Episode III: The Return of Albino 31

Wenn sich ein Kinofilm als Kassenschlager herausstellt, folgt meist rasch eine Fortsetzung, die aber oft qualitativ ziemlich abfällt. Anders verhält es sich üblicherweise bei Software-Updates. So auch bei der dritten Version des Synthesizers Albino. Vorhang auf also für die spannende Fortsetzung eines flexiblen und mächtigen Klangerzeugers.

Von Georg Berger  

Klang-Regisseur Rob Papen, der sowohl für die Konzeption, als auch für den Großteil der knapp 2.200 Presets von Albino 3 verantwortlich zeichnet, sowie der Berliner Software-Produzent Linplug haben sich für den dritten Teil dieses virtuellen Synthesizers einige pfiffige und kreative Neuheiten einfallen lassen. Sie heben Albino 3 auf eine neue Stufe des Sound-Designs. Wer schon von den Qualitäten der beiden Vorversionen gehört hat und unbesehen in das Abenteuer des dritten Teils eintauchen will, der kann sich für einen Eintritts-preis von 200 Euro (ermäßigt: 39 Euro für Besitzer, die Albino 2 vor dem ersten Februar 2006 erworben haben) von den überraschenden Wendungen in Albino 3 bezaubern lassen.

Hauptdarsteller im dritten Teil ist ohne Zweifel das Layer-Menü, mit dem sich erstmals bis zu vier einzelne Sounds in einem In-strument übereinander schichten lassen. Wichtige Nebendarsteller rekrutieren sich aus dem Lager der Oszillatoren, Filter und Effekte, die in Albino 3 ihre Premiere feiern. Zu erwähnen ist die Audio Input-Funktion in Oszillator eins, die es erlaubt, Klangmaterial außerhalb des Synthesizers in den Signalweg einzubinden. Mit Scream und Comb haben zwei neue Filtersorten ihren Auftritt in den gleichnamigen Modulen. Nicht unerwähnt bleiben sollen weiterhin die Effekte Lofi, Kompressor und WahWah, die für mitunter unerwartete Wendungen im Klangverlauf sorgen. Mit einem Face-Lifting präsentiert sich schließlich auch noch der Reverb-Effekt. Doch innerhalb von Albino 3 hat sich noch einiges mehr getan, was detailliert darzustellen den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Ein Blick auf den entsprechenden Kasten muss deshalb reichen.

Beim Erststart zeigt Albino 3, ähnlich einem Hardware-Gerät, zunächst die Rückseite, die außer Dialogen zur Einstellung globaler Parameter wie Grundstimmung, dem Reaktionsverhalten der Regler bei Bedienung mit der Maus, dem Tonumfang des Pitch Bend-Rads, sowie der Möglichkeit zum Laden von Tonsystemen außerhalb der westlichen Harmonik über so genannte Tune-Dateien, einen Dialog zur Eingabe der Serien-Nummer enthält. Ein anschließender Klick auf das Albino-Logo lässt dann die Vorderseite mit seinen Reglern erscheinen. Die Bedienoberfläche zeigt sich analog zur Namensgebung sehr charakteristisch in weiß (Hintergrundfarbe) und Rot (Regler, Beschriftungen, Dialoge). Ein wenig schwarz und grau dient zur kontrastierenden Abgrenzung einzelner Bedienelemente und zur Abgrenzung von Funktionsbereichen.

Das Fenster zeigt insgesamt neun voneinander abgeteilte Zellen, die Module mit fest definierten Aufgabenbereichen enthalten. Eine informative Einführung in die Funktionsbereiche der Module erhalten wir durch das Studium des – in Sachen Rechtschreibung eher fragwürdigen – Handbuchs.  Hier erfahren wir, dass die Bedienoberfläche nur einen Teil der verfügbaren Module zeigt. Von den insgesamt vier Oszillatoren sind nur zwei sichtbar. Durch Taster neben der Zelle lassen sich die anderen beiden Schwingungsgeber austauschen. Die insgesamt acht Hüllkurven teilen sich eine einzige Zelle; ihr Wechsel erfolgt entsprechend. Die ebenfalls in einer Zelle befindliche Modulations-Sektion enthält außer vier Niederfre-quenz-Oszillatoren (LFO) auch noch eine Modulations-Matrix, sowie den Arpeggiator. Den vier Effekt-Slots ergeht es da auch nicht anders. Die einzelnen Klang-Module sind zwar übersichtlich angeordnet und erlauben ein schnelles Erfassen und Programmieren. Doch spätestens beim Einsatz von mehreren Hüllkurven, LFOs und Effekten gerät die Programmierung unübersichtlich. Äußerst konzentriertes Arbeiten und ein gutes Gedächtnis beim Aufrufen einzelner Klangbausteine sind deshalb erforderlich. Eine übersichtlichere Lösung wäre da der Wechsel der Bedienoberfläche, die wahlweise auf einen Schlag sämtliche Hüllkurven, Oszillatoren, Effekte, oder LFOs zeigt.

Die hauptsächlichste Neuerung in Albino 3, das Layer-Menü, versteckt sich verschüchtert bei jedem Start der Anwendung. Durch Klick auf die viel zu kleine Layer-Beschriftung klappt sich der Layer-Dialog auf und erweitert die Bedienoberfläche noch einmal. Die Möglichkeit, vier Einzelsounds innerhalb einer Pro-gramminstanz gleichzeitig erklingen zu lassen, spart eine Menge Platz in den VST-Slots des Sequenzers. Allerdings geht die Vervierfachung des Klanges auch mit einer zusätzlichen CPU-Belastung einher. Ein Rechner mit einer 1,8 Gigahertz-CPU und 512 Megabyte RAM kommt bei Einsatz von vier Layern  schnell an seine Grenzen. Wer also die volle Leistung der Layer-Funktion nutzen möchte, sollte über einen gut ausgebauten Rechner verfügen.

Das Layout ist einfach und übersichtlich. Das linke Drittel des Dialogs dient zum Laden und Speichern von Einzelsounds beziehungsweise Layern. Über Buttons lassen sich die Programmieroberflächen der einzelnen Layer aufrufen. Die Aktivierungs-Buttons daneben schalten den jeweiligen Layer stumm oder aktiv. Die Sektionen in der Mitte erlauben die Anpassung der Layer in der Lautstärke, sowie die Verteilung im Stereo-Panorama. Die irreführend bezeichnete Spalte Note Offset gestattet die Transposition des Layers in einem Bereich von zwei Oktaven nach oben und unten. Intelligent ist die Filter-Sektion, die es erlaubt das Modulations- und Pitch Bend-Rad, sowie das Sustain-Pedal und den Aftertouch aus einzelnen Layern herauszufiltern. Dies bedeutet ein zusätzliches Plus an Kontrolle für die Ansteuerung einzelner Layer. Am äußeren rechten Rand lassen sich schließlich Tastatur- und Anschlags-dynamik-Bereiche für jeden Layer definieren. Damit sind also Keyboard-Splits und Velocity-Layer möglich. Alles in allem präsentiert sich das Layer-Menü damit sehr aufgeräumt und übersichtlich. Einzelsounds der aktuellen, sowie der beiden Vorversionen lassen sich dort leicht und unkompliziert zu neuen Klanggebilden formen. Das Beste: Sämtliche – mitunter nachträglich vorgenommenen –Einstellungen der Einzelklänge sind im zu speichernden Layer-Preset automatisch abgespeichert. Die Einzelsounds lassen sich selbstverständlich auch separat speichern. Logischerweise kann ein bereits erstelltes Layer-Preset nicht als einzelner Layer in ein neues Setup geladen werden. Albino verweigert bei irrtümlicher Anwahl seinen Dienst und gibt ein Hinweissignal. Das ist praktisch, doch es gibt auch Anlass zur Kritik: Zwar erscheinen beim Erstellen eigener Layer-Presets die Namen der geladenen Einzel-Sounds in der dafür bereit gestellten Zeile. Lädt man je-doch als Ausgangsposition einen Einzelsound oder ein bestehendes Layer-Preset, so steht in allen vier Zellen dort lediglich die nichts sagende Bezeichnung Layer, gefolgt von der entsprechenden Ziffer. Eine nachträgliche Namensänderung ist nicht möglich. Schlimmer noch: Bei der Erstellung eines eige-nen Layer-Setups zeigen die Zellen anfangs die Namen der Einzelsounds. Beim Abspeichern des Setups wandeln sie sich jedoch wieder zur uninformativen Layer-Bezeichnung. Das ist unübersichtlich, unkomfortabel und obendrein überflüssig. Wir wünschen uns beim Laden eines Layer-Presets die Beibehaltung der zuvor noch existenten klaren Namensbezeichnungen.  

Interessant ist die neu geschaffene Möglichkeit, über den ersten Oszillator externe Signale in Albino 3 einzubinden. Externe Signale bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich Audio-Spuren aus einem Sequenzer-Arrangement integrieren lassen. Der Hersteller Linplug gibt dazu wertvolle Informationen auf der Firmen-Homepage, wie dies zu bewerkstelligen ist. Wir entdecken Anleitungen für die Sequenzer Logic, Live, Pro Tools, FL Studio und Mackie Tracktion. Auffällig: Die Nutzung der Audio Input-Funktion geht bei jedem Sequenzer mit unterschiedlichen Einstellvorgängen einher, da quasi das Heft in die Hand des Sequenzers gelegt wird. Beispiele: In FL Studio wird Albino 3 ganz unkompliziert wie ein Insert-Effekt genutzt. In Live geschieht dies über das Signal-Routing einer Audio-Quelle in eine MIDI-Quelle. In Logic muss zur Einbindung ein Side-chain-Bus definiert werden. Eine Anleitung für Cubase SX3 ist jedoch nicht vorhanden. Wir versuchen dennoch, diese Funktion auch im Steinberg-Produkt einzusetzen, scheitern aber. Eine Nachfrage beim Hersteller Linplug ergibt, dass Cubase SX3 keine entsprechende Funktionalität besitzt. Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass Nutzer dieses weit verbreiteten Sequenzers bei der Verwendung der Audio Input-Funktion außen vor bleiben müssen. Dies hat nach unserer Meinung aber in erster Linie mit einer unzureichenden Funk-tionalität der Audio-Input-Funktion in Albino 3 selbst zu tun. Denn außer einem Regler zur Anpassung der Lautstärke des externen Signals sind keine weiteren Einstellmöglichkeiten vorgesehen. Um die Funktion erfolgreich einsetzen zu können sind sämtliche Signal-Routings im Sequenzer vorzunehmen. Konsequenz: Linplug gibt dafür das Heft aus der Hand und macht sich von den Gegebenheiten der zu verwendenden Sequenzer abhängig. Dabei kann es auch anders gehen, wie beispielsweise Absynth 3 von Native Instruments beweist (Test in Ausgabe 5/2006). Dort lassen sich über einen Datei-Dialog externe Audio-Daten in den Signalweg einladen. Das wünschen wir uns auch für Albino 3. In der jetzigen Form ist die Audio-Input-Funktion unausgereift.

Nicht minder interessant sind die Erweiterungen in der Filter- und Effektsektion. Mit dem Scream- und Comb-Filter erweitert sich die Palette um das Doppelte. Das Scream-Filter zeichnet sich – Nomen est Omen – dabei durch eine im Vergleich zu den übrigen Filtern kraftvollere Wirkung aus. Ausgelegt als Multi-mode-Filter lassen sich über einen Drehregler Hoch-, Tief- und Bandpass in zwölf und 24 Dezibel/Oktav-Charakteristik aus-wählen. In der Stellung Flat arbeitet nur noch der Resonanz-Regler, der dem Klang zusätzliche, wenngleich nicht so starke, Verzerrungen hinzufügt. In Verbindung mit dem Saturation-Regler und der Anwahl einer der vier Übersteuerungs-Presets erscheint der Klang der Oszillatoren eindeutig grober und rauer. Dies reicht bei exzessivem Einsatz des Resonanz-Reglers bis hin zu unangenehmen Verzerrungen, welche die übrigen Filter nur in Ansätzen erahnen lassen. Das Comb-Filter hingegen ist ein klassischer Kammfilter. Im Vergleich zu den übrigen Filter-Typen klingt er subtiler, feiner und auch dünner, da ja Frequenzen herausgefiltert werden. Interessant: Die Betätigung des Stereo-Reglers führt dazu, dass ausgehend von der gewählten Cutoff-Frequenz die Einsatzfrequenzen in den beiden Ausgangskanälen nach oben und unten auseinanderdriften. Dies führt wiederum zu einem etwas breiteren und dichteren Klang. Das Comb-Filter eignet sich damit hervorragend zum Ausdünnen von Klängen. Beide Filter-Typen markieren im Vergleich mit den beiden übrigen Filtern Cream und Silk damit klangliche Eckpositionen. 

Die Effektsektion enthält mit dem Kompressor, Wah-Wah und Lofi drei neue Algorithmen. Der Kompressor ist dabei mit den üblichen Parametern wie Ratio, Threshold, Attack, Release und Volume ausgestattet. Die Ratio arbeitet allerdings nur mit einer maximalen Kompressionsrate von 10:1. Sie empfiehlt sich zur Bändigung von Klängen mit hohem Dynamikumfang. In einer Recordingsituation wirkt der Kompressor sowohl als Dynamik-begrenzer, als auch als formendes Instrument bei intelligentem Einsatz innerhalb einer Effekt-Kette. Beispielsweise lassen sich damit gewollte Verzerrungen zusätzlich herausarbeiten. Im eher aus dem Gitarren-Bereich bekannten Wah-Wah-Effekt arbeitet ein amplitudengesteuertes Bandpass-Filter mit Einsatz-Frequenz und Resonanz. In Abhängigkeit zur Anschlagsstärke wirkt der Effekt unterschiedlich stark. Die Attack- und Decay-Regler nehmen zusätzlich Einfluss darauf, wie schnell das Wah-Wah den Filter öffnet und schließt. Allerdings gibt es keine weiteren Möglichkeiten zum Eingriff in das Öffnen und Schließen des Filters. Eine zusätzliche Synchronisati-onsmöglichkeit oder ein Regler, der die Regelzeit steuert würde ein Bedienungs-Plus bedeuten. Der Lofi-Effekt schließlich re-duziert die Bitrate und Sampling-Frequenz des Klangs. Je kleiner die Werte am Bit-Regler gewählt werden, desto härter und auch verwaschener erklingt der Sound bis hin zu den berüchtigten digitalen Verzerrungen. Der Divider-Regler ist für die Reduktion der Samplingrate verantwortlich und trägt zusätzlich zu einer Verringerung des Frequenzspektrums bei. Wer seinen Klängen also den Hauch billiger Klangerzeuger oder alter Synthesizer aus den achtziger Jahren verleihen will, kommt mit dem Lofi-Effekt zum Ziel. Nicht neu, aber überarbeitet präsentiert sich der Reverb-Algorithmus. Ausgestattet mit den üblichen Regelmöglichkeiten zeigt er sich gut gerüstet. Der Klang ist aber eher als mittelmäßig. Wer hochwertige Raumsimulationen wünscht, muss auf externe Plug-ins zurückgreifen.

Um einen Eindruck über das klangliche Potenzial von Albino 3 zu erhalten rufen wir die mitgelieferten Presets auf. Uns interessiert zunächst das Klangpotenzial des Layer-Menüs. Jedoch werden wir durch eine recht bescheidene Anzahl an Layer-Presets enttäuscht. Eine solch wichtige Neuheit hätte sich auch in einer entsprechend prominenten Anzahl an Presets niederschlagen sollen. Wir konzentrieren uns deshalb wieder auf die Einzelsounds und basteln uns eigene Layer-Setups. Zwar finden sich bei den Presets Standardklänge wie Streicher, Bässe, Bläser und Flächensounds doch Albino 3 besitzt einen profilierten und eigenständigen Grundklang. Er siedelt sich zwischen legendären Klangerzeugern wie Korg MS 20 und den DX/TX Synthesizern von Yamaha an, die durch bril-lante, bisweilen auch recht dünn und steril klingende Sounds hervortraten, aber auch druckvoll im Bassbereich agierten. Zusätzlich waren sie im Stande bissige und aggressive Spektren zu erzeugen. Alle diese Eigenschaften besitzt auch Albino 3. Die entsprechenden Vergleichsklänge von Analog Factory (Siehe Test auf Seite 60) klingen da ungleich zahmer und verhaltener. Warme und angenehme Sounds vermag Albino 3 hingegen nur in Ansätzen herzustellen. Jedem Sound wohnt immer eine gewisse Silbrigkeit und prominente Betonung im oberen Mitten- und Höhenbereich inne, selbst bei Sounds, die durch wuchtige Bass-Spektren bestechen. Süßliche oder sphärische Musik ist damit nur bedingt produzierbar. Aber das ist auch nicht der Zweck von Albino 3. Ein Blick auf die Presets zeigt eindeutig die Hauptzielgruppe: alle Schattierungen der Dancefloor-Musik. Kategorien wie Dance Leads, Drum’n Bass Presets oder Trance & Dance Chords zeigen das.

Die über 300 Arpeggiator-Klänge liefern zusätzliches Basis-Material für Dancefloor-Arrangements. Aber auch eher herkömmliche Sounds wie Bässe und Lead-Klänge hat man schon in so manch einem Techno-Stück gehört. Die in Albino 3 hinzu ge-kommenen Neuheiten wie das Scream-Filter, der Wah-Wah- und der Lofi-Effekt versetzen das Instrument dabei sowohl in die Lage noch schrillere und rauere Sounds zu produzieren, als auch mit Hilfe des Layer-Menüs einen guten Schritt in Richtung Wuchtigkeit und Dichte zu gehen.

Doch Albino 3 ist nicht nur ein Synthesizer vornehmlich für Dancefloor-Musiker. Durch den eigenständigen Grundklang vermögen selbst Flächen-Sounds sich in Arrangements durchzusetzen und einem Stück einen prägenden Stempel aufzusetzen. Wer das nicht Alltägliche in seiner Musik wünscht, wird mit Albino 3 glücklich. Nicht zuletzt durch die un-terschiedlichen Signal-Verschaltungsmöglichkeiten lassen sich mit Albino 3 auch äußerst beeindruckende Effekt-Klänge erstellen. Wer im Hörspiel oder Filmbereich tätig ist, findet mit Albino 3 das richtige Werkzeug, um ein riesiges Repertoire an synthetischen Soundscapes herzustellen.

Fazit

Die neu hinzugekommenen Funktionen und Klangbausteine in Albino 3 bedeuten ein zusätzliches Plus in Sachen Klanggestal-tung. Durch das Scream-Filter und die neuen Effekte bekommen Dancefloor-Musiker zusätzliche Mittel an die Hand, um ihrer Musik mehr Druck und Härte zu verleihen. Die Layer-Funktion zielt hingegen auf das Lager derjenigen, die einen eher vollen, voluminösen und warmen Klang bevorzugen. Einzige Wermutstropfen sind die unausgereifte Audio-Input-Funktion und die hohe CPU-Last bei entsprechendem Einsatz der Layer-Funktion. Wer auf der Suche nach einem eigenständig und charakteristisch klingenden Synthesizer mit enormen Gestaltungsmöglichkeiten ist, sollte sich mit Albino 3 einmal beschäftigen. Auf die vierte Folge von Albino sind wir schon jetzt gespannt.

Erschienen in Ausgabe 11/2006

Preisklasse: Oberklasse
Preis: 199 €
Bewertung: sehr gut
Preis/Leistung: sehr gut

Jetzt alle Vorteile von Professional-audio.de nutzen und kostenlos registrieren!

  • Sie erhalten vollen Zugriff auf alle Inhalte unserer Website.
  • Sie erhalten unseren regelmässigen PAM-Express-Newsletter mit exklusiven Vorab-Inhalten.
Hier kostenlos registrieren

Anmelden
   
Bitte teilen Sie diesen Beitrag