Klassenprimus

MOTU baut sein Portfolio in der unteren Preisklasse mit den beiden USB-C Audio-Interfaces „M2“ und „M4“ aus, ohne dabei auf Qualität zu verzichten. So rührt der für die beiden Modelle angeführte Slogan „Beste in ihrer Klasse“ auch daher, dass MOTU den neuen M-Modellen die sonst nur in Geräten höherer Preisstufen, wie z.B. der MOTU AVB Reihe, verbauten ESS-Sabre32-Konverter spendiert. M2 und M4 kommen so ausgangsseitig auf einen Dynamikumfang von 120dB und einer Round-Trip-Latenz von 2,5 Millisekunden bei einem 32bit Sample Buffer und 96kHz, wobei generell Abtastraten von 44,1 bis 192 kHz möglich sind. Die Modellbezeichnungen lassen bereits einen Hinweis auf die Anzahl der Ein- und Ausgangskanäle vermuten. So verfügt das M2 über zwei analoge Ein- und Ausgänge, das M4 über die doppelte Zahl. Beide Geräte besitzen dabei jeweils zwei XLR-Kombi-Eingänge für Mikrofon, Line oder Hi-Z für das Instrument der Wahl. Neben MIDI In / Out sind auch gespiegelte Cinch-Ausgänge sowie symmetrische, Gleichstrom-gekoppelte 6,3mm Klinkenausgänge vorhanden. Bei Bedarf steht für die Eingangskanäle eine individuelle 48V-Phantomspeisung zur Verfügung. Mittels der in diesem Preissegment unüblichen Pegelanzeigen für In- & Outputs, auf einem Vollfarb-LCD Display lässt sich der anliegende Pegel detailliert überprüfen. Für Kopfhörer steht zudem ein ESS-gesteuerter Headphone-Out mit unabhängiger Lautstärkeregelung bereit.  Laut MOTU ist dabei das M4 insbesondere auch für DJs interessant, da es gegenüber dem M2 zusätzlich zum Main-Out, zwei weitere Ausgänge zum Vorhören über den Kopfhöreranschluss bietet. Die in beiden Geräten integrierte Loopback-Funktion ermöglicht eine Rückführung des Gesamt-Mixes in den angeschlossenen Rechner, was laut Hersteller für Podcasting und Live-Streaming Vorteile bietet. Hardware-Monitoring per Tastendruck und  Stereo-Monitoring werden ebenfalls unterstützt. Die Stromversorgung von M2 und M4 erfolgt über das im Kieferumfang enthaltene USB-Kabel, wobei sich beide Geräte über einen rückseitig verbauten Netzschalter ein- und ausschalten lassen. Gegen Langfinger hilft in beiden Modellen ein Kensington-Lock.

Die neuen MOTU-Sprösslinge sind USB Class Compliant für Mac, so dass einfachem Plug & Play nichts im Wege steht. Für Windows-Nutzer ist ein passender Treiber zur Installation verfügbar. Mit dem Kauf von M2 oder M4 erhält man auf Mac und PC auch die Download-Lizenzen für die Produktionssoftware „MOTU Performer Lite“, einer Software-Instrumenten- & Plugin-Sammlung mit Loop- und Sample-Bibliothek und für Ableton Live Lite.

MOTU M2 und M4 sind ab sofort im Handel erhältlich und kosten 195.- Euro (M2), bzw. 259.- Euro (M4).

www.klemm-music.de

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