Was ist Aliasing?

Aliasing ist ein Begriff, der erst durch die Digitaltechnik an Bedeutung gewonnen hat. Aliasing oder auch der sogenannte „Aliasing-Effekt“ treten auf, wenn analoge Signale digitalisiert werden und das Abtast- oder Shannon-Theorem nicht beachtet wird: Um das Ursprungssignal korrekt zu wandeln, dürfen im abgetasteten Signal nur Frequenzanteile vorkommen, die weniger als halb so groß wie die Abtastfrequenz/Samplingrate sind. Wird dies nicht beachtet, werden Frequenzanteile wie beispielsweise Obertöne, die größer als die halbe Abtastfrequenz sind, als niedrigere Frequenzen interpretiert. Das erklärt auch den Begriff: Diese geben sich als andere („alias“) aus. Aliasing führt somit zu falschen Wellenformen im Vergleich zum Ursprungssignal. Durch eine ganzzahlige Vervielfachung der Abtastfrequenz kann der Aliasing-Effekt vermieden werden. Dieses Verfahren nennt man Oversampling.

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