Charmante Steinzeit-Sampler

Dass das Sampling nicht erst seit Beginn der 1980er Jahre existiert, demonstrieren die beiden UVI Sample Librarys Mello und IRCAM Prepared Piano auf beeindruckende Art und Weise. Dabei entführen uns die Klangsammlungen auf eine wundersame, nostalgische Reise voller klanglicher Überraschungen.  

Von Georg Berger

Die Gerätegattung Sampler zählt heutzutage zu den Selbstverständlichkeiten bei der Produktion von Musik. Doch im Grunde genommen ist das ein alter Hut, wenn man rund 50 Jahre zurückblickt. Denn bereits seit den 1960er Jahren feiert der analoge Vorläufer der heutigen Sampler Erfolge und beeindruckte seinerzeit die Musiker mit seinen klanglichen Möglichkeiten. Die Rede ist vom Mellotron, einer sozusagen per Klaviatur spielbaren, polyphonen Tonband-Maschine. Das Flöten-Intro des Beatles-Songs „Strawberry Fields“ steht dabei als  bekannteste Visitenkarte für den markanten Sound des Mellotron.
Doch es geht noch weiter zurück. Konzentrieren wir uns einmal auf den Haupt-Wesenszug des Samplers, dass beim Drücken einer Taste alles andere zu hören ist, nur nicht wie erwartet ein Klavier-, Synthesizer- oder E-Piano-Klang und gehen wir jetzt rund 70 Jahre zurück in die Geschichte, finden wir die akustisch-mechanische Variante des Samplers in Form des sogenannten „Prepared Pianos“, das seinerzeit in Vollendung vom amerikanischen Komponisten John Cage ersonnen wurde (siehe Kasten auf Seite 38). Zwischen die Klavier-Saiten eines Flügels werden dabei Schrauben, Holzstücke, Papier, Münzen, ja sogar Radiergummis gesteckt, die den Klavierklang auf eigentümliche Weise verfremden und in gleicher Weise die Klang-Palette des Instruments erheblich erweitert und sogar umwidmet. Beiden Vorvätern des modernen Digital-Samplings hat das französische Soundware-Unternehmen UVI mit der Mello- und IRCAM Prepared Piano-Library die Ehre erwiesen und beide Klassiker auf die virtuelle Ebene portiert. Das IRCAM Prepared Piano ist dabei unseres Wissens nach die bislang erste und einzige Library, die dieses klanglich eigentümlich erweiterte Instrument abbildet. Das hat folglich auch seinen Preis, der mit rund 350 Euro im höheren Preis-Segment angesiedelt ist. Ob der Preis gerechtfertigt ist, wird der Test noch zeigen. Bei der Mello-Library sind die Verhältnisse anders gelagert, denn virtuelle Umsetzungen des Mellotrons gibt es mittlerweile einige. Zu nennen wäre etwa die Sampletron-Library von IK Multimedia (Test in Heft 7/2008) oder das M-Tron-Pro-Instrument von Gforce, denen sich Mello gegenüber behaupten muss.

Erste unschlagbare Argumente für den Kauf der rund 80 Euro kostenden Library liefert der Hersteller bereits selbst, denn der Hersteller hat den Download der Library bis November 2013 kostenfrei gestellt, wobei im Gegenzug um eine Spende für die Überlebenden der Fukushima-Katastrophe gebeten wird (siehe Newsteil im letzten Heft). Abseits dieser ehrenhaften und kundenfreundlichen Aktion hat aber auch die Mello-Library erst noch zu zeigen, was sie kann. Beide Librarys lassen sich wahlweise über den MachFive 3 Sampler von MOTU oder über die kostenlose UVI Workstation Player-Software einbinden und spielen. Beide Librarys zeigen nach Laden eines Presets im GUI eine individuell aufbereitete Bedienoberfläche, die mit dezidierten Parametern zum Eingriff in den Sound einlädt. Dabei warten unsere beiden Testkandidaten mit Features auf, die in den Originalen so nicht vorhanden sind. Aber der Reihe nach. Schauen wir uns als erstes Mello etwas näher an. 
Die rund zwei Gigabyte große Library verfügt über lediglich zwölf Presets, was zunächst recht eingeschränkt wirkt und Mello im Vergleich zu Sampletron schier winzig aussehen lässt. Doch anders als die italienische Mellotron-Variante, konzentriert sich Mello ausschließlich auf das legendäre Modell M400. Das GUI zeigt das Innenleben  des M400 mit aufgeklapptem Deckel inklusive hübsch animierter Motor-Walze am rechten Rand. Links findet sich die Parameter-Sektion zum Feinjustieren des geladenen Sounds. Die originalen Bedienelemente des Mellotron in Form des Lautstärke-, Tone- (Höhenblende) und Tune-Knopfs zum Einstellen der (virtuellen) Bandlaufgeschwindigkeit und somit Tonhöhe fehlen dabei ebensowenig wie der Drei-Positions-Drehschalter. Genau wie im Original, das pro Band drei Spuren mit unterschiedlichem Inhalt führte, lassen sich auch im virtuellen Mellotron darüber drei Soundvarianten pro Preset rasch aufrufen. Insgesamt wächst damit die Zahl an verfügbaren Instrumenten auf 28 an. Mehrere  Chöre, Holz- und Blechbläser, sowohl solo als auch im Ensemble hörbar, Gitarren, Vibraphon, Celesta, ein Klavier und selbstverständlich auch Solo- und Ensemble-Streicher sind im Lieferumfang enthalten. Schade ist, dass sich keine Zwischenstufen im Positions-Schalter aufrufen lassen, die einen Misch-Sound aus den benachbarten Spuren liefert. Zwar lässt sich dies durch Laden einer weiteren Instanz in der UVI Workstation realisieren, was aber vergleichsweise aufwändig ist.

Doch zurück zu den weiteren Einstellmöglichkeiten, die es so im Original nie gegeben hat. So verfügt das virtuelle Mellotron über einen Dreiband-Equalizer, ein Delay- und Reverb-Effekt lässt sich hinzumischen und via Drehregler lässt sich auch das mechanische Klicken beim Anschlagen der Tasten sowie das rasselnde und raschelnde Geräusch beim Zurückspulen des Bands in der Lautstärke regulieren. Ein Druck auf den roten AF/FX-Button ruft ein Set mit weiteren Parametern auf. Dort steht ein einstellbares Filter mit drei wählbaren Charakteristiken sowie eine einstellbare Lautstärke- und Filter-Hüllkurve zur Verfügung. Das kleine Metallkästchen rechts oben im GUI offeriert weitere Features: Der Extended-Button schaltet das Mapping des originalen Mellotron-Oktavbereich an und ab. Wer mag, kann die Mellotron-Sounds also auch weit über den normalen Tonraum hinaus spielen, was zu den üblichen klanglichen Transponierungs-Effekten führt. Weiter gehts mit dem Stereo-Schalter, der das Signal wahlweise in mono, alternierend links und rechts oder zweistimming unisono auf beiden Kanälen ausgibt. Der Width-Regler soll dabei in den Stereo-Modi Einfluss auf die Basisbreite nehmen. Im Test ist er jedoch wirkungslos. Der Detune-Parameter hingegen verstimmt im Unisono-Modus beide Stimmen gegeneinander. Insgesamt erhält der Anwender damit eine Vielzahl an zusätzlichen Optionen zum kreativen Ausformen des Klangs. 
Im Hörtest werden wir sogleich auch vom eigentümlichen klanglichen Charme der Mello-Library eingefangen. Allerdings hat UVI auch das typische Merkmal des Mellotron übernommen, das nicht auf ungeteilte Freude treffen wird. Hier wie dort kann jeder Ton für lediglich acht Sekunden erklingen. Danach reißt der Ton ab und es muss wieder neu angesetzt werden. Uns fällt das zu sehr retro aus und wir hätten uns eine aktivierbare Loop-Funktion gewünscht, mit der sich die Sounds beliebig lang spielen lassen. Doch damit ist Mello übrigens in guter Gesellschaft. Klanglich gibt es überhaupt nichts zu meckern. Die sattsam bekannten Instrumente, allen voran die Strawberry-Fields-Flöte, die Nights-in-white-Satin-Streicher sowie die betörenden Chorsounds sind alle mit an Bord und versprühen ihren klanglichen Reiz, geprägt von einem eigentümlich in den Höhen und Bässen beschnittenen Frequenzgang und eigenartig betontem Mittenbereich. Hinzu kommen erwartungsgemäß die typischen Gleichlauf-Schwankungen, die den Sounds einen leiernden, bisweilen jämmerlichen  Charakter verleihen. Teils sind auch Register- und Klangwechsel beim Spielen auf der Tastatur hörbar. Doch so muss es sein, dafür ist das Mellotron berühmt, berüchtigt und wird gerade auch deswegen geschätzt. Auffällig: Die Mello-Presets warten mit einem durchweg voluminösen, wohlig-angenehmen Grundsound auf, der sich schmeichelnd in die Gehörgänge schleicht. Im Vergleich dazu klingen die Sounds von IK Multimedias Sampletron eher schlank und filigran. Da hilft auch nicht das Drehen am Tone-Regler, der übrigens in der Mello-Library ebenfalls ungleich kraftvoller ans Werk geht als im Sampletron. Sehr schön: Mit seiner Hilfe bekommen wir das teils ohrenfällige Bandrauschen souverän gebändigt ohne dabei den Klang als solchen über Gebühr zu verfälschen. Sicherlich, in Sachen Repertoire kann Mello nicht mit dem ebenfalls zurzeit rund 80 Euro kostenden Sampletron mithalten. Doch sämtliche wichtigen und typischen Mellotron-Sounds sind in Mello an Bord, die mit einer ganz eigenen klanglichen Grundnote punkten können und überaus weich, mit einer lyrischen Note daherkommen und sich subtil in Arrangements einfügen. Wem die Sampletron-Sounds bei aller Fülle zu harsch klingen sollten, dem sei Mello wärmstens empfohlen.

Ganz anders aufgestellt ist hingegen die IRCAM Prepared Piano Library, in der dem Schönklang des Klaviers zu Gunsten fremdartiger Spektren mit teils beabsichtigt unharmonischen Anteilen abgeschworen wird. Die rund 20 Gigabyte starke Library wurde, die Bezeichnung verrät es schon, in Zusammenarbeit mit dem in Paris ansässigen und weltweit renommierten Klangforschungs-Labor IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) produziert. Als Basis diente ein C7 Grand Flügel des Herstellers Yamaha, der sowohl mit DPA-Mikrofonen im Resonanzkörper, als auch mit Schoeps-Schallwandlern auf Höhe der Tastatur-Mechanik abgenommen wurde. 17 Presets finden sich im Lieferumfang, die selbstverständlich einmal den unpräparierten Klang des Yamaha-Flügels enthalten, als auch Varianten, in denen ausschließlich die DPA- oder die Schoeps-Mikrofone zum Einsatz kommen. Zusätzlich finden sich Presets, bei denen der Flügel mit lediglich einem Gegenstand, etwa nur einem Radiergummi oder nur Schrauben als Präparierung aufwartet. Das spart Ressourcen. Denn wer aus dem Vollen schöpfen und sämtliche Optionen nutzen will, muss das All-Preset laden, das per se rund 1,5 Gigabyte an Daten in den Arbeitsspeicher schaufelt. Das GUI besitzt drei aufrufbare Unter-Menüs. Den zentralen Dialog markiert die Edit-Seite. Sie zeigt einen schematischen Ausschnitt aus dem Inneren des Klaviers, insbesondere des Saiten-Rahmens. Zwölf Spalten – pro Halbton eine – versammeln sich dort, wobei je nach Oktavlage eine, zwei oder drei Saiten darin zu sehen sind. Die aktuell im Dialog dargestellte Oktavlage wird übrigens auf der virtuellen Klaviatur am Fuß des GUI gelb hinterlegt. Per Pfeil-Buttons kann dabei die Oktavlage geändert werden, die anschließend individuell mit Präparierungen versehen werden kann. Pro Spalte laden zwei Ausklapp-Menüs dazu ein, die Taste/den Ton entsprechend zu präparieren und zu verfremden. Somit lassen sich zwei Sound-Layer pro Note einsetzen, die überdies per Drehregler in der Tonhöhe und Lautstärke regulierbar sind. Musikalischer Hintergrund für diese Lösung: Präparierungen können in den höheren Lagen wahlweise zwischen erster und zweiter oder zweiter und dritte Saite erfolgen. Beim Drücken des Una Corda-Pedals wird der Anschlagshammer ein wenig zur Seite versetzt, so dass lediglich die ersten beiden oder nur die erste Saite angeschlagen wird, was je nach Präparierung zu unterschiedlichen klanglichen Ergebnissen führt. Mit Hilfe dieser beiden Layer lässt sich dieser Trick damit realisieren. Insgesamt 13 verschiedene Manipulations-Gegenstände/Methoden sind wählbar, die ihrerseits wieder auf unterschiedliche Art zum Klingen gebracht werden, was ebenfalls wählbar ist. Die Sustain-Variante ist dabei keine Präparierung als solche. Sie lässt den Klavierklang in Reinform erklingen. 
Daneben finden sich erwartungsgemäß Schrauben, Schrauben, die per Muttern zwischen die Saiten locker fixiert sind, Holzkeile in Form von Wäscheklammern, Radiergummis, Münzen, Papier und Aluminium-Folie. Der Clou: Zusätzlich finden sich weitere Präparierungen, die seinerzeit von John Cage nicht vorgesehen waren und das Klang-Repertoire enorm erweitern. Dazu zählen Dämpfungen, Flageoletts, das Kratzen an den Wicklungen der tiefen Saiten, per Bogen gestrichene Saiten, Präparierungen bei denen ein Bottle-Neck oder ein iPhone auf die Saiten gelegt wurde und schließlich kam auch noch ein E-Bow zum Einsatz, der ansonsten nur bei E-Gitarristen anzutreffen ist. Die so präparierten virtuellen Saiten können dabei auf bis zu fünf Arten zum Klingen gebracht werden: Ganz herkömmlich durch Tastenanschlag, mit Hilfe eines Drumsticks, eines Filzschlegels, eines Plektrums oder eines Drumsticks, der federnd mehrfach auf die Saiten trifft. Auch das geht weit über den einst von John Cage gesteckten Rahmen hinaus. Wer angesichts dieser Möglichkeiten jetzt mit Grausen daran denkt, viel Zeit dafür zu investieren, um Taste für Taste virtuell zu präparieren, kann halbwegs beruhigt werden: Drei Ausklapplisten im Kopf des GUI erlauben das rasche Laden zumindest eines Gegenstands separat in jeden Layer oder auf einen Schlag in beide Layer. Sehr schön: Das Wahl-Menü für beide Layer besitzt eine Reihe vorgefertigter Presets mit individuellen Präparierungen, darunter auch fünf Sets nach Vorgaben und Kompositionen von John Cage. Nicht schön: Presets zu Cages Zentralwerk für Prepared Piano, dem „Sonatas & Interludes“ Werk-Zyklus, fehlen völlig, was schade ist, denn dort wird der Sound des Prepared Piano in Reinform demonstriert. Genial sind wiederum die eher unscheinbar wirkenden Würfel-Icons, hinter denen sich eine aktivierbare Zufalls-Funktion verbirgt und aufs gerade Wohl hinaus separat pro Layer oder gemeinsam Präparierungen vornimmt. Alleine damit eröffnet sich im Test ein Klang-Kosmos, der stets aufs Neue überrascht, gerade wenn immer wieder ein und dasselbe Piano-Stück per MIDI abgespielt wird. Doch das ist noch längst nicht alles in Sachen Ausstattung und Features. So lässt sich auf der Effects-Seite ein Delay- und Reverb-Effekt einstellen und die Settings-Seite offeriert schließlich eine Reihe von Funktionen, mit denen sich die Ansprache der Presets beim Spielen feintunen lassen. So kann für einen Teil der Präparierungen eine Lautstärke-Hüllkurve eingestellt werden, die Lautstärke beider Mikrofone lässt sich austarieren, MIDI-Controller-Nummern sind individuell für das Sustain- und Una-Corda-Pedal einstellbar und es fehlen auch nicht die üblichen Verdächtigen, wie ein Tune-Parameter zum Einstellen der Gesamtstimmung sowie separate Regler zum Einstellen der Ansprache der Anschlagsdynamik und dem Nachresonieren der Saiten.

Im Hörtest werden wir schließlich nicht enttäuscht von den sich bietenden Klang-Spektren. In seiner Originalgestalt, also ohne Präparierungen, besticht der Klang des C7-Flügels durch einen eher nüchternen Grundsound mit betontem Attack, der in allen Registern transparent erklingt. Damit lässt er sich universell in jeder Art von Pop- und Rockmusik bestens einsetzen. Für Schubert- oder Schumann-Sonaten eignet er sich hingegen weniger, wie wir finden. Doch gerade dieser Grundsound liefert den Nährboden für die anschließenden Präparierungen, die stets glasklar und detailliert durchhörbar sind. Erwartungsgemäß sind mit einem Mal seltsam schnarrende und rasselnde Sounds zu hören, Klavierklänge, die mit unharmonischen Obertönen überlaut durchsetzt sind, ein anderes Mal sind perkussive Klänge in vielen Schattierungen hörbar, die vom Klavierklang als solchem gar nichts mehr übrig lassen und recht schnell eher an Woodblocks erinnern, an teils verstimmte Banjos oder Zithern oder an andere Instrumentenfremde Geräusche, etwa wenn an einem Vogelkäfig aus Metall gerüttelt wird. Diese Klangspektren werden durch die verschiedenen Möglichkeiten zum Anregen/Anschlagen der Saiten dabei zusätzlich variiert und präsentieren die Grundsounds in klanglichen Abstufungen von dumpf bis spitz. Wer schon einmal ein Preparded Piano live gehört hat, wird in jedem Fall viele bekannte Klänge direkt wieder erkennen. Doch wie erwähnt, geht das IRCAM Prepared Piano noch ein paar Schritte weiter. Gerade die Sounds, die mit Bogen und E-Bow erzeugt werden, sind eine akustische Show und verwandeln ein akustisches Instrument wie von Geisterhand in einen eigentümlich klingenden Synthesizer. Insgesamt haben wir solche Klangfarben im Bereich der Pop-, Rock- und Dancefloor-Musik bislang noch nicht gehört, weshalb sie als besondere i-Tüpfelchen in jeder Produktion einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen dürften. Sicherlich, ein ganz und gar perfektes Produkt ist die Library nicht. So gibt es keine Möglichkeit, auf virtuellem Weg die Präparierung kontinuierlich über die Klaviersaite zu bewegen und zu positionieren. Doch das müsste durch eine riesige zusätzliche Datenmenge teuer erkauft werden. Den Spaß beim Spielen der IRCAM Preparded Piano Library hat dies jedenfalls inkeiner Weise geschmälert. Glückwunsch daher für die gelungene Umsetzung eines markant klingenden Klavier-Klassikers mit absolutem Exoten-Status.

Fazit

UVI huldigt mit der Mello- und IRCAM Prepared Piano-Library den Vorvätern des digitalen Samplings und rückt fast schon vergessen geglaubte und nur selten zu hörende Klänge in den Fokus, die mit Charakter, Charme und sympathischer Eigenwilligkeit künftig jedes Arrangement mit dem gewissen Etwas ausstattet, bei dem man nicht weghören kann.

Erschienen in Ausgabe 11/2013

Preisklasse: Spitzenklasse
Preis: 349 €
Bewertung: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut

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