Messwerte für Großmembran-Mikrofon Violet Design The Atomic 

In der letzten Ausgabe haben wir die Großmembranmikrofone The Atomic und The Maestro von Violet Design getestet. Für das Atomic fehlten uns noch die Messwerte, die wir hiermit nachliefern möchten: Im Messlabor machte unser Testkandidat in der Zwischenzeit eine gute Figur. Mit einer Empfindlichkeit von 23,8 mV/Pa ist das Atomic ein eher lautes Mikrofon – sogar noch etwas lauter als das Maestro. Der sehr gute Geräuschpegelabstand von 80,1 Dezibel zeigt auch, dass Eigenrauschen für das Atomic kein Thema ist. Damit steht rauscharmen Aufnahmen auf Seiten des Mikrofons nichts im Wege.
Der Frequenzgang des Atomic zeigt sich bis auf eine Höhe von zwei Kilohertz relativ ebenmäßig. Lediglich im Bassbereich unterhalb 80 Hertz findet sich eine dezente Anhebung. Deutlich alpiner geht es indes oberhalb der zwei Kilohertz-Marke zu. Auf einer Höhe von vier Kilohertz findet sich eine auffällige Senke um maximal -10,2 Dezibel, während sich auf einer Höhe von zwölf Kilohertz eine deutliche Anhebung um maximal +4 Dezibel findet. Besonders die Senke um vier Kilohertz ist relativ ungewöhnlich, macht sich aber klanglich keinesfalls negativ bemerkbar, abgesehen davon, dass das Atomic eben – wie bereits im Hörtest in Ausgabe 7/2015 erwähnt – nicht die häufig gewünschte Anhebung im Präsenzbereich besitzt.
Insgesamt liefert das Atomic auch im Messtest gute bis sehr gute Ergebnisse und behält damit die unter Vorbehalt vergebene Gesamtnote „Oberklasse gut bis sehr gut“.

Hier geht es zum Test aus der Ausgabe 7/2015:

Test

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