Der eigene Fingerabdruck

Der neue Mikrofon-Vorverstärker des neuseeländischen Herstellers Buzz Audio setzt auf die Grund-Tugenden des eigenen Vorzeige-Preamps MA2.2, beschreitet aber gleichzeitig eigene Klangwege.   

Von Harald Wittig 

Hinter dem im fernen und wunderschönen Neuseeland beheimateten Pro Audio-Hersteller steht ein Mann: Tim Farrant. Farrant ist ein Musterbeispiel für einen Entwickler aus Leidenschaft, der die von ihm konzipierten Geräte nicht wie ein nüchterner, kühl distanzierter  Homo Faber, sondern fast schon wie ein stolzer Vater seine Kinder betrachtet. Das klingt vielleicht jetzt nach aufgebauschter Journalisten-Prosa, hat aber im Falle von Tim Farrant und seiner neuesten Entwicklung, dem vierkanaligen Mikrofon-Vorverstärker QSP 20 einen ganz konkreten Hintergrund. Wir hatten uns den QSP 20, nicht zuletzt wegen des überaus positiven Eindrucks den der Buzz Audio MA-2.2, seines Zeichens ein zweikanaliger Preamp, beim Test in Ausgabe 5/2007 hinterließ, direkt beim deutschen Vertrieb Audio Import bestellt. Immerhin lockte der QSP 20 mit einem gegenüber seinem älteren Bruder MA2.2 günstigeren Preis: Für den Preis des Zwei-Kanalers von etwa 2.600 Euro bekommt der Käufer im Falle des neuen Preampsimmerhin vier gleich aufgebaute Mikrofon-Vorverstärker plus vier davon unabhängige HiZ-Instrumenten-Eingänge.

Allerdings konnte das erste Testexemplar bei der routinemäßigen Überprüfung im Professional audio-Messlabor die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Vor allem der Noisefloor und die Klirrwerte waren zwar noch auf knapp gutem Niveau,  einem Spitzengerät jedoch nicht würdig. Chris Reichardt von Audio Import sorgte sofort für ein Ersatzgerät und leitete unsere Kritik am QSP-20 selbstverständlich an Tim Farrant weiter. Der schrieb, eingedenk der Zeitverschiebung, postwendend zurück und entschuldigte sich nach Sichtung der FFT-Spektren und des THD + Messdiagramms für den Ausreißer. Das genügte dem Buzz Audio-Chefdenker aber nicht. Drei Tage vor Redaktionsschluss für diese Ausgabe klingelte das Telefon. Am anderen Ende der buchstäblich langen Leitung war Farrant höchstselbst, um sich persönlich zu erkundigen, ob der neue Prüfling unseren Erwartungen gerecht wird. Dabei lieferte uns der Buzz Audio-Chefdenker wertvolle Informationen über seinen neuen Vorverstärker, die weder dem  beigelegten Handbuch, noch der Buzz Audio-Website zu entnehmen sind. Denn ganz anders als der MA2.2, der bewusst als Alternative zu den auf höchste Neutralität optimierten Platzhirschen à la Millennia oder Grace Design geschaffen wurde, verfolgte Buzz Audio mit dem QSP-20 ein ganz anderes Ziel: Der neue Vierkanaler sollte gerade keinen klinisch reinen Klarklang liefern. Stattdessen war es oberstes Entwicklungsziel, einen Preamp mit seinem eigenen Klangcharakter zu schaffen. Dabei  hatte Tim Farrant bewusst den amerikanischen Markt im Blick, denn dort seien, so Farrant, schon seit längerem Pro Audio-Geräte schwer angesagt, die ihre eigene Klangfarbe ins Spiel bringen und in gewisser Weise klanglich die „guten alten“ Analog-Zeiten heraufbeschwören. Dabei  sollte der QSP-20 trotz seines – wie wir noch sehen werden – puristischen Designs nach alter Schule und gewisser Reminiszenzen an historische Vorbilder, seinen eigenen musikalischen Fingerabdruck haben. Dass diese Grundlageninformationen von Herstellerseite die Bewertung des QSP-20 auf einen neuen Kurs gebracht haben, liegt auf der Hand. Genug der Vorrede, jetzt ist es an der Zeit, dass wir uns den Neuen von Buzz Audio näher ansehen, denn es gibt bei diesem Preamp einiges zu entdecken, das eine Nahbetrachtung verdient.  Wie der MA2.2 beruht auch der QSP-20 auf einer diskreten Class A-Schaltung.  Im Rahmen des Vorverstärker-Vergleichstests  in Ausgabe 12/2009, wo der Earthworks 1022, der Schoeps VSM-5 sowie der Millennia HV-3R gegeneinander und gegen unseren Referenz-Vorverstärker, den Lake People Mic-Amp F355  antraten, hatten wir uns ausführlicher mit dem Thema Class A-Schaltung auseinander gesetzt. Dass eine diskret aufgebaute Class A-Schaltung in klanglicher Hinsicht nicht notwendig überlegen ist, hat im Rahmen des Vorverstärker-Tests der Schoeps VSR-5 bewiesen, der tatsächlich unseren Referenz-Preamp noch übertreffen konnte – wohlgemerkt ohne Class A-Design. Das spricht selbstverständlich per se noch nicht gegen dieses puristische Old School-Design, immerhin gibt es sehr gute Vorverstärker wie beispielsweise den Earthworks 1022, die auf dieser Schaltung beruhen.  Einen nicht von der Hand zu weisenden Nachteil hat die Class A-Schaltung allerdings: eine vergleichsweise hohe Wärmeentwicklung, die nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch in Bezug auf Langzeitstabilität problematisch sein kann. Im Falle des Neuseeländers bedingt die vergleichsweise recht hohe Wärmentwicklung allerdings ein anderes Problem. Schon in der Bedienungsanleitung weist der Hersteller darauf hin, dass der Preamp tunlichst nicht in der Nähe von Geräten mit nicht abgeschirmtem Ausgangs-Übertragern oder solchen mit Schaltnetzteilen betrieben werden sollte. Anderenfalls kommt es zu Einstreuungen, die  – selbstverständlich – den Klang negativ beeinflussen. Andere, insoweit problematische Geräte sollten daher, wenn diese gemeinsam mit dem QSP-20 ins Rack eingebaut sind, bestenfalls nicht in Betrieb sein. Unser erstes Testgerät hatte messbare Schwierigkeiten mit der starken Wärmeentwicklung, denn nach einer Stunde Dauerbetrieb wurde der Preamp nicht nur sehr heiß, gleichzeitig verschlechterten sich die Werte für Geräusch- und Fremdspannungsabstand von sehr guten 83,5 beziehungsweise 81,7 Dezibel auf zumindest für einen Vorverstärker dieser Preisklasse inakzeptable 64,5 und 61,3 Dezibel. Wirklich schlecht war der Instrumenteneingang, der es gerade mal auf 49,2 beziehungsweise 33,8 Dezibel brachte. Gleichzeitig stieg der Gesamtklirrfaktor für die Instrumenteneingänge auf 2,3 Prozent an.  Bei unserem Testkandidaten sind diese Werte mit 75,9 beziehungsweise 72,0 Dezibel (siehe hierzu den Steckbrief auf Seite 56) im aufgeheizten Zustand besser, ohne allerdings voll zu überzeugen. Tim Farrant versicherte aber bei unserem Telefonat, dass er in puncto Wärme-Abfuhr nachlegen wird, denn er sehe selbstverständlich ein, dass hier Verbesserungsbedarf sei. Wir werden, sobald Buzz Audio ein verbessertes Gerät anbieten kann, einen kurzen Nachfolge-Test bringen.   Aber zurück zum aktuellen Prüfling: Im Unterschied zum MA2.2, der aus „klangphilosophischen“ Gründen in der Standard-Ausführung auf symmetrische  Ausgänge verzichtet, was wegen der erhöhten Anfälligkeit für Einstreuungen von Störgeräuschen bei langen Kabelstrecken problematisch ist, sind die vier Line-Ausgänge des QSP-20 – für jeden Monokanal einer –  symmetriert.  Beim Vorzeige-Preamp von Buzz Audio gibt es allerdings – neben anderen – die Option, den MA2.2 mit trafo-symmetrierten Ausgängen zu bestellen. 

Dabei kommt wie auch bei unserem Testkandidaten ein hochwertiger High Level-Ausgangsübertrager des schwedischen Trafo-Spezialisten Lundahl zum Einsatz.  Dafür sind die Eingänge übertragerfrei, was schon ein Markenzeichen für die Geräte aus dem Hause Buzz Audio darstellt. Die Eingangs-Signale der angeschlossenen Mikrofone  gelangen also auf direktem Weg zu den aus eigener Entwicklung stammenden BE41 Class A-Operationsverstärkern. Nach Auffassung des Chefentwicklers könne das Mikrofon mit diesem Schaltungs-Design besser „atmen“, anders ausgedrückt: Die vier Mono-Verstärkerblöcke des QSP-20 stellen lediglich eine Verlängerung des Mikrofons dar. Das überrascht ein wenig, denn wie wir eingangs erwähnt haben, soll und darf der Vier-Kanaler beziehungsweise seine Verstärker-Module durchaus klingen.  Allerdings verfügt auch der QSP-20 über die vom MA2.2 bekannten Umschalter für die Eingangs- oder Nenn-Abschluss-Impedanz, der dem Anwender die Wahl zwischen „LO-Z“ (1,2 Kiloohm) und der Standardeinstellung „HI-Z“ (drei Kiloohm) lässt, was sich durchaus klanglich auswirken kann. Diese Umschalter haben nichts mit den HiZ-Instrumenten-Eingängen, die zum Anschluss von E-Gitarren und Bässen mit passiven Tonabnehmern mega-ohmig ausgeführt sind und von den Umschaltern nicht beeinflusst werden.  Der QSP-20 ist vergleichsweise spartanisch ausgestattet: Die Drehregler zur Einstellung der Eingangsempfindlichkeit sind angenehm griffig und bieten über einen Einstellbereich von 22 bis 70 Dezibel 41 fein gerastete Positionen, die das Einpegeln grundsätzlich zu einer leichten Übung machen. Allerdings verzichtet der Hersteller auf eine Pegelanzeige, mal abgesehen von einer einsamen LED pro Kanal, die Auskunft über den aktuellen Ausgangspegel gibt. Dabei glimmt die LED jedoch nur auf, wenn der Ausgangspegel +22 dBu beträgt. Es handelt sich mithin um eine Übersteuerungs-Warnung oder „Peak“-Anzeige. Diese sollte, wenn der QSP-20 als DAW-Frontend Verwendung findet, trotz eines verbleibenden Headrooms von 6 Dezibel tunlichst nie leuchten, denn die meisten Audio-Interfaces verkraften solche Pegel nicht mehr. Im Verbund mit einer DAW-Anwendung ist das Fehlen einer Aussteuerungsanzeige selbstverständlich kein echtes Manko, denn die Pegelkontrolle erfolgt in der Praxis ohnehin über die anwendungs-eigene Anzeige.  Dank einer gemessenen Eingangsempfindlichkeit von -65,8 dBu aller vier  Mikrofon-Kanäle ist der Buzz Audio bestens gerüstet, auch leise dynamische oder passive Bändchen-Mikrofone praxisgerecht zu verstärken. Ein Lob verdienen auch die präzisen Vordämpfungsschalter, die mit exakten 19,8 Dezibel dämpfen, was unterm Strich der Herstellerangabe von -20 Dezibel entspricht. Damit lässt sich sehr gut arbeiten, denn somit lässt sich ein Übersteuern der Eingänge bei sehr lauten Signalen oder hochempfindlichen Mikrofonen wie beispielsweise dem Josephson C617, das es immerhin auf 51 mV/Pa bringt (siehe Test in Ausgabe 3/2009) vermeiden. Gut gefallen uns auch die  speziellen Kippschalter zur Aktivierung der Phantomspannung: Die sind nämlich mit einer Sicherung ausgestattet und können damit praktisch  nicht unbeabsichtigt verstellt werden. Um die Speisespannung zu aktivieren, ist der Kippschalter nämlich zunächst herauszuziehen und rastet dann erst mit sattem Klacken ein. Gerade alte Bändchenmikrofone, die durchaus sensibel und mit einem Defekt auf eine ungewollt anliegende Phantomspannung reagieren können, sind damit in gewissen Grenzen geschützt.   Wenn wir schon bei den Messwerten sind: Die echte Schwachstelle des QSP-20 ist der Instrumenteneingang. Das auf Seite 55 abgedruckte FFT-Spektrum lässt erkennen, dass es bei den Instrumenten-Eingängen zu erheblichen Brummeinstreuungen kommt. Der Noisefloor steigt bei etwa 100 Hertz auf -60 Dezibel an, was zumindest bei E-Gitarren und E-Bässen mit aktiver, also brummfreier Elektronik hörbar ist. Bei passiven Tonabnehmern wie den ohnehin immer brummenden Einspulern fällt das weitaus weniger ins Gewicht: Da überwiegt der Schmutz, den das Instrument beziehungsweise die Pickups selbst liefern. Grundsätzlich ließe sich damit leben, allerdings erwartet der Anwender zumindest bei der DI-Aufnahme einen möglichst sauberen Klang. Der Grund für diese störenden Einstreuungen: Die vier HiZ-Eingänge sind zu nahe am Netztrafo, insoweit gibt es in diesem Punkt auf jeden Fall Verbesserungsbedarf.

Dabei sind die Instrumenten-Eingänge vom Grundgedanken her gut, denn die auf dem Messdiagramm zu sehenden harmonischen Oberwellen sorgen für einen angenehmen, alles andere als aseptischen Klang. Auch wenn es sehr schwierig ist, beim Hören einer Aufnahme die Brumm-Einstreuungen gewissermaßen im Kopf wegzusubtrahieren, liefert eine Aufnahme mit einer Fender Stratocaster doch eine Anmutung dessen, was Buzz Audio vom Grund-Klangdesign beabsichtigte. Sie können unsere E-Gitarren-Aufnahme selbst hören, denn diese findet sich sowohl in der Originalauflösung mit 24 Bit/96 Kilohertz, als auch in CD-Auflösung und im MP3-Format  in der Soundbank unserer Website www.professional-audio-magazin.de zum freien Download.  Das gilt auch für die rein akustischen Gitarrenaufnahmen, die wir als Klangbeispiele zu diesem Test mitliefern. Kurz zum Setup für die Vergleichs-/Beispiel-Aufnahmen: Alle sind unter Logic 9 aufgenommen, als Hostrechner fungiert ein aktueller Mac Pro mit 12-Core-Prozessor, als Audio-Interface dient wie immer unser Referenz-Wandler, der Lynx Aurora 8. Selbstverständlich bedarf es auch am Anfang der Signalkette Mikrofone mit Referenzqualität. Für diesen Test verwenden wir ein Stereo-Paar des hervorragenden, weil weitestgehend neutralen und praktisch rauschfreien M930 von Microtech Gefell. Für alle, die es ganz genau wissen möchten: Die Mikrofone sind nach dem ORTF-Verfahren angeordnet, wir haben zur besseren Vergleichbarkeit der Einzelaufnahmen dafür Sorge getragen, dass sowohl die Mikrofon- als auch die Sitzposition des Gitarristen in etwa gleich blieb. Die Vergleichstakes selbst haben wir, unserem Standard entsprechend, mit dem Lake People Mic-Amp F355 erstellt.  Wer nach der durchaus angebrachten Kritik am QSP-20 vielleicht befürchtet hat, dass der Neuseeländer keinen Stich gegen unseren Referenz-Preamp macht, darf sich positiv überraschen lassen. Der Buzz Audio ist klanglich gar nicht so weit weg vom Lake People, da sprechen beispielsweise Preamps von Chandler Limited (siehe den Test des Germanium in Ausgabe 3/2007) eine weitaus persönlichere Klangsprache. Die Darstellung der Transienten ist durchaus auf dem hohen Niveau des Lake People, was vermutlich einer hohen Anstiegsgeschwindigkeit (Slew Rate) geschuldet ist und sehr gut zu den beiden Gefells passt, die zu den „schnellsten“ Großmembranen gehören.  Bei näherem Hineinhören in die Aufnahmen, fällt aber doch auf, dass der QSP-20 seinen eigenen Klang hat, der – positiv ausgedrückt – fülliger und satter als der Lake People erscheint. Das liegt zunächst an einer leichten Bassbetonung, wobei sich auch der im Vergleich zum Referenz-Preamp der höhere Klirr bei den tiefen Frequenzen, bemerkbar macht – wenn auch subtil. Rein vorsorglich sei darauf hingewiesen, dass das nichts mit dem Nahheitseffekt der beiden Druckgradienten zu tu hat: Zum einen ist der beim M930 ohnehin kaum ausgeprägt, zum anderen sind die Mikrofone mit einem Abstand von rund 30 Zentimetern weit genug vom Instrument entfernt. Hinzu kommt, dass der Lake People im Hochmitten- und Höhenbereich klarer klingt, was der Vergleichsaufnahme eine bessere Räumlichkeit beschert. Flach klingen die Buzz Audio-Aufnahmen jedoch nicht, es handelt sich vielmehr um Nuancen. Anders ausgedrückt: Im Vergleich zum ultraneutralen Lake People, der zur Kategorie „Draht mit Verstärkung“ gehört, hat der QSP-20 in klanglicher Hinsicht seinen eigenen Fingerabdruck, der sicherlich allen Tonschaffenden gefällt, denen ultraneutrale Preamps zu langweilig sind. Speziell für diese Klientel ist auch der Hi-Z-/LO-Z-Schalter interessant: Steht der auf LO-Z klingen die Aufnahmen noch einen Tick fülliger, wobei auch die Höhen ein Quäntchen zurückgenommen sind. Im Ergebnis ergibt sich ein angenehmer, tendenziell warmer Klang, der gut ins Ohr geht und lediglich unter Klarklang-Puristen keine Anhänger finden wird.        Ein Wort noch zum Eigenrauschen: In der Kombination mit vergleichsweise lauten Mikrofonen wie dem M930, das eine Empfindlichkeit von immerhin 21 mV/PA hat und wegen der hohen Eingangsempfindlichkeit des Buzz Audio, ist bei einem praxisgerechten Arbeitspegel kein Rauschen zu hören. Zugegeben, mit einem passiven Bändchenmikrofon wie dem MXL R144 kann es, zumindest bei Aufnahmen eines leisen Instruments wie der Konzert-Gitarre und sehr hoher Aussteuerung schon ein wenig rauschen. Da ist der Lake People auf den letzten Zentimetern des Gain-Reglers sauberer, der QSP-20 hält sich dennoch wacker und vielleicht kann Tim Farrel in puncto Geräusch- und Fremdspannungs-Abstand bei der überarbeiteten Version seines Vier-Kanalers noch nachlegen. 

Fazit 

Der Buzz Audio QSP-20 ist insgesamt ein guter Mikrofon-Vorverstärker, der seinen eigenen klanglichen Fingerabdruck hat und einen tendenziell satt-fülligen Sound anzubieten hat, der durchaus angenehm ins Ohr geht. Verbesserungsbedarf gibt es bei der Wärmeableitung und  die Instrumenten-Eingänge sollte der Hersteller – Stichwort Brummeinstreuungen unbedingt überarbeiten. Dann könnte dieser Oberklasse-Preamp durchaus in die Spitzenklasse aufsteigen – das Potenzial dafür hat der QSP jedenfalls.                           

Erschienen in Ausgabe 12/2010

Preisklasse: Oberklasse
Preis: 2606 €
Bewertung: gut – sehr gut
Preis/Leistung: befriedigend

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