Charakterköpfe

Röhrenmikrofon-Fans aufgepasst: Bei seinen hierzulande noch als Insidertipp gehandelten Mikrofonen setzt Lauten Audio konsequent auf Röhrentechnik zugunsten eines ganz eigen Klangcharakters. 

Von Harald Wittig 

Lauten Audio ist ein junges amerikanisches Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Santa Clara, unweit von San Francisco. Der Firmenname ist eine lautmalerische Anlehnung an den Gründer Brian Loudenslager, der bereits über einige Erfahrungen im Mikrofongeschäft verfügt. Vor der Gründung von Lauten Audio im Jahre 2007 arbeitete Loudenslager geraume Zeit für einen chinesischen Mikrofonhersteller, der unter anderem die günstigen Brot und Butter-Mikrofone für namhafte Hersteller wie Shure, Electro Voice und AKG fertigt. Obwohl eigentlich aus der IT-Branche stammend – Loudenslager war unter anderem mehrere Jahre Projektmanager bei IBM – schlägt das Herz des Unternehmensgründers seit jeher für die Musik: Er ist Schlagzeuger, spielte in verschiedenen Bands und sammelte als Musiker hinreichende Recording- und Studio-Erfahrung. Loudenslagers engste Mitarbeiter sind der promovierte Physiker Dr. Charles Chen, seines Zeichens Chef-Entwickler bei Lauten Audio und der Musiker und Toningenieur Michael Terry, der ausgehend von seinen langjährigen Studio-Erfahrungen mit Vintage-Equipment, namentlich Röhrenmikrofonen, die Vorgaben für das Sounddesign der Lauten-Mikrofone macht und sich um die klangliche Feinabstimmung kümmert.  Auch wenn Lauten Audio sich selbst als „High End Microphone Manufacturer“ bezeichnet, erfolgt die Fertigung der Mikrofone nicht in den USA sondern in China. Es handelt sich allerdings keineswegs um OEM-Produkte nach europäischem Verständnis: Stattdessen werden die Mikrofone nach den Vorgaben des Lauten-Audio-Teams und mit – so der Hersteller – sehr engen Toleranzen im chinesischen Werk gebaut. Das Finetuning und die Endkontrolle finden dann wieder in den USA statt und erst, wenn Chen, Loudenslager und Terry ihr Okay geben, gehen die Mikrofone in den Handel. Mit dem ersten Streich des Lauten-Trios, dem Großmembran-Röhrenmikrofon Horizon, konnte Lauten Audio in seiner Heimat einen ersten Erfolg verbuchen, wo es inzwischen sogar als Kultmikrofon verehrt wird: Immerhin haben die Eagles sämtliche Akustik-Gitarren für ihr mit einem Grammy ausgezeichneten Comeback-Album „Long Road Out Of Eden“ mit dem Horizon aufgenommen.  Mittlerweile haben sich dem Horizon drei weitere Modelle hinzugesellt: Neben dem Clarion – das einzige FET-Mikrofon im Portfolio – bereichern das Großmembran-Mikrofon LT-381 Oceanus und das Kleinmembran-Paar ST-221 Torch das noch sehr überschaubare Sortiment. Das Oceanus und das Torch-Pärchen haben wir uns für diesen Test ausgesucht, preislich rangieren die Mikrofone bereits in der Oberklasse.

Das Oceanus schlägt mit rund 1.800 Euro zu Buche, während das Torch-Set mit etwa 1.500 Euro noch vergleichsweise günstig zu haben ist. Schauen wir uns die Testkandidaten, die einige konstruktive Besonderheiten zu bieten haben, doch mal aus der Nähe an. Beginnen wir mit dem Oceanus, ein Großmembran-Kondensatormikrofon in Röhrentechnik. Das Netzteil erlaubt per Umschaltung die Wahl der Richtcharakteristiken Kugel, Niere und Acht, wobei dank der insgesamt neun Rastungen des Wahlschalters auch Zwischenstellungen mit jeweils eigenen Klangvarianten verfügbar sind. Dieses Mikrofon ist ein echtes Großkaliber, das mit einem Lebendgewicht von fast eineinhalb Kilo am Stativ zerrt. Allein die Doppel-Membran-Kapsel dieses Mikrofons fällt aus dem Rahmen. Der Membrandurchmesser beträgt nämlich 31,25 Millimeter, ist also ein Drittel größer als die gängigen 1-Zoll-Membranen (25,4 Millimeter) der Mitbewerber. Die Entwickler versprechen sich von dieser Übergröße einen verbesserten Bass- und Tiefmittenbereich, im Allgemeinen – so Brian Loudenslager – klinge das Oceanus mit der größeren Membran weicher und fülliger. Allerdings erkauft der Konstrukteur dies mit einem weniger guten Impulsverhalten, denn die schwerere Membran kann kurzen Schallereignissen, namentlich Transienten nicht so exakt folgen wie eine leichtere beziehungsweise im Durchmesser kleinere Membran. Um diese Schwäche auszugleichen, wurde beim Oceanus viel Zeit drauf verwendet, ein Nachschwingen der Membran bei transienten Signalen so gering wie möglich zu halten. Dies erreichen die Entwickler durch eine sorgfältige Bedämpfung der Kapsel. Vereinfacht ausgedrückt: Sobald der Signal-Impuls auf die Membran auftritt, wird diese abgestoppt. Deswegen soll das Oceanus trotz der schwereren Membran ein gutes Impulsverhalten haben.   Bei einer Großmembran dieses Durchmesser gibt es noch einen weiteren Punkt zu bedenken: Grundsätzlich müsste sich eine solche Übergröße unmittelbar auf die Großmembran-typische, praktisch kaum vermeidbare Höhenanhebung im Frequenzgang auswirken: Diese rührt nämlich bei allen Großmembran-Mikrofonen von einem Druckstau vor der Membran her, sobald die Wellenlänge die Größenordnung des Membrandurchmessers erreicht. Einfach ausgedrückt: Die Lage des Höhengipfels gestattet einen direkten Rückschluss auf den Durchmesser – je niedriger die Frequenz, bei welcher der Gipfel sein Maximum hat, umso größer die Membran. Das wollen wir genau wissen und haben nachgemessen: Tatsächlich ermittelt das Professional audio-Messlabor in Stellung „Kugel“ eine Höhenanhebung von zehn Dezibel bei sechs Kilohertz. In Stellung „Niere“ ist die Anhebung mit sechs Dezibel weitaus dezenter. Beides mal erfolgt die Höhenanhebung im Vergleich zu Mikrofonen mit Ein-Zoll-Membran allerdings früher, was auf den größeren Membrandurchmesser des Oceanus zurückzuführen ist (siehe die beiden Diagramme auf Seite 57). 
Nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Kapsel hebt sich das Oceanus aus dem Kreis der vielen Großmembran-Mikrofone auf dem Markt ab. Auch die Schaltung der Verstärkerelektronik verdient eine nähere Beschreibung, denn hiermit sind die Entwickler einen ganz eigenen Weg gegangen.

Es handelt sich nämlich um eine Doppelröhren-Schaltung: Eine 6J1-Pentode dient als Eingangs- und Verstärker-Stufe, eine zweite Röhre, in der Ausgangsstufe sorgt eine Triode des Typs 12AU7 gemeinsam mit einem Transistor anstelle des bei Röhrenmikrofonen in der Regel zu findenden Ausgangs-Übertragers – für die Symmetrierung des Signals. Es handelt sich also um eine übertragerlose („transformerless“) Schaltung, die zusammen mit der speziellen Kapsel für einen detailreichen und gleichzeitig völlig eigenen Klang des Oceanus sorgen soll. Dabei ist hybride Ausgangsstufe – so der Hersteller-  nur bedingt für den Röhrenklang verantwortlich. Dieser entstehe vor allem in der Verstärkerstufe, wobei die verwendete Röhre einen wichtigen Anteil habe: Es handelt sich um eine N(ew)O(ld)S(tock)-Röhre des chinesischen Herstellers Peking Electron Tube Factory. Diese Fabrik wurde bereits 1980 geschlossen, alle von Lauten Audio verbauten Röhren stammen aus den Produktionsjahren 1970 bis 1978. Die Entscheidung für diese ursprünglich fürs chinesische Militär produzierten Röhren fiel übrigens nicht aus Kostengründen. Vielmehr erhielten sie den Zuschlag vor neuwertigen General Electrics und RCAs, denn die Art der Verzerrungen der 6J1 aus dem Reich der Mitte entspreche am ehesten der sagenumwobenen britischen Mullard M8100 oder einer Telefunken CV4010. 
Die Röhren sind ihrerseits in der sogenannten Vacuum Tube Isolation Chamber gelagert, eine Art Miniatur-Gehäuse für die Glaskolben, das sowohl einer Überhitzung als auch unerwünschtem Rauschen vorbeugen soll. Die Kapsel wiederum ist elastisch gelagert, um Trittschall oder ähnliche Erschütterungen abzufedern. Damit haben es die Entwickler nicht belassen: Das Zubehör umfasst auch eine Spinne aus massivem Messing, die das schwere Mikrofon mittels Überwurfmutter sicher im Griff hat und sich im Verlaufe des Tests als effektives Werkzeug zur Absorption störender Vibrationen erweist. 
Wenden wir uns jetzt dem Torch-Pärchen zu:   Die beiden Kleinmembran-Mikrofone sind ebenfalls Röhren-Mikrofone und die Entwickler wollen im Falle des Torchs das beste zweier Welten kongenial verbinden: Die Kleinmembran-Kapsel soll für ein überdurchschnittliches Impulsverhalten sorgen, während die Röhre –es handelt sich um eine chinesische NOS-6J1B/5840Wt, eine Miniatur-Ausführung der im Oceanus verwendeten 6J1-Pentode – für das so gefragte gewisse Quäntchen an einschmeichelnder Wärm im Klang sorgen soll. Anders als beim Oceanus besorgt bei den beiden Torchs ein von Lauten Audio entwickelter Ausgangsübertrager im unteren Teil der Verstärker (siehe Foto auf Seite 56) die Symmetrierung. Insoweit geht Lauten Audio anders als beim Oceanus keinen Sonderweg bei der Röhrenschaltung. Allerdings ist allein die Tatsache, dass das Torch ein Kleinmembran-Röhrenmikrofon ist, außergewöhnlich genug. Heutzutage muss der Röhrenmikrofon-Fan nämlich schon etwas länger suchen, um ein Stäbchen mit Röhrenverstärker zu finden. So bietet beispielsweise Schoeps für sein modulares Colette-System den – übrigens eisenlosen – Röhrenverstärker M 222 an, während Mojave Audio aus den USA, das zweite Standbein von Bändchen-Papst David Royer, mit dem M-100 seit Ende 2007 ebenfalls ein Kleinmembran-Röhrenmikrofon im Angebot hat (Test in einer der nächsten Ausgaben).

Dass die Torchs eine direkte Konkurrenz quasi in der Nachbarschaft haben – Mojave Audio residiert ebenfalls in Kalifornien – überrascht den Szenekenner nicht, denn die Röhren-Mikrofon Renaissance machte ihren Anfang in den USA. Mit ihrem Landsmann haben die Torchs gemeinsam, dass auch sie mit Wechselkapsel geliefert werden: Damit kann der Anwender, je nach den Aufnahmeerfordernissen, zwischen einer Nierenkapsel und einer Kugel wählen. Da es sich um ein sogenanntes Matched Pair, also um aufeinander abgestimmte Mikrofone handelt, bietet das Torch-Set dank seiner Wechselkapseln beste Aufnahme-Voraussetzungen für Klein- und Groß- AB-Verfahren – in diesem Fall bevorzugt mit der Druckempfänger-(Kugel)-Kapsel – und für Stereoaufnahmen wahlweise im XY- oder ORTF-Verfahren (beides mal mit Nieren). Im großen Aluminiumkoffer findet sich dann neben den beiden Netzteilen auch praktischerweise eine Stereo-Schiene, die einen robusten Eindruck macht und in der Handhabung völlig unkompliziert ist. Neben der obligatorischen Klammer ließ es sich Lauten Audio nicht nehmen, zusätzlich zwei elastische Halterungen beizupacken, die wie die Oceanus-Spinne bei einfacher Bedienung erwartungs- und wunschgemäß ihren absorbierenden Dienst versehen.  Auch das Auswechseln der Kapseln, die zusammen mit den Verstärker-Einheiten gut behütet im Holzetui gelagert sind, geht dank der fein geschnittenen Gewinde locker von der Hand. Trotz des etwas hausbacken wirkenden, gleichwohl ein gewisses Vintage-Flair verströmenden Äußeren der Torchs und ihres Zubehörs ist die Verarbeitung nämlich auf erfreulich hohem Niveau und dem Preis angemessen.  Auch das Oceanus wird mit Aluminium-Koffer geliefert, das Mikrofon selbst ist ebenfalls im Holzetui verwahrt. Insgesamt macht das Großmembran-Mikrofon zumindest aufs erste Hinsehen einen etwas höherwertigeren und teureren Eindruck als die beiden Stäbchen, unter dem erhellenden Licht der Objektivität lässt sich diese Beobachtung jedoch nicht aufrechterhalten. Egal welcher Koffer mit dem Lauten Audio-Logo demnächst die Mikrofonkollektion des Toningenieurs erweitern wird: Der Käufer erhält in jedem Fall viel Mikrofon nebst gutem Zubehör fürs Geld.
Beim obligatorischen Auftritt im Messlabor von Professional audio schneiden die Lauten- Mikrofone mit teilweise sehr guten Mess-Ergebnissen ab. Die beiden Torchs geben sich beim Geräuschpegelabstand mit jeweils 76,8/75,2 Dezibel für die Nierenkapseln und 78/76 Dezibel keine Blöße. Mit diesen, für Röhrenmikrofone ausgezeichneten Werten sind die beiden Stäbchen praktisch frei von Eigenrauschen. Was umso wichtiger ist, da diese Stäbchen eher zu den leisen Mikrofonen zählen: 11,4/11,1 mV/Pa für die Nierenkapseln und 17,4/17,2 mV/Pa für die Kugeln muss der Gain-Regler des Vorverstärkers schon weiter aufgedreht sein, was auch die Störgeräusche mitverstärkt.  Auch das Oceanus ist nicht laut, wenngleich gemessene 19 mV/Pa (Kugel) und 16,1 mV/Pa für die meisten Anwendungen im Studio ausreicht.

Der Geräuschpegelabstand ist für ein Röhrenmikrofon mit 74,7 Dezibel für die Nierenstellung und 74,3 Dezibel  durchaus gut – auch ein AKG C12 VR (Test in Ausgabe 12/2008) ist insoweit nicht besser aufgestellt. Ob das Mikrofon dennoch auf den Aufnahmen hörbar rauscht, klärt der Praxistest. Bei den Frequenzgängen der Torch ist eine deutliche Höhenanhebung, die im Gipfel zwischen fünf und sechs Kilohertz immerhin rund 13 Dezibel für die Kugel und 14 Dezibel für die Niere beträgt, erkennbar (siehe die Diagramme auf Seite 58). Wie stark sich diese Anhebung klanglich auswirkt zeigt sich allerdings erst in der Anwender-Praxis. 
Nach all den technischen Details und Messwerten kommen wir zur alles entscheidenden Frage: Wie klingen sie denn, die Lauten-Mikrofone? Zunächst: Diese Mikrofone haben einen eigenen Klang, der sicher weit entfernt ist von nüchterner Sachlichkeit. Sie haben also Charakter, was jeder, der bis hierin gelesen hat, auch erwartet. Damit Sie auch mit eigenen Ohren hören können, haben wir wieder mehrere Klangbeispiele erstellt, die Sie auf unserer Website herunterladen können. Es handelt sich hierbei um kurze Konzertgitarren-Takes, eine Sprach- und eine Gesangsaufnahme. Alle Aufnahmen sind gänzlich naturbelassen und nicht nachbearbeitet. Mit dem Freischalt-Code lta9774r erhalten Sie Zugriff auf die Klangbeispiele.  Das imposante Oceanus hat einen gewissen Vergrößerungseffekt, was häufig – und fälschlich – jedem  Großmembran-Mikrofon zugesprochen wird. Hier stimmt es allerdings, denn der sonore Bassbariton unseres Sprechers bekommt noch mehr Bass- und Tiefmittenfundament und auch die Stimme der Sängerin stellt das Oceanus auf ein solides Fundament. Gerade bei der mittelhohen Gesangsstimme  ist sehr schön nachhörbar, dass der Röhren-Bolide gleichzeitig auch den Präsenz- und Höhenbereich angenehm glättet, wodurch Zischlaute angenehm zurücktreten, ohne dass das Oceanus stumpf klänge. Dabei bewirkt die Nieren-Charakteristik im Vergleich zur geringfügig offener klingenden Kugel-Charakteristik  zusätzlich eine gewisse Kompaktheit oder höhere Dichte des Klanges, was eine Stimme im Rahmen eines Song-Arrangements gut fokussiert. Als Sprecher- und Gesangsmikrofon ist das Oceanus folglich auf jeden Fall – trotz eines ganz leichten, allerdings tonal nicht störenden Grundrauschens – eine Empfehlung wert. Bei den beiden Gitarren-Takes ist auffällig, dass die Entwickler beim Kapsel-Design sehr gute Arbeit geleistet haben, denn die hohe Auflösung sorgt für ein schillerndes Bild der ganz eigenen Klangfarben der verwendeten Neumann Bassreflexgitarre. Das Impulsverhalten ist zumindest passabel, ein schnelles Mikrofon ist das Oceanus jedoch nicht. Kann es auch nicht sein, denn trotz der Anstrengungen der Entwickler: Eine so große Membran bleibt in puncto Impulsverhalten eben benachteiligt.  Die beiden Torchs klingen dagegen völlig anders, wobei der Klang bei weitem nicht so brillant ausfällt, wie es die ermittelten Frequenzgänge erwarten lassen. Eine Höhendominanz ist gleichwohl bei allen Aufnahmen, unabhängig  von der verwendeten Kapsel, erkennbar. Allerdings zeigt der direkte Vergleich mit dem Schoeps MK 2H/CMC 6Ug, dass das Torch mit der Kugel-Kapsel zwar etwas schlanker, aber keinesfalls enervierend hell klingt. Der eine oder andere Anwender wird diese Schippe Silbrigkeit sogar besonders schätzen, um beispielsweise matt klingenden Instrumenten mehr Strahlkraft zu verleihen. Ein weiterer Anwendungsbereich, den Lauten Audio auch ausdrücklich empfiehlt,  wäre die Verwendung des Torch-Pärchens als Drum-Overhead-Mikrofon, zum Beispiel in XY-Anordnung. Denn das Impulsverhalten der Mikrofone ist auf hohem, Kleinmembran-typischen Niveau. Hinzu kommt eine mindestens gute Auflösung, womit das Torch-Set schlussendlich ebenso wie das Oceanus einen Platz in der Oberklasse sicher hat.

Fazit

Sowohl das Großmembran-Röhrenmikrofon Oceanus als auch das Kleinmembran-Röhren-Paar Torch können überzeugen: Das Oceanus ist dank seines vollmundigen Klanges mit angenehm weichen Höhen in erster Linie für Gesangs- und Sprachaufnahmen eine Empfehlung wert. Die Torch-Mikrofone überzeugen mit sehr gutem Impulsverhalten und hoher Auflösung, wegen des etwas brillanteren Timbres macht sich das Paar vor allem gut als Drum-Overhead.

Erschienen in Ausgabe 06/2009

Preisklasse: Oberklasse
Preis: 1758 €
Bewertung: sehr gut
Preis/Leistung: gut

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