Touch me!

Korg schickt mit dem Sound on Sound einen viel versprechenden Handheldrecorder ins Rennen. Der kompakte Soundkeil mit Touchscreen-Funktion bleibt dabei preislich unter 300 Euro, ist in Wahrheit ein komplettes Produktionsstudio und hat es auch sonst faustdick hinter den Ohren.  

Von Michael Nötges 

Im hart umkämpften Markt der Handheldrecorder und mobilen Taschenzwerge, müssen sich die Hersteller für ihre Neuheiten stets etwas Neues einfallen lassen, um sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten. Denn ein weiteres Me-too-Produkt verspricht keine großen Erfolgschancen. Profilschärfe und Einzigartigkeit werden immer entscheidender und ein unverwechselbares Kennzeichen kann im zunehmend unübersichtlich werdenden Markt sicher nicht schaden. Das haben sich die Entscheider des japanischen Herstellers Korg wohl auch gedacht und dem Sound on Sound mit einem bei Handheldrecorder bisher einzigartigen Touchscreen-Bereich sowie umfangreichen Effekten, Verstärker-Simulationen und sogar mit einem Drum-Computer ausgestattet. Aber das ist bei weitem nicht alles, was der Newcomer für knapp 300 Euro zu bieten hat.

Der handtellergroße Sound on Sound ähnelt der Form nach einem Holzkeil, den man gemeinhin zum Fixieren von Türen verwendet. Dabei wiegt der Fäustling aber gerade einmal 140 Gramm. Komplett in schwarz gehalten, umsäumt ein schicker Lochblechrahmen Display und Bedienpanel. Hinter diesem Gitter verbergen sich sowohl die Kapseln des Elektret-Kondensatormikrofons als auch der interne 0,8-Watt-Lautsprecher (flache Seite), außerdem insgesamt sechs rot leuchtende Status LEDs: Je eine dient der Übersteuerungsanzeige für den rechten und linken Kanal, vier weitere signalisieren den Betrieb unterschiedlicher Modi (FX, A/B Loop, Undo/Redo, Rhythm). Insgesamt macht der ergonomisch geformte Sound on Sound einen ordentlich verarbeiteten Eindruck.   Alle Bedienelemente befinden sich für den schnellen Zugriff auf der Oberseite. Die fingerspitzengroßen Buttons sind trotz ihrer Größe und wegen ihres guten Druckpunkts sicher zu bedienen, wirken aber insgesamt etwas fummelig. Gleiches gilt für die silberne Navigationswippe, die zwar ohne zu murren ihren Job macht, jedoch etwas zierlich geraten sind. Zur besseren Unterscheidung ist der Record-Button praxisgerecht rot gekennzeichnet, zusätzlich etwas größer als die übrigen Taster und praktischer Weise leicht in das Gehäuse eingelassen, um versehendliches Betätigen zu vermeiden. Beim zweifarbigen Display gehen Kontrast und Helligkeit völlig in Ordnung. Sowohl in dunklen Umgebungen als auch bei moderater Sonneneinstrahlung sind die Anzeigen grundsätzlich gut zu erkennen. Aufgrund der geringen Auflösung fällt aber das Entziffern der Zeitangaben, Track-Nummern oder Menüpunkte manchmal etwas schwer. Dafür bietet das rund 35 mal 30 Millimeter große Display aber eine spektakuläre Besonderheit: den Touchscreen-Bereich. Gemeint ist ein zentimeterbreiter Streifen am unteren Rand des Displays, der interaktiv auf Berührung reagiert. Durch Wischen über die Mattscheibe bewegt sich ein stilisierter Fader aus nebeneinander angeordneten Balken. Wichtige Parameter wie beispielsweise Ausgangslautstärke, Eingangspegel, Songposition oder Effekt-Einstellungen können auf diesem Weg sehr intuitiv und komfortabel justiert werden.

Alle Anschluss-Buchsen befinden sich an der rechten Flanke. Mikrofon- und Line-Eingang sowie der Kopfhörerausgang sind platzsparend als 3,5-mm-Klinkenbuchsen ausgeführt. Eine wirkliche Phantomspannung bietet der Sound on Sound allerdings nicht, dafür aber Plug-in-Power, die einige Elektret-Kondensatormikrofone benötigen. Neben eben solchen, kommen als externe Mikrofone also nur dynamische Schallwandler oder Kondensatormikrofone mit eigener Stromversorgung in Frage. Der Rekorder bietet aber auch noch einen Instrumenteneingang (6,35-mm-Klinke), um E-Gitarre oder E-Bass aufzunehmen. Korg setzt beim Sound on Sound auf Micro SD- (512 bis 2 Gigabyte) oder Micro SDHC-Karten (2-bis 16 Gigabyte). Der offen liegende und deshalb nicht gegen Staub geschützte Slot befindet sich, wie der Anschluss für ein 4,5-Volt-Netzteil, das allerdings extra erworben werden muss, an der linken Flanke des Recorders. Im Lieferumfang enthalten ist eine Micro SD-Karte mit einer Speicherkapazität von zwei Gigabyte, was für gute drei Stunden Aufnahmezeit reicht. Aufgenommen wird im unkomprimierten Wav-Format mit fixer Wortbreite und Samplingfrequenz (16 Bit und 44,1 Kilohertz). Andere Formate oder Einstellungen werden zum Recorden nicht unterstützt, so dass weder platzsparende MP3-Aufnahmen noch hochwertige 24-Bit-Recordings möglich sind. Beim Datei-Import zeigt sich der Sound on Sound etwas kulanter und lässt auch AIFF-Files sowie 24 Bit und Samplingfrequenzen von 44,1 bis 96 Kilohertz zu. Eine USB-Schnittstelle besitzt der Recorder nicht. Allerdings hilft der beiliegende SD-Card-Adapter für die winzige Micro-SD-Speicherkarte, denn zusammen mit jedem handelsüblichen Card Reader sind die Daten vom Sound on Sound auf Mac oder PC problemlos übertragbar. Das Fach für zwei AA-Batterien oder Akkus liegt auf der Rückseite des Rekorders. Zum Auswechseln der Energiespeicher empfiehlt es sich, einen spitzen Gegenstand parat zu haben, da mit bloßen Fingern die hartnäckigen Kontaktfedern kaum zu überwinden sind. Laut Hersteller reicht eine Batterieladung (Alkali) bei kontinuierlicher Aufnahme über das interne Mikrofon für rund zehn Stunden. Der Sound on Sound braucht etwa 15 Sekunden bis alle Aggregate hochgefahren sind, was den O-Ton-Jäger in stressigen Aufnahmesituationen mitunter auf einen harte Nervenprobe stellt. Einmal hochgefahren, ist der kleine Track Recorder aber direkt einsatzbereit. Es ist nicht einmal eine Eingangsauswahl – je nachdem, ob man mit dem internen, einem externen Mikrofon oder über den Instrumenteneingang aufnehmen will – zu treffen. Da ist der Sound on Sound sehr unkompliziert und folgt einer klaren Hierarchie: Instrument (E-Gitarre, E-Bass), Line, externes Mikrofon und internes Mikrofon. Sind alle Buchsen belegt, ist folglich der Instrumenteneingang aktiv. Ist eine Line-Quelle und ein externes Mikrofon angeschlossen, hat die Line-Quelle Vorrang. Im Input-Menü gibt es aber selbstverständlich noch ein paar Konfigurationsmöglichkeiten, die je nach Aufnahmesituation und individuellen Präferenzen sehr hilfreich sind: Wer bei Aufnahmen beispielsweise in puncto Aussteuerung auf Nummer sicher gehen will – ein Auto-Limiter ist sowieso immer aktiv – , bedient sich zusätzlich der Auto Gain Control. Manuelles Pegeln ist für Individualisten aber ebenfalls möglich. Die Plus- und Minustasten der Navigationswippe regeln dann die Eingangsverstärkung in präzisen Schritten. Die Aussteuerung kann zudem intuitiv mit dem virtuellen Fader im Touchscreen-Bereich vorgenommen werden – die Balkenschlange einfach mit dem Finger nach rechts oder links bugsieren. Es gibt außerdem einen Hochpassfilter, der mit einer Einsatzfrequenz von 180 Hertz vor Windgeräuschen, Körper- und Trittschall schützt. Die Tone-Einstellung bietet für das Eingangssignal einen Höhen- und Bass-Boost auf einer Skala von Null bis zehn. Außerdem bietet der Sound on Sound noch ein praktikables Noise-Gate, um Hintergrundgeräusche zu unterdrücken. Die Eingangsempfindlichkeit (siehe Tabelle) kann schließlich in drei Stufen (Low, Mid, High) angepasst werden, je nachdem ob es sich bei den Aufnahmen um ein Interview oder ein Rockkonzert handelt.  Die Aufnahmemöglichkeiten – schließlich hat der Recorder mit der Overdub-Funktion sowie der Rhythm- und FX-Sektion einige Trümpfe im Ärmel – erschließen sich am besten anhand eines praktischen Beispiels. Aber vorab noch kurz ein paar Worte zu den Messwerten: Die Eingangsempfindlichkeit des Mikrofoneingang geht mit -48,5 Dezibel mehr als in Ordnung. Um bei externen Mikrofonen auf der rauschfreien Seite zu sein, empfiehlt es sich aber  dennoch empfindliche Kondensatormikrofone mit geringem Eigenrauchen zu verwenden. Geräusch- und Fremdspannungsabstand liegen mit 76,2 und 75,5 Dezibel im satt grünen Bereich und können problemlos mit deutlich teureren Recordern wie dem Zoom H4n (Test, 5/2009: 74,8 und 72,8 Dezibel) oder dem DR-100 von Tascam (Test, 7/2009: 73,7 und 71,6 Dezibel) mithalten. Die THD+N-Werte könnten mit maximal 0,3 Prozent besser sein, sind aber für ein Gerät unter 300 Euro mehr als akzeptabel und absolut konkurrenzfähig. 

 

Soviel zur Theorie, kommen wir zur alles entscheidenden Praxis: Um einen Song zu skizzieren, bietet der Sound on Sound zunächst einen integrierten Drumcomputer, der 50 unterschiedliche Rhythmus-Patterns anbietet. Für eine straighte Rocknummer wählen wir zunächst einen Achtel-Rhythmus. Dafür halten wir den Rhythmus-Button auf der Oberfläche für zwei Sekunden gedrückt und skipppen die unterschiedlichen Drum-Patterns durch, bis wir das passende gefunden haben. Zu jedem Beat stehen praktischer Weise vier Variationen zur Verfügung, die sich in ihrer Komplexität (Anzahl Instrumente, Fills) unterscheiden. Jetzt passen wir das Tempo an: Tempo/Speed-Button drücken und entweder den Touchscreenfader oder die Navigationswippe bemühen. Die praxisnahe Tap-Funktion hilft beim Herausfinden des Tempos eines bereits bestehenden Songs, indem einfach im Takt auf den Tempo-Button geklopft wird. Das Display zeigt dann die getappten BPM an. Sehr hilfreich  – besonders, um genaue Loop-Punkte beim Ovedubben (A/B-Loop-Funktion) zu setzten – ist außerdem die Möglichkeit, die Zeitreferenz auf Takte, Schläge und Viertel (MBQ-Mode) anstatt Stunden, Minuten und Sekunden (HMS-Mode) einzustellen.. Um den ausgewählten Rhythmus aufzunehmen, muss zunächst die Rec-Funktion im Rhythm-Menü aktiviert sein. Steht diese auf „Off“, wird nur das jeweilige Eingangssignal aufgezeichnet, nicht aber der abgespielte Rhythmus. Der Kreativität sind bei der Gestaltung der Rhythmusparts keine Grenzen gesetzt. Wir wählen, passend zum Strophen-Beat, zwei weitere Rhythmus-Varianten und gestalten mit den Groove-Variationen einen Bridge- und einen Refrain-Part.  Jetzt markieren wir den Strophenpart im Time-Menü durch die genaue Definition der Start und End-Position. Dann aktivieren wir die Loop-Funktion durch Drücken des A/B-Buttons und starten die Wiedergabe. Der Strophen-Loop läuft absolut ruckelfrei und wir schließen einen E-Bass an. Ein beherzt langer Druck auf den FX-Button öffnet das Effekte-Menü. Wir wählen Preset 34 (CompEQ B), das einen satten und sehr amtlichen Bassound erzeugt. Um den Algorithmus bei der Aufnahme zu verwenden, muss im Positions-Menü „Input“ ausgewählt sein. Alternativ stehen übrigens auch noch vier weitere Modi zur Verfügung: Im Rec-Dry-Modus wird das Eingangssignal mit Effekt abgespielt, aber trocken aufgenommen. Der Play TRK-Modus hingegen versieht das abgespielte Signal mit Effekt und nimmt dieses dann auch beim Overdubben auf. Im Master-Modus liegt der Effekt auf der Stereosumme (Eingangs- und Wiedergabesignal) und der Rhythm-Modus bearbeitet nur das Rhythmussignal. Wir sind mit dem leicht komprimierten Bass-Sound sehr zufrieden und bannen ihn so,  wie er ist, auf die Micro SD-Card. Während der Loop läuft, testen wir ein paar Läufe und setzen den Recorder in Aufnahmebereitschaft (Rec-Button). Nachdem der Startpunkt der Schleife passiert wurde, schalten wir schließlich die Aufnahme durch einen erneuten Druck auf den Rec-Button scharf. Jetzt läuft der Loop noch bis zu Ende und erst bei der nächsten Runde wird aufgenommen. Ist die Aufnahmeschleife genau einmal durchlaufen, schaltet sich der Sound on Sound automatisch wieder in den Bereitschaftsmodus – grundsätzlich kinderleicht. Wir haben uns aber im Eifer des Gefechts verspielt. Kein Problem, da es den Undo/Redo-Button gibt, der in der Aufnahmekette einen Schritt zurück geht. Theoretisch sind unendlich viele Undos möglich. Allerdings muss der Recorder alle Schritte speichern und da ist irgendwann das limitierende Element der Speicherplatz.  Als nächstes schließen wir eine E-Gitarre an. Bevor wir ein paar Sounds für die Rhythmusgitarre antesten, probieren wir das integrierte Stimmgerät aus: Es bietet einen chromatischen Modus, sowie ein E-Gitarren- und E-Bass-Menü. Die Anzeige reagiert sehr schwerfällig und ungenau. Man bekommt zwar mit etwas Geduld ein sauber gestimmtes Instrument hin, aber nervenschonend ist dieser Tuner nicht. Umso erfreulicher, dass sich klanglich die FX-Presets hören lassen können. Die Sounds sind insgesamt überraschend gut und Verstärkeremulationen beispielsweise eines Vox AC30 setzen den Grundcharakter des Gitarren-Amps sehr gut um. Bei allen Effekten gibt es jeweils zwei einstellbare Parameter wie beispielsweise Treble, Dry:Wet, Time, Speed oder Depth, die je nach Preset variieren. Das ist nicht viel, reicht aber allemal, um grobe Anpassungen vorzunehmen. Mit der Vox AC30-Emulation wiederholen wir die Schleifen-Aufnahme, bis ein amtlicher Take im Kästchen ist. Etwas mehr Raum lässt sich erzeugen, indem wir noch eine cleane Zerlegung ergänzen und mit einem Tape-Echo verfeinern. Die Gesangsmelodie ist schließlich – Preset 37 (Hallverb) macht dafür einen sehr guten Eindruck –  schnell festgehalten: Wir ziehen den Stecker aus dem Instrumenteneingang – jetzt ist das interne Mikrofon scharf – und singen einfach direkt in den Recorder. Beim Monitoring über Kopfhörer passen wir zunächst noch die Balance zwischen Playback und Aufnahmesignal an, bis wir uns gut hören können. Um es noch komfortabler zu machen, stellen wir zusätzlich eine zweitaktige Vorlaufzeit für die Aufnahmen ein: Der Groove rattert zwei Takte alleine und der Einsatz für die Strophe passt.    

 

Nachdem wir die einzelnen Spuren nun übereinander gestapelt haben, wollen wir die Tracks in der DAW weiter bearbeiten. Da der Sound on Sound die Spuren einzeln ablegt, ist das tatsächlich möglich. Damit aber auch später einsetzende Parts in der DAW automatisch den richtigen Platz finden, können die Takes mit der Finalize-Funktion sozusagen auf Null heraus gerechnet werden. Will heißen, der Zeitabschnitt vom Beginn des Songs bis zu Takt 48, wo beispielsweise das Gitarrensolo anfängt, wird mit Stille (digital Null) beschrieben. Beim Importieren der Wav-Files in die DAW liegen dann alle Tracks automatisch untereinander, wenn sie an den Anfang geschoben sind. Außerdem kann beim Finalisieren eine so genannte 2-Mix-Datei geschrieben werden. Dieser interne Mixdown lässt sich dann vom Computer direkt auf CD brennen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen die Weiterbearbeitung auszuprobieren. Der Import der finalisierten Files gelingt problemlos und wir können das Layout zu einem amtlichen Mix aufbereiten.   Wir haben auch eine E-Gitarrenspur sowie Aufnahmen einer Akustikgitarre und des Gesangs mit dem internen Mikrofon aufgezeichnet, um die nackte Klangqualität des Sound on Sound beurteilen zu können. Bei den Aufnahmen über das interne Mikrofon ist je nach Verstärkungsgrad ein leises Rauschen und die Aktivität der AGC zu hören, was sich aber durch vorsichtiges manuelles Einpegeln deutlich verbessern lässt. Insgesamt ist der Klang des internen Mikrofons zwar recht transparent und durchsetzungsstark, aber eben auch etwas drahtig und zu den unteren Mitten hin recht dünn. Die Höhen kommen gerade bei der Akustikgitarren-Aufnahme sehr schön offen und die Anschlaggeräusche werden stark in Szene gesetzt. Etwas mehr Tiefe könnte insgesamt allerdings nicht schaden. Die Sprach- und Gesangsaufnahmen gelingen grundsätzlich gut. Auch wenn wir auch hier unten herum ein wenig Kraft und Druck, etwas Plastizität und das letzte Quäntchen Feinzeichnung in den Höhen vermissen, reicht die AufnahmeQualität für Layouts und Songzkizzen allemal. Ein externes Mikrofon – wir vergleichen mit einem Steckmikrofon von Sony (ECM-DS30P) – kann die Klangqualität aber noch einmal deutlich verbessern. Der Instrumenteneingang rauscht erst, wenn die Eingangsverstärkung voll aufgerissen oder die AGC aktiviert ist. Ansonsten kommen die individuellen Charakteristika unterschiedlicher E-Gitarren und eines E-Bass sehr schön zum Vorschein. Der Klang ist insgesamt transparent, die Anschlagsgeräusche angenehm perlend und knackig. Unterm Strich fehlt es etwas an Kraft in den Bässen, aber alle aufgenommenen Instrumentensignale eignen sich hervorragend zur Weiterverarbeitung mit unterschiedlichen Emulations-Plug-ins oder Effekten.

Fazit

Nie war Songs entwerfen so einfach: Der Sound on Sound ist ein perfekter Assistent, wenn es ums Vorproduzieren, Jammen, Üben und Recorden geht. Manches bleibt ausbaufähig, aber unterm Strich ist Korgs Kleinster für knapp 300 Euro eine praktische Bereicherung für Musiker, Komponisten, Songwriter und solche, die es werden wollen.     

Erschienen in Ausgabe 04/2010

Preisklasse: Mittelklasse
Preis: 297 €
Bewertung: gut
Preis/Leistung: gut – sehr gut

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