Sangesfreudig

Für den optimalen Stimmenfang live und im Studio bieten sich zwei neue Gesangsspezialisten von AKG und Beyerdynamic an, die ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. 

Von Harald Witti

Die beiden etablierten Traditionsunternehmen AKG und Beyerdynamic haben beide ein umfangreiches Mikrofonangebot für eine Vielzahl von Anwendungen und für jeden Geldbeutel. Genannt seien nur die Großmembranmikrofone der Spitzenklasse Beyerdynamic MC 840 und AKG C 414 B-XLS (Tests in 11/2006 be-ziehungsweise 6/2007) oder kostengünstige Mikrofone wie das dynamische Instrumentenmikrofon M 201 von Beyerdynamic oder der Elektret-Allrounder C 1000SMKII aus dem Hause AKG, beide ausführlich in den Ausgaben 9/2007 und 12/2007 getestet. 
Sowohl AKG als auch Beyerdynamic bieten entsprechend ihrer Unternehmenstradition auch dezidierte Spezialmikrofone an, die für bestimmte Einsatzzwecke optimiert sind. Hierzu gehören auch die beiden Testkandidaten, das AKG Elle C und das Beyerdynamic TG-X 930, denn es handelt sich um Gesangsmikrofone. Das Elle C soll sogar laut Hersteller speziell auf weibliche Gesangsstimmen abgestimmt sein und ist mit erschwinglichen 220 Euro schon mal ein attraktives Angebot. Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von etwa 650 Euro ist das brandneue TG-X 930 von Beyerdynamic deutlich teurer, dafür handele es sich nach Aussage des deutschen Mikrofonspezialisten auch um das aktuelle Topmodell der T(our)G(roup)-X-Mikrofonserie, die sich wegen ihrer sprichwörtlichen Robustheit und hoher Klanggüte beim Bühnen- und Studio-Einsatz gleichermaßen großer Beliebtheit erfreut.

Beide Mikrofone sind Kondensatormikrofone, was zumindest für ein Bühnengesangsmikrofon wie das AKG Elle C nicht alltäglich ist, denn hierfür werden wegen der grundsätzlich robusteren Kapselbauweise in der Regel dy-namische Mikrofone bevorzugt. Allerdings sind Kondensatormikrofone wegen der deutlich leichteren Membran bei der Schallwandlung im Vorteil – gerade bei der Auflösung und dem Impulsverhalten ist ein dynamisches Mikrofon, mal abgesehen von Bändchen-Typen, normalerweise unterlegen, wenngleich auch hier Ausnahmen die Regel bestätigen können. Außerdem haben Kondensatormikrofone in der Regel einen ebeneren, gleichmäßigeren Frequenzgang, weswegen sie im Studio nach wie vor erste Wahl sind, wenn der Klang möglichst natürlich eingefangen werden soll. Doch gibt es gerade bei Gesangsmikrofonen wieder Ein-schränkungen: Die Stimme einer Sängerin oder eines Sängers soll vor allem angenehm ins Ohr gehen, im Übrigen kommt es bei Gesangsaufnahmen sehr auf den künstlerischen Ausdruck an. Demzufolge ist Neutralität nicht immer oberstes Gebot bei Vocal-Aufzeichnungen. Die Kapsel des Elle C als auch die des TG-X 930 sind auf die menschliche Stimme und ihren Frequenzbereich abgestimmt. Dieser reicht durchschnittlich von 80 Hertz – das ist der tiefste Ton, den ein Bass-Sänger erreicht – bis etwa 1,3 Kilohertz (Sopran). Hinzu kommt das Obertonspektrum, das maximal neun bis zehn Kilohertz erreicht. Da die Obertöne maßgeblich die Klangfarbe der Stimme beeinflussen, weisen manche Gesangsmikrofone eine mehr oder weniger starke Höhenanhebung in diesem Bereich auf. Oft ist gerade dies von Sängern und Produzenten verlangt, da die Stimme damit oft präsenter erscheint und weiter in den Vordergrund rückt beziehungsweise durchsetzungsfähiger wird. Während Beyerdynamic im beiliegenden Datenblatt nur von einer „dezenten Höhenanhebung“ spricht, liefert AKG noch seinen sogenannten Presence Boost Adapter PB 1000 mit. Der gehört auch bei dem bekannten Elektretmikrofon AKG C 1000SMKII zum Lieferumfang und bewirkt ausweislich unserer Messungen beim Test dieses Mikrofons einen steileren, also etwas abrupteren Höhenanstieg oberhalb fünf Kilohertz. Wie sich die Frequenzgänge der Testkandidaten tatsächlich messtechnisch darstellen, erfahren Sie weiter unten. Schließlich sind Kondensatormikrofone auch empfindlicher als die dynamischen oder Tauchspulenmikrofone, müssen also weniger hoch verstärkt werden, was dem Rauschverhalten zugute kommt und insoweit bei beiden Mikrofonen Studiotauglichkeit erwarten lässt. 
Gerade auf der Bühne muss ein Mikrofon rückkopplungs-resistent sein. Da sich beide Testkandidaten auch als Live-Besteck für Gesangssolisten empfehlen, haben sie folgerichtig Nierencharakteristik, die per se schon eine starke Dämpfung für seitlich und rückwärtig einfallenden Schall aufweist. Im Falle des Elle C und des TG-X 930 ist diese Rückwärtsdämpfung durch die besonderen Schutzkörbe noch verstärkt worden. Beides mal kommt hochwertiger Stahl als Material zum Einsatz, der auch einem beherzten Fingerdruck locker standhält. Auf einen Wurf- und Falltest haben wir zwar verzichtet, dennoch dürften die Schutzkörbe auch manche Show-Einlage des Sangeskünstlers unbeschadet überstehen. On-the-road-tauglich wirken die Beiden jedenfalls.
Typisch für Gesangsmikrofone ist der eingebaute Windschutz, der in der Praxis vor allem auch Popp- und Zischlauten entgegenwirken soll. Oft handelt es sich dabei aber nur um ein einfaches Mäntelchen aus Schaumstoff, ähnlich den bekannten aufsetzbaren Windschützen. Ein solcher verbirgt sich zumindest hinter dem Schutzkorb des kostengünstigen AKGs. Erheblich mehr Aufwand haben Beyerdynamic beim TG-X 930 getrieben: Zunächst ist der Schutzkorb selbst innen mit mehrlagiger Gaze ausgekleidet, die Kapsel ist zusätzlich mit einem feinmaschigen Innenkorb aus Metall geschützt. Es handelt sich hierbei um Bauteile, die erstmals in der Opus 900-Mikrofonserie Verwendung gefunden und sich bestens bewährt haben. Allerdings kann auch der im Vergleich weniger aufwändig konstruierte Windchutz des AKG seinen Zweck erfüllen – wie der Praxistest zeigt.

Als Druckgradientenempfänger ist den Testkandidaten konstruktionsbedingt der sogenannte Nahbesprechungseffekt zu eigen, der eine Tiefen- oder Bassanhebung bewirkt, wenn ein solches Mikrofon aus nächster Nähe besprochen wird. Zwar können dünne Stimmen davon profitieren und voluminöser und voller klingen, andererseits kann diese Andickung der Stimme auch leicht zu übertrieben ausfallen – vor allem dann, wenn Sänger dem Mikrofon sehr nahe kommen, was meistens der Fall ist, wenn sie es in der Hand halten. Anstelle eines Bassabschwächers – nicht zu verwechslen mit einem Trittschallfilter – , wie er zum Beispiel bei Mikrofonen wie dem Sennheiser MD 421 U vorhanden ist, sei den Testkandidaten der Nahbesprechungseffekt nach Herstelleraussage schon bei der Kapselkonstruktion kompensiert worden. Nach Aussage von AKG trete beim Elle C der Nahbesprechungseffekt hörbar erst ab einem Abstand von weniger als fünf Zentimetern auf, beim Beyerdynamic sei er soweit unterdrückt, dass die Übertragung der Stimme auch bei Sängern, die ihr Mikrofon fast verschlucken, stets absolut neutral ausfallen soll.
Die menschliche Stimme weist einen gewaltigen Dynamikumfang auf – aus eben diesem Grund gehört der Kompressor fast immer zum guten Ton bei Gesangsaufnahmen. Von gehauchten Tönchen knapp oberhalb der Hörschwelle bis zum ohrenbetäubenden Brüllen deckt die Stimme einen konkurrenzlos weiten Dynamikbereich ab und nicht selten muss ein Gesangsmikrofon einen Schalldruckunterschied von 140 Dezibel verkraften. Hier sind die dynamischen Mikrofone den Kondensatormikrofonen prinzipbedingt überlegen. Einige Kondensatormikrofone haben deswegen eine schaltbare Vordämpfung, um auch laute Schallquellen noch verzerrungsfrei wiedergeben zu können. Derlei findet sich beim Elle C und beim TG-X 930 nicht, stattdessen haben beide Hersteller ihre Gesangsmikrofone konsequent zu Ende entwickelt: Beide Mikrofone sind ausweislich unserer Messungen vergleichsweise niedrigempfindlich: Das AKG bringt es gerade mal auf 3,0 mV/Pa, das Beyerdynamic liegt mit 3,1 mV/Pa kaum darüber. Für ein Allround-Kondensatormikrofon sind das zwar außergewöhnlich niedrige Werte, die aber gerade bei Gesangsaufnahmen mit dem üblichen geringen Abstand zum Mikrofon gewährleisten, dass auch ein kräftiges Forte des Sängers verzerrungsfrei aufgezeichnet wird.

Ein Vokalist muss sich bei Aufnahmen wohlfühlen. Neben einem guten Kopfhörermix im Studio oder klaren Monitorsound auf der Bühne, sollte ein Gesangsmikrofon auch gut in der Hand liegen und nicht zu schwer sein. Diese Vorgabe erfüllen beide Mikrofone ohne weiteres, die Gehäuse sind jeweils aus massivem Messing, in beiden Fällen geriet das Oberflä-chenfinish hochwertig. Das Mattschwarze – alternativ ist auch Nickel im Angebot – des TG-X 930 wirkt ein bisschen edler, dafür ist das des AKG – sinniger- und passenderweise „white pearl genannt – griffiger und kommt damit Sängern entgegen, die an den Händen stark schwitzen. Wem das Perlweiß nicht zusagt, bekommt das Elle C ohne Aufpreis auch in Silber. Beides mal sind die Kapseln, sowie Verstärkerelektronik und Mikrofonwandler elastisch gelagert. Aus gutem Grund, denn Griffgeräusche, die weder live noch im Studio erwünscht sind, sollen hiermit wirksam unterdrückt werden.

Bevor wir den Mikrofonen beim Praxistest buchstäblich zu Nahe kommen, lassen die Testkandidaten die übliche Messroutine im Messlabor von Professional audio Magazin über sich ergehen. Bei den Frequenzgängen zeigen sich interessanterweise Gemeinsamkeiten, die in gewisser Weise die spezielle Konstruktion sichtbar machen. Bei einer Messdistanz von einem Meter weisen sowohl das Elle C als auch das TG-X 930 einen gleichmäßigen und stetigen Abfall ab etwa 130 Hertz auf: Beim AKG beträgt er bei 50 Hertz immerhin -12 dB, beim Beyerdynamic immer noch -5 dB. Was hier erkennbar wird, ist die Kompensation des Nahbesprechungseffekts: Werden beide Mikrofone aus kurzer Distanz besprochen be-ziehungsweise besungen, dürfte die fast unvermeidliche Tiefenanhebung demnach gemäßigter als bei anderen Druckgradientenempfängern ausfallen. Während der Frequenzgang des AKG bis vier Kilohertz weitgehend linear verläuft, fällt beim Beyerdynamic eine leichte Senke zwischen einem und zwei Kilohertz, also im sogenannten Präsenzbereich, auf. Allerdings beträgt diese Absenkung höchstens -2 dB (fast exakt bei zwei Kilohertz) und muss sich nicht hörbar auswirken. Anders kann der Fall indes bei dem beides Mal deutlich ausgeprägten Höhenanstieg liegen, der sowohl beim AKG als auch beim Beyerdynamic bei vier Kilohertz beginnt. Dieser Höhenanstieg erfolgt beim Elle C steiler und erreicht im Gipfel bei acht Kilohertz immerhin acht Dezibel. Dabei bewirkt der PB 1000 einen noch steileren Anstieg, ohne jedoch den Pegel noch weiter anzuheben. Etwas gemäßigter verläuft hier die Kurve des Beyerdynamic: Im Gipfel, diesmal liegt dieser bei zehn Kilohertz, beträgt er etwa sieben Dezibel, außerdem steigt die Kurve geringfügig sanfter an. 
Wie bereits zu Anfang beschrieben, sind die Mikrofone vergleichsweise wenig empfindlich – anders ausgedrückt: Beide sind für Kondensatormikrofone leise –- aus gutem Grund, wie wir bereits gesehen haben. Kritisch kann es nur werden, wenn die Mikrofone entgegen ihrer Bestimmung zur Abnahme leiser Musikinstrumente wie Gitarren zum Einsatz kommen sollten. In diesen Fällen kommt es nicht nur beim Preamp, sondern auch bei den Mikrofonen auf einen guten Geräuschspannungsabstand an. Weder das AKG noch das Beyerdynamic verdienen sich hier mit Werten von 65,2 beziehungsweise 68,8 Dezibel Bestnoten. Da heißt es aufgepasst und die Ohren gespitzt, denn störendes Rauschen muss nicht zwangsläufig, kann aber durchaus auf der Aufnahme zu hören sein.

 

Mit der bewährten Referenzkombination, bestehend aus dem Lake People Mic-Amp F355 und dem Lynx Aurora, fühlen wir Elle C und TG-X 930 klanglich auf den Zahn. Dafür nehmen wir mit 24 Bit/96 Kilohertz-Auflösung eine kurze Bossa Nova mit sparsamer Gitarrenbegleitung und improvisierten Vokalisen mit mittelhoher Frauen- und tiefer Männerstimme auf. Um sowohl das Impulsverhalten als auch die Popp- und Zischlautdämpfung beider Mikrofone überprüfen zu können, sind die Gesangslinien gespickt mit perkussiven, hart akzentuierten Scats, wie sie häufig von brasilianischen und Jazz-Vokalisten eingesetzt werden.
Sowohl das AKG als auch das Beyerdynamic erweisen sich als impulsfest. Hier scheint sich auszuzahlen, dass es sich bei Elle C und TG-X 930 um Kondensatormikrofone handelt, die wegen des im Vergleich zu dynamischen Mik-rofonen geringen Membrangewichts impulshafte Schallereignisse besser wandeln können. Obwohl das AKG deutlich günstiger als das Beyerdynamic ist, steht es diesem insoweit kaum nach. Bei der Auflösung erweist es sich ebenfalls als präzise, wenngleich es die hochfeine, dreidimensionale Auflösung von Klein- und Großmembranmikrofonen der Spitzenklasse wie dem großen Onkel C 414 B-XLS bei weitem nicht erreicht – aber das erwartet wohl auch niemand. Der eingebaute Windschutz des Elle C erweist sich als durchaus effektiv, Wunderdinge kann er nicht bewirken. Es empfiehlt sich ohnehin, das Elle C leicht anzuwinkeln und etwas über den Korb hinweg zu singen. Dadurch kommen Stimmen in der Regel ausgewogener, da Atemgeräusche und Popp- und Zischlaute nicht störend in den Vorder-grund rücken. Das sehr anwenderfreundlich verfasste Handbuch weist eigens darauf hin. Klanglich hat das AKG tatsächlich eine gewisse Vorliebe für Höhen respektive Obertöne – in gewisser Weise findet der Frequenzgang seine klingende Entsprechung –, ohne dabei unangenehm präsent oder crisp zu klingen. Auch hohe, weibliche Gesangstimmen laufen nicht Gefahr, sich schrill und aufdringlich ins Ohr zu bohren. Wer die Stimme dennoch voluminöser haben möchte, sollte den Nahbesprechungseffekt kreativ nutzen. Dieser tritt hörbar erst ab einem Abstand des Sängers zum Mikrofon von etwa zehn Zentimetern in Erscheinung. Ab 20 Zentimetern tritt er dezent in den Hintergrund, während er bei fünf Zentimetern am deutlichsten auffällt. Bei tiefen Männerstimmen ist es dann schnell zu viel des Guten, für einen breiten Bass-Bariton empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 15 Zentimetern. Dann beweist das Elle C, dass es nicht allein für weiblichen Elfengesang geeignet ist, denn sein grundsätzlich offener, schlanker Klang kommt gerade solchen Stimmlagen zugute. Bei breiigen Stimmen sollte der PB 1000 zum Einsatz kommen, denn die deutliche Präsenzanhebung gibt solchen Stimmen Kontur.
Das TG-X 930 verfügt über vergleichbare Eigenschaften wie das AKG. Allerdings kann es alles noch besser. Sein Klang ist in sich ausgewogener, weicher und wärmer. Das ist keine wirkliche Überraschung, denn die Kapsel basiert auf der des bekannten Kleinmembranmikrofons MC 930 (Test in 5/2006). Beim TG-X 930 kommt noch hinzu, dass die hörbare, fein dosierte Höhenanhebung alle Stimmen gut nach vorne bringt. Die Dämpfung von Popp- und Zischlauten hat Beyerdynamic richtig gut hinbekommen: Auch direkt von vorne besprochen beziehungsweise besungen, treten diese nicht hervor. Natürlich nur bei einem moderaten Abstand von circa zwanzig Zentimetern. Selbiger ist auch die magische Grenze für den Nahbesprechungseffekt: Dieser tritt hörbar erst zwischen zehn und 15 Zentimetern Distanz zum Mikrofon auf und ist problemlos musikalisch-kreativ feindosierbar. Erst unterhalb fünf Zentimetern wird es zumindest für tiefe Stimmen kritisch, darüber können alle Stimmen vom Nahbesprechungseffekt profitieren – Ausprobieren lautet die Devise.
Beide Mikrofone kommen abschließend noch auf anderem Parkett zum Einsatz, indem wir zwei kurze Passagen mit Konzertgitarre aufnehmen. Hier hat das TG-X 930 klar die Nase vorn, denn sein Klang schmeichelt Instrument und Spieler, während das AKG dann doch etwas zu dünn klingt. Das ist überhaupt kein Vorwurf, denn es bewährt sich genau da, wofür es gemacht ist. Dennoch lässt es sich auch bei der Instrumentenabnahme nutzen, um beispielsweise eine Westerngitarre mit Kompressor im Arrangement durchscheinen zu lassen. Spätestens jetzt auch Entwarnung bezüglich des Eigenrauschens beider Mikrofone: Beim Beyerdynamic ist hiervon gar nichts zu hören, beim AKG ist es immer noch so dezent, dass es unauffällig hinter Anschlags-, Griff- und Atemgeräusche zurücktritt.

Fazit 

Sowohl das AKG Elle C als auch das Beyerdynamic TG-X 930 erweisen sich als ausgesprochen sangesfreudige Mikrofone. Das kosten-günstige AKG empfiehlt sich in erster Linie für weibliche Stimmen, kommt aber auch gut mit tiefen Männerstimmen klar. Dank seiner Robustheit, seines guten Impulsverhaltens und der erfreulich hohen Auflösung ist es für Bühne und Studio geeignet und bietet damit ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Klasse besser bei fast dreifachem Preis ist das Beyerdynamic, das allen Stimmen gut steht und dazu noch eine gute Figur bei der Instrumentenabnahme macht.

Erschienen in Ausgabe 02/2008

Preisklasse: Oberklasse
Preis: 650 €
Bewertung: gut – sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut

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