspeichern und blitzschnellen Aufrufen von Settings – bei Bedarf sogar automatisierbar – machen den Anfang. Zwei weitere Buttons oberhalb der beiden weißen Bypass-Schalter sorgen für weiteren Bedienkomfort und Zusatznutzen. Mit Hilfe des Link-Buttons lassen sich bequem beide Stereo-Kanäle verknüpfen und über die Bedienelemente des ersten Kanals simultan editieren. Der M/S-Button aktiviert – Nomen est Omen – eine M/S-Matrix, die das Stereosignal intern in Mitten- und Seitenanteile aufsplittet zwecks separater Entzerrung dieser Signalanteile. Sie werden jedoch vor dem Ausgang wieder in stereo zurück kodiert, so dass stets ein Stereosignal hörbar ist. SPL hat gut daran getan den virtuellen Passeq mit diesen Features auszustatten. So etwas würden wir uns auch an der Hardware wünschen, denn dadurch erhöhen sich merkbar der Bedienkomfort und die Einsatzmöglichkeiten. In der Single-Version des Plug-ins sind Link- und M/S-Button logischerweise nicht integriert.   Unabhängig von der gewählten Plug-in Variante realisiert der virtuelle Passeq ein höchst individuelles Filter-Konzept, das anders als graphische oder parametrische Equalizer aufgebaut ist. Pro Kanal lassen sich jeweils 36 Fest-Frequenzen verstärken und absenken, was in Summe 72 einzelne Filter ausmacht und jeden bisher existierenden passiven Equalizer im Funktionsumfang weit übertrifft. Der Clou: Die Filtereinsatzfrequenzen sind jenseits üblicher Terz- oder Oktavband-Equalizer seinerzeit von Wolfgang Neumann nach musikalischen Kriterien ausgewählt worden. Zusätzlich befragte er eine Reihe international bekannter Toningenieure nach ihren Lieblingsfrequenzen, die ebenfalls Einzug in den Passeq hielten. Je zwölf Frequenzen sind über drei Frequenzwahlschalter in drei Bänder zusammengefasst. Rechts vom raumgreifenden Lautstärke-Regler lassen sich die Frequenzen absenken und links davon verstärken. Die direkt neben den Frequenzwahlschaltern liegenden Cut-/Boost-Regler gestatten es, über den gesamten Regelweg feinste Einstellungen vorzunehmen. 

Die beiden Mittenbänder und das Höhenverstärkungsband arbeiten mit einer Glocken-Charakteristik und die beiden Tiefenbänder und das Höhenbedämpfungsband in Shelving-/Kuhschwanz-Charakteristik. Besonderheit: Die Peak-Filter stellen bauartbedingt ein Novum dar, da passive Equalizer nur in Kuhschwanz-Charakteristik arbeiten können. Sinn und Zweck dieser Innovation ist die saubere Trennung der Mitten von den übrigen Bändern. Als einziges Band lässt sich darüber hinaus das Höhenverstärkungsband in seiner Güte einstellen. Genial:  Der Regler arbeitet nach dem sogenannten „Proportional-Q Prinzip“. In Abhängigkeit zur Einstellung des Güte-Reglers und der resultierenden mit bearbeiteten Nachbarfrequenzen ändert sich auch die Gesamtverstärkung. Anders formuliert heißt das, dass, je mehr der Güte-Regler aufgedreht wird, desto glockenartiger die Filterkurve ausfällt. Die Werte um den Boost-Regler zeigen in diesem Falle die Verstärkung bei voll aufgedrehtem Güte-Regler. In Links-Stellung sind die Werte mit dem Faktor 0,1 zu teilen, was bei einer Einstellung des Boost-Reglers auf vier Dezibel und bei eben dieser Stellung eine Verstärkung von lediglich 0,4 Dezibel ausmacht.  Alleine schon mit der Auslegung auf der Cut-Seite sind Filterverläufe möglich, die nur schwer mit normalen Equalizern realisierbar sind. Ein Beispiel: Wir filtern mit dem Tiefen- und Mittenband die Frequenz von 1,9 Kilohertz doppelt heraus, was in Summe eine Bedämpfung von insgesamt 33,5 Dezibel ausmacht. In Konsequenz führt dies zu einer fast völligen Auslöschung dieser Frequenz. Ein anderes Beispiel: Wir erreichen eine äußerst breite Bedämpfung, indem wir im Tiefenband die Frequenz bei 600 Hertz zurücknehmen und darüber hinaus im Höhenband noch einmal bei 580 Hertz. Der Klang lässt sich dadurch tief greifender beeinflussen. Zwischen Cut- und Boost-Bereich differieren einige Einsatzfrequenzen minimal untereinander, die bei geschicktem Einsatz eine enorme Steilflankigkeit der Filterkurve nach sich zieht und die die fehlende Filtergüte-Einstellmöglichkeit alsbald vergessen lässt. Eine gleichzeitige Verstärkung bei 550 Hertz im Bassverstärkungsband und eine Dämpfung im dazu korrespondierenden Höhenband bei 580 Hertz lässt Frequenzanteile eines Klanges so ungleich zielgerichteter zu Tage treten. Allerdings erfordert der Passeq ein gewisses Maß an Einarbeitung, möchte man souverän und effizient die Stärken des Entzerrers anwenden. Doch zurück zu den Frequenzen.   Bemerkenswert sind die Einsatzfrequenzen an den Eckpositionen des gesamten Frequenzbereichs. In der Boost-Sektion können Frequenzen schon bei zehn, 15 und 18 Hertz angehoben werden, also in einem Bereich, der für das menschliche Ohr unhörbar und vermeintlich sinnlos ist für musikalische Zwecke. Dennoch haben diese Einsatzfrequenzen ihre Berechtigung. Denn dadurch dass diese Frequenzen in Kuhschwanz-Charakteristik arbeiten, beeinflussen sie weitaus höher liegende Frequenzanteile, wenngleich nicht so stark wie um die Center-Frequenz herum. Mit dem Passeq sind dadurch höchst subtile Eingriffe möglich, die nur mit äußerst spitzen Ohren hörbar sind, aber dennoch der Musik ein neues Leben einhauchen können. Der Höhenbereich ist ähnlich weiträumig ausgelegt. So können Frequenzen bei elf, 14, 18 und 19,5 Kilohertz gedämpft werden. Das Höhenband auf der Boost-Seite ist mit Frequenzen bis 20 Kilohertz ausgelegt und kann ähnlich weitgreifend auf untere Frequenzanteile einwirken, indem der Güte-Regler entsprechend niedrig eingestellt wird. Insgesamt zeigt sich somit auch der virtuelle Passeq als reinrassiges Sounddesign-Werkzeug, dessen Ausstattung weniger auf ein analytisches Korrigieren als vielmehr auf ein ästhetisches Verschönern des Klangs ausgerichtet ist. 

Doch wie klingt denn nun die virtuelle Ausgabe des Passeq?  Wir können es kurz machen: Im Hör- und Praxistest setzt der Passeq zu einem einzigartigen Siegeszug in Sachen Klang an. Ganz gleich, was wir am Plug-in einstellen, wenn wir nach einer Zeit die Bypass-Buttons aktivieren, klingt es auf einmal dünn und unangenehm scharf, um nicht zu sagen eigentümlich falsch. Das Passeq-Plug-in steht seinem Hardware-Vorbild wahrlich in nichts nach, er klingt in gleichem Maße nach High-End und versteht es ebenfalls, Signale nachhaltig zu schönen. Auffällig ist dabei, dass das eingespeiste Programmmaterial stets fülliger, voluminöser und plastischer erklingt. Damit einher geht eine eigentümliche Weichzeichnung des Höhenbereichs, wobei die Luftigkeit erhalten bleibt und den Signalen mit fast traumwandlerischer Sicherheit die Schärfe genommen wird. Dies gilt sowohl für das Entzerren von Einzelspuren als auch für ganze Mixe, die allesamt einen edel klingenden Anstrich erhalten. Auffällig ist, dass auch das Plug-in auf höchst subtile Art ans Werk geht, selbst bei extremen Gain-Stellungen. Der Eindruck entsteht, als ob Frequenzen auf chirurgische Art verstärkt oder gedämpft werden. Der oftmals gehörte Effekt, dass sich beim Anheben oder Absenken von Frequenzen die Nachbarfrequenzen mitunter unangenehm hörbar mit verstärken oder dämpfen tritt im Passeq-Plug-in nicht auf. Alles klingt stets wie aus einem Guss und so, als ob es schon immer so geklungen hat, was für das organische, behutsame und musikalische Regelverhalten der Filter spricht. Selbst absichtliche Fehlstellungen nimmt das Plug-in klaglos hin. Der resultierende Sound klingt zwar hörbar falsch, jedoch nicht in dem Maße wie dies bei herkömmlichen Equalizern der Fall ist.   Ein Highlight ist im Test die einstellbare Filtergüte im Höhen-Boost-Band, mit der wir wohldosiert Signalen den nötigen Schuss an Glanz verleihen. Die proportional wirkende Güte erweist sich als nahezu genialer Kniff, um Höhenanteile gefühlvoll herauszumodellieren. Es reicht schon mit einem Gain von etwa vier Dezibel und einer Güte-Einstellung von knapp 0,3 zu arbeiten, also einer breitbandigen Gesamtverstärkung von gerade einmal 1,2 Dezibel, um Mixe zwar subtil, aber dennoch hörbar frischer klingen zu lassen. Das Schalten des Passeq auf Bypass führt uns wiederum eindrucksvoll den Unterschied vor zwischen unbearbeitetem und bearbeitetem Signal. Mit diesen Qualitäten ist auch das Passeq-Plug-in geradezu prädestiniert für den Mastering-Bereich. Den Vogel schießt das Plug-in jedoch mit seiner integrierten M/S-Matrix ab und überholt damit die Hardware-Vorlage mühelos um Längen. Durch die Möglichkeit gezielt in das Frequenzspektrum von Mitten- und Seitenanteilen einzugreifen verwandelt sich das Passeq-Plug-in zusätzlich in einen ebenfalls edel klingenden Raumsimulator, wobei den beiden Output-Reglern eine zentrale Bedeutung zukommt. Durch geschicktes Austarieren der Lautstärkeanteile sowie das gezielte Entzerren von Mitten- und Seitenkanal lassen sich Mixe nicht zuletzt durch die High-End-Qualitäten der virtuellen Filter nachhaltig aufwerten. Allerdings sei dies nur erfahrenen Routiniers empfohlen. Einsteiger sollten sich bei ersten Versuchen nicht vom Schönklang und den gebotenen Klangformungsmöglichkeiten einlullen lassen und stets per Phasen-Korrelationsgrad-Messer die Monokompatibilität im Auge behalten. 

Zur Technik der Hardware

Für das Filtern von Frequenzen nutzt die Hardware-Version des Passeq ausschließlich passive Filterschaltungen, die für sich genommen nichts großartig Neues darstellen. Der vielleicht legendärste Vertreter dieser Art ist  bis heute der Pultec-EQ aus den 50er/60er Jahren, der sich insbesondere durch seinen musikalischen und eigenständigen Klang auszeichnet. Wie der Name schon sagt, erfolgt bei der passiven Filterung mit Hilfe von Spulen, Kondensatoren und Widerständen – entweder in Reihenschaltung (Cut) oder Parallelschaltung (Boost) – vielmehr keine Verstärkung. Durch das Filtern wird das anliegende Signal grundsätzlich abgeschwächt. Deshalb muss das Signal am Ende des Filterprozesses mit Hilfe eines Aufholverstärkers wieder auf das Niveau des Eingangspegels angehoben werden. Besonderheit: Im Passeq übernimmt ein sogenannter Supra-Operationsverstärker diesen Job, eine Eigenentwicklung von SPL. Besonderheit dieses Class-A-Verstärkerbausteins: Er arbeitet mit einer Betriebsspannung von 120 Volt und soll einen theoretisch maximalen Dynamikumfang von 150 Dezibel erreichen. Die Messungen in unserem Labor kamen seinerzeit auf insgesamt über 122 Dezibel, was ein phantastischer Wert ist. Phasengang und Rauschspektrum zeigten sich genauso musterhaft. Ein weiteres gemeinsames Charakteristikum der High End-Geräte Serie von SPL ist die Integration von handgefertigten Lundahl-Ein- und Ausgangsübertragern, die bei den meisten der übrigen Produkte von SPL gegen Aufpreis nachgerüstet werden können. Die Übertrager des schwedischen Herstellers zeichnen sich dabei durch eine hohe Betriebssicherheit und Unempfindlichkeit gegenüber Störspannungen aus. Gleichzeitig sorgen sie auch für eine saubere Symmetrierung der ein- und ausgehenden Signale. Die Messung der Gleichtaktunterdrückung im Messlabor ergab seinerzeit ebenfalls einen erstklassigen Wert, was die Qualität dieses Bausteins eindrucksvoll bestätigte. Doch zurück zu den Filtern: Jeder Schaltkreis im Passeq verfügt über seine eigene Spule und für jede anwählbare Filterfrequenz ist dort äußerst aufwändig eine eigens für den Passeq hergestellte Spule integriert, was den Fertigungsaufwand und die Kosten beträchtlich in die Höhe treibt (siehe Abbildung auf Seite 58). Um diesen Aufwand und die Kosten zu begrenzen, griffen Entwickler in der Vergangenheit übrigens oft zu einem Kompromiss, indem sich unterschiedliche Wicklungen und Filterschaltkreise einen einzigen Spulenkern teilten, der dann an entsprechenden Stellen abgegriffen wurde. Konsequenz: Interferenzen im Klangbild. 

Fazit 

Mit dem Passeq-Plug-in ist SPL ein ganz großer Wurf gelungen. Tatsächlich hält mit dem virtuellen Passeq High-End-Sound vom Feinsten Einzug in die DAW. Mit seinem schmeichlerischen Klang und dem subtilen, aber kraftvollen Regelverhalten ist der virtuelle Passeq fest auf den Masteringbereich abonniert. Dabei gehört das Plug-in in die Hände von Könnern, die den Entzerrer weniger zur nüchtern-analytischen Frequenz-Korrektur einsetzen, sondern mehr wie ein Klangfarbeninstrument zu bedienen verstehen, um Mixen einen schönen Anstrich zu verpassen. Mit diesen Qualitäten könnte SPL mit Fug und Recht das Zehnfache des eingeforderten Verkaufspreises verlangen. Der Passeq wäre selbst zu dem Preis sein Geld in jedem Falle wert und ist schon jetzt ein ganz heißer Kandidat für das Editors Choice 2011.

Erschienen in Ausgabe 01/2011

Preisklasse: Spitzenklasse
Preis: 177 €
Bewertung: überragend
Preis/Leistung: sehr gut – überragend

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